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Distelsamen

Die Distel gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine krautige, einjährige Pflanze. In unseren Breitengraden wird sie häufig als Unkraut angesehen, doch ihre Pflanzenbestandteile werden auch zur Gewinnung von Distelöl verwendet. Disteln lassen sich ganzjährig im Inland und im Sommer auch im Freiland anbauen. Ihre ursprüngliche Heimat war Asien, doch auch im alten Ägypten ist die Distel bekannt. Selbst wenn Sie keine Verwendung in Form von Ölgewinnung für Disteln haben, sind die kleinen, unkomplizierten Pflanzen eine hübsche Bereicherung für Blumenkästen und Beete.

Die richtige Distelsamen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Die Distel gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine krautige, einjährige Pflanze. In unseren Breitengraden wird sie häufig als Unkraut angesehen, doch ihre Pflanzenbestandteile werden auch zur Gewinnung von Distelöl verwendet. Disteln lassen sich ganzjährig im Inland und im Sommer auch im Freiland anbauen. Ihre ursprüngliche Heimat war Asien, doch auch im alten Ägypten ist die Distel bekannt. Selbst wenn Sie keine Verwendung in Form von Ölgewinnung für Disteln haben, sind die kleinen, unkomplizierten Pflanzen eine hübsche Bereicherung für Blumenkästen und Beete.

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Disteln (Echinops) werden durch Aussaat vermehrt. Die Samen sind klein und körnerförmig, von hellbrauner Farbe und mit einer Art Federkleid versehen.

Pflanzhinweise für Disteln

Disteln können sowohl auf dem Balkon, als auch auf der Terrasse oder im Freilandbeet wachsen. Die Samen gehören zu den Warm- und Kaltkeimern, so dass Sie bereits Anfang März mit der Aussaat beginnen können. Es ist jedoch auch möglich, bis Mitte Mai zu warten. Um die jungen Disteln zu Anfang vor Kälte und anderen Schäden zu schützen, empfiehlt sich die Aussaat in sogenannten Anpflanzboxen, die Sie mit einem Deckel verschließen können. Diese können dann problemlos im Freien oder auf dem Balkon gelagert werden. Nur wenn die Temperaturen unter sieben Grad minus fallen, müssen Sie die Disteln nach drinnen holen. Die Anpflanzboxen müssen mit einem Anzuchtsubstrat gefüllt und dann mit Samen bedeckt werden. Lassen Sie c.a. einen Zentimeter Platz zwischen zwei Samen, damit sich die jungen Keimlinge ungestört entwickeln können. Bedecken Sie diese nur leicht mit Erde und gießen auch nur leicht an. Das Substrat sollte in den ersten 14 Tagen immer feucht, aber niemals nass bleiben.

Spätestens nach sechs Wochen können Sie die Disteln dann ins Freie bringen und ins Beet oder den Balkonkasten einpflanzen. Jetzt sollten Sie darauf achten, dass die bis zu 100 cm. groß werdenden Pflanzen einen Mindestabstand von 40 cm. zueinander haben. Schwache Pflanzen, die eine deutlich geringere Wuchshöhe als andere Exemplare aufweisen, sollten direkt entsorgt werden. Bevor Sie die Disteln in einen Balkonkasten setzen, sollten Sie die Erde mit etwas Torf unterziehen, um ein möglichst natürliches Nährstoffverhältnis zu erreichen. Sie können Disteln auch direkt ins Freiland aussäen, hier sollten Sie jedoch mindestens bis Mitte/Ende April abwarten. Achten Sie bei der Direktaussaat darauf, dass Sie zwischen den einzelnen Samen mindestens zehn Zentimeter Abstand einhalten. Später können Sie die schwachen Pflanzen aussortieren und somit den Pflanzabstand erweitern.

Der richtige Standort für Disteln

Die Distel ist eine sehr sonnenliebende Pflanze, am besten gefällt ihr ein Standort in voller Sonne. Schlecht gedeiht sie hingegen im Schatten, ein Platz im Halbschatten ist allerdings akzeptabel. Selbst die Mittagssonne kann der Distel nichts anhaben, da sie nur geringfügige Probleme mit Trockenheit hat. An das Substrat hat die Pflanze fast keine Ansprüche, es darf allerdings nicht zu nährstoffhaltig sein, da die Distel nur sehr wenig zehrt. Selbst ein stark geröllhaltiges, sandiges Substrat ist für die Distel als Wachstumsort geeignet. Überhaupt nicht klar kommt die Pflanze jedoch mit nassen, schweren, schlammigen Böden. Hier sollten Sie unbedingt mit Sand vorbehandeln, wenn Sie es an diesem Platz mit der Anzucht versuchen möchten. Besser suchen Sie sich allerdings einen anderen Platz für die Distel, denn selbst mit Sand bearbeitete Böden sind als Standort nur geringfügig geeignet, wenn der Lehmbestandteil im Boden hoch ist.

Pflegehinweise für Disteln

Die Distel ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die von jedem Laien angebaut und kultiviert werden kann. Wachsen die Disteln im Balkonkasten, haben Sie etwas mehr Aufwand, da Sie hier häufiger gießen müssen. Im Freiland hingegen müssen Sie nur sehr selten gießen, die Disteln beziehen ihre Flüssigkeit in der Regel durch die Witterung. Feuchtigkeit mag die Pflanze nicht besonders gern, daher sollten Sie lieber einmal zu wenig, als einmal zu oft gießen. Tödlich ist Staunässe, diese würde zur Wurzelfäulnis und zum absterben der Pflanze führen. Der einzige Zeitpunkt an dem Sie regelmäßig gießen müssen ist die Wachstumsphase. Im ersten Monat dieser Phase sollten Sie einmal täglich eine kleine Menge Wasser geben. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Substrat nicht überwässert wird und die Flüssigkeit nicht schwimmt. Wenn Sie normale Töpfe, statt einer Anzuchtbox, verwendet haben, müssen diese über ein Ablaufloch verfügen, sonst staut sich die Flüssigkeit zu schnell.

Disteln gelten gemeinhin selbst als Unkraut und werden von vielen Gärtnern entfernt. Wenn Sie sich jedoch für die Kultivierung von Disteln entschieden haben, müssen Sie diese ebenfalls vom Unkraut befreien, denn das mögen die Pflanzen nicht. Einmal pro Woche sollten Sie zur Harke greifen und das Beet oberflächlich auflockern und Unkräuter entfernen. Diese Zeit können Sie gleichzeitig nutzen, um einmal monatlich etwas Kompost in die Erde zu geben. Da Disteln einen hohen Kalkbedarf haben, können Sie auch mit einem kalkhaltigen Dünger etwas zur Nährstoffbereicherung beitragen. Wenn die Blüte der Distel vorüber ist, brauchen Sie keine Pflegemaßnahmen mehr zu ergreifen, da die Pflanze nur einjährig kultiviert wird in Europa. Heben Sie die Wurzelreste einfach aus der Erde und entsorgen Sie diese auf dem Kompost. Sie können das gleiche Beet im nächsten Jahr erneut für Disteln benutzen, hier entsteht kein Nährstoffmangel.

Ernte und Verwendung von Disteln

Die Distel gilt als Nutz- und Zierpflanze, sie wird vielfältig eingesetzt. In der Industrie wird häufig Distelöl hergestellt, im Floristikbereich wird die Distel auch als Schnittblume eingesetzt. Wenn Sie sich für die Verwendung als Schnittblume entschieden haben, können Sie die einzelnen Stiele ihrer Disteln am unteren Drittel abschneiden und in eine Vase stellen. Das Wasser muss nicht gewechselt, sondern nur nachgefüllt werden. Disteln können auch getrocknet in Trockenblumensträußen verwendet werden.

Was für den einen Gärtner Unkraut ist, bereichert den Garten des nächsten ungemein. Der Anbau von Disteln als Zierpflanze ist unkompliziert und wird immer häufiger praktiziert.

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Die Distel gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine krautige, einjährige Pflanze. In unseren Breitengraden wird sie häufig als Unkraut angesehen, doch ihre Pflanzenbestandteile werden auch zur Gewinnung von Distelöl verwendet. Disteln lassen sich ganzjährig im Inland und im Sommer auch im Freiland anbauen. Ihre ursprüngliche Heimat war Asien, doch auch im alten Ägypten ist die Distel bekannt. Selbst wenn Sie keine Verwendung in Form von Ölgewinnung für Disteln haben, sind die kleinen, unkomplizierten Pflanzen eine hübsche Bereicherung für Blumenkästen und Beete.

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Disteln (Echinops) werden durch Aussaat vermehrt. Die Samen sind klein und körnerförmig, von hellbrauner Farbe und mit einer Art Federkleid versehen.

Pflanzhinweise für Disteln

Disteln können sowohl auf dem Balkon, als auch auf der Terrasse oder im Freilandbeet wachsen. Die Samen gehören zu den Warm- und Kaltkeimern, so dass Sie bereits Anfang März mit der Aussaat beginnen können. Es ist jedoch auch möglich, bis Mitte Mai zu warten. Um die jungen Disteln zu Anfang vor Kälte und anderen Schäden zu schützen, empfiehlt sich die Aussaat in sogenannten Anpflanzboxen, die Sie mit einem Deckel verschließen können. Diese können dann problemlos im Freien oder auf dem Balkon gelagert werden. Nur wenn die Temperaturen unter sieben Grad minus fallen, müssen Sie die Disteln nach drinnen holen. Die Anpflanzboxen müssen mit einem Anzuchtsubstrat gefüllt und dann mit Samen bedeckt werden. Lassen Sie c.a. einen Zentimeter Platz zwischen zwei Samen, damit sich die jungen Keimlinge ungestört entwickeln können. Bedecken Sie diese nur leicht mit Erde und gießen auch nur leicht an. Das Substrat sollte in den ersten 14 Tagen immer feucht, aber niemals nass bleiben.

Spätestens nach sechs Wochen können Sie die Disteln dann ins Freie bringen und ins Beet oder den Balkonkasten einpflanzen. Jetzt sollten Sie darauf achten, dass die bis zu 100 cm. groß werdenden Pflanzen einen Mindestabstand von 40 cm. zueinander haben. Schwache Pflanzen, die eine deutlich geringere Wuchshöhe als andere Exemplare aufweisen, sollten direkt entsorgt werden. Bevor Sie die Disteln in einen Balkonkasten setzen, sollten Sie die Erde mit etwas Torf unterziehen, um ein möglichst natürliches Nährstoffverhältnis zu erreichen. Sie können Disteln auch direkt ins Freiland aussäen, hier sollten Sie jedoch mindestens bis Mitte/Ende April abwarten. Achten Sie bei der Direktaussaat darauf, dass Sie zwischen den einzelnen Samen mindestens zehn Zentimeter Abstand einhalten. Später können Sie die schwachen Pflanzen aussortieren und somit den Pflanzabstand erweitern.

Der richtige Standort für Disteln

Die Distel ist eine sehr sonnenliebende Pflanze, am besten gefällt ihr ein Standort in voller Sonne. Schlecht gedeiht sie hingegen im Schatten, ein Platz im Halbschatten ist allerdings akzeptabel. Selbst die Mittagssonne kann der Distel nichts anhaben, da sie nur geringfügige Probleme mit Trockenheit hat. An das Substrat hat die Pflanze fast keine Ansprüche, es darf allerdings nicht zu nährstoffhaltig sein, da die Distel nur sehr wenig zehrt. Selbst ein stark geröllhaltiges, sandiges Substrat ist für die Distel als Wachstumsort geeignet. Überhaupt nicht klar kommt die Pflanze jedoch mit nassen, schweren, schlammigen Böden. Hier sollten Sie unbedingt mit Sand vorbehandeln, wenn Sie es an diesem Platz mit der Anzucht versuchen möchten. Besser suchen Sie sich allerdings einen anderen Platz für die Distel, denn selbst mit Sand bearbeitete Böden sind als Standort nur geringfügig geeignet, wenn der Lehmbestandteil im Boden hoch ist.

Pflegehinweise für Disteln

Die Distel ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die von jedem Laien angebaut und kultiviert werden kann. Wachsen die Disteln im Balkonkasten, haben Sie etwas mehr Aufwand, da Sie hier häufiger gießen müssen. Im Freiland hingegen müssen Sie nur sehr selten gießen, die Disteln beziehen ihre Flüssigkeit in der Regel durch die Witterung. Feuchtigkeit mag die Pflanze nicht besonders gern, daher sollten Sie lieber einmal zu wenig, als einmal zu oft gießen. Tödlich ist Staunässe, diese würde zur Wurzelfäulnis und zum absterben der Pflanze führen. Der einzige Zeitpunkt an dem Sie regelmäßig gießen müssen ist die Wachstumsphase. Im ersten Monat dieser Phase sollten Sie einmal täglich eine kleine Menge Wasser geben. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Substrat nicht überwässert wird und die Flüssigkeit nicht schwimmt. Wenn Sie normale Töpfe, statt einer Anzuchtbox, verwendet haben, müssen diese über ein Ablaufloch verfügen, sonst staut sich die Flüssigkeit zu schnell.

Disteln gelten gemeinhin selbst als Unkraut und werden von vielen Gärtnern entfernt. Wenn Sie sich jedoch für die Kultivierung von Disteln entschieden haben, müssen Sie diese ebenfalls vom Unkraut befreien, denn das mögen die Pflanzen nicht. Einmal pro Woche sollten Sie zur Harke greifen und das Beet oberflächlich auflockern und Unkräuter entfernen. Diese Zeit können Sie gleichzeitig nutzen, um einmal monatlich etwas Kompost in die Erde zu geben. Da Disteln einen hohen Kalkbedarf haben, können Sie auch mit einem kalkhaltigen Dünger etwas zur Nährstoffbereicherung beitragen. Wenn die Blüte der Distel vorüber ist, brauchen Sie keine Pflegemaßnahmen mehr zu ergreifen, da die Pflanze nur einjährig kultiviert wird in Europa. Heben Sie die Wurzelreste einfach aus der Erde und entsorgen Sie diese auf dem Kompost. Sie können das gleiche Beet im nächsten Jahr erneut für Disteln benutzen, hier entsteht kein Nährstoffmangel.

Ernte und Verwendung von Disteln

Die Distel gilt als Nutz- und Zierpflanze, sie wird vielfältig eingesetzt. In der Industrie wird häufig Distelöl hergestellt, im Floristikbereich wird die Distel auch als Schnittblume eingesetzt. Wenn Sie sich für die Verwendung als Schnittblume entschieden haben, können Sie die einzelnen Stiele ihrer Disteln am unteren Drittel abschneiden und in eine Vase stellen. Das Wasser muss nicht gewechselt, sondern nur nachgefüllt werden. Disteln können auch getrocknet in Trockenblumensträußen verwendet werden.

Was für den einen Gärtner Unkraut ist, bereichert den Garten des nächsten ungemein. Der Anbau von Disteln als Zierpflanze ist unkompliziert und wird immer häufiger praktiziert.

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Disteln (Echinops) werden durch Aussaat vermehrt. Die Samen sind klein und körnerförmig, von hellbrauner Farbe und mit einer Art Federkleid versehen.

Pflanzhinweise für Disteln

Disteln können sowohl auf dem Balkon, als auch auf der Terrasse oder im Freilandbeet wachsen. Die Samen gehören zu den Warm- und Kaltkeimern, so dass Sie bereits Anfang März mit der Aussaat beginnen können. Es ist jedoch auch möglich, bis Mitte Mai zu warten. Um die jungen Disteln zu Anfang vor Kälte und anderen Schäden zu schützen, empfiehlt sich die Aussaat in sogenannten Anpflanzboxen, die Sie mit einem Deckel verschließen können. Diese können dann problemlos im Freien oder auf dem Balkon gelagert werden. Nur wenn die Temperaturen unter sieben Grad minus fallen, müssen Sie die Disteln nach drinnen holen. Die Anpflanzboxen müssen mit einem Anzuchtsubstrat gefüllt und dann mit Samen bedeckt werden. Lassen Sie c.a. einen Zentimeter Platz zwischen zwei Samen, damit sich die jungen Keimlinge ungestört entwickeln können. Bedecken Sie diese nur leicht mit Erde und gießen auch nur leicht an. Das Substrat sollte in den ersten 14 Tagen immer feucht, aber niemals nass bleiben.

Spätestens nach sechs Wochen können Sie die Disteln dann ins Freie bringen und ins Beet oder den Balkonkasten einpflanzen. Jetzt sollten Sie darauf achten, dass die bis zu 100 cm. groß werdenden Pflanzen einen Mindestabstand von 40 cm. zueinander haben. Schwache Pflanzen, die eine deutlich geringere Wuchshöhe als andere Exemplare aufweisen, sollten direkt entsorgt werden. Bevor Sie die Disteln in einen Balkonkasten setzen, sollten Sie die Erde mit etwas Torf unterziehen, um ein möglichst natürliches Nährstoffverhältnis zu erreichen. Sie können Disteln auch direkt ins Freiland aussäen, hier sollten Sie jedoch mindestens bis Mitte/Ende April abwarten. Achten Sie bei der Direktaussaat darauf, dass Sie zwischen den einzelnen Samen mindestens zehn Zentimeter Abstand einhalten. Später können Sie die schwachen Pflanzen aussortieren und somit den Pflanzabstand erweitern.

Der richtige Standort für Disteln

Die Distel ist eine sehr sonnenliebende Pflanze, am besten gefällt ihr ein Standort in voller Sonne. Schlecht gedeiht sie hingegen im Schatten, ein Platz im Halbschatten ist allerdings akzeptabel. Selbst die Mittagssonne kann der Distel nichts anhaben, da sie nur geringfügige Probleme mit Trockenheit hat. An das Substrat hat die Pflanze fast keine Ansprüche, es darf allerdings nicht zu nährstoffhaltig sein, da die Distel nur sehr wenig zehrt. Selbst ein stark geröllhaltiges, sandiges Substrat ist für die Distel als Wachstumsort geeignet. Überhaupt nicht klar kommt die Pflanze jedoch mit nassen, schweren, schlammigen Böden. Hier sollten Sie unbedingt mit Sand vorbehandeln, wenn Sie es an diesem Platz mit der Anzucht versuchen möchten. Besser suchen Sie sich allerdings einen anderen Platz für die Distel, denn selbst mit Sand bearbeitete Böden sind als Standort nur geringfügig geeignet, wenn der Lehmbestandteil im Boden hoch ist.

Pflegehinweise für Disteln

Die Distel ist eine sehr anspruchslose Pflanze, die von jedem Laien angebaut und kultiviert werden kann. Wachsen die Disteln im Balkonkasten, haben Sie etwas mehr Aufwand, da Sie hier häufiger gießen müssen. Im Freiland hingegen müssen Sie nur sehr selten gießen, die Disteln beziehen ihre Flüssigkeit in der Regel durch die Witterung. Feuchtigkeit mag die Pflanze nicht besonders gern, daher sollten Sie lieber einmal zu wenig, als einmal zu oft gießen. Tödlich ist Staunässe, diese würde zur Wurzelfäulnis und zum absterben der Pflanze führen. Der einzige Zeitpunkt an dem Sie regelmäßig gießen müssen ist die Wachstumsphase. Im ersten Monat dieser Phase sollten Sie einmal täglich eine kleine Menge Wasser geben. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Substrat nicht überwässert wird und die Flüssigkeit nicht schwimmt. Wenn Sie normale Töpfe, statt einer Anzuchtbox, verwendet haben, müssen diese über ein Ablaufloch verfügen, sonst staut sich die Flüssigkeit zu schnell.

Disteln gelten gemeinhin selbst als Unkraut und werden von vielen Gärtnern entfernt. Wenn Sie sich jedoch für die Kultivierung von Disteln entschieden haben, müssen Sie diese ebenfalls vom Unkraut befreien, denn das mögen die Pflanzen nicht. Einmal pro Woche sollten Sie zur Harke greifen und das Beet oberflächlich auflockern und Unkräuter entfernen. Diese Zeit können Sie gleichzeitig nutzen, um einmal monatlich etwas Kompost in die Erde zu geben. Da Disteln einen hohen Kalkbedarf haben, können Sie auch mit einem kalkhaltigen Dünger etwas zur Nährstoffbereicherung beitragen. Wenn die Blüte der Distel vorüber ist, brauchen Sie keine Pflegemaßnahmen mehr zu ergreifen, da die Pflanze nur einjährig kultiviert wird in Europa. Heben Sie die Wurzelreste einfach aus der Erde und entsorgen Sie diese auf dem Kompost. Sie können das gleiche Beet im nächsten Jahr erneut für Disteln benutzen, hier entsteht kein Nährstoffmangel.

Ernte und Verwendung von Disteln

Die Distel gilt als Nutz- und Zierpflanze, sie wird vielfältig eingesetzt. In der Industrie wird häufig Distelöl hergestellt, im Floristikbereich wird die Distel auch als Schnittblume eingesetzt. Wenn Sie sich für die Verwendung als Schnittblume entschieden haben, können Sie die einzelnen Stiele ihrer Disteln am unteren Drittel abschneiden und in eine Vase stellen. Das Wasser muss nicht gewechselt, sondern nur nachgefüllt werden. Disteln können auch getrocknet in Trockenblumensträußen verwendet werden.

Was für den einen Gärtner Unkraut ist, bereichert den Garten des nächsten ungemein. Der Anbau von Disteln als Zierpflanze ist unkompliziert und wird immer häufiger praktiziert.

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