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Stechapfelsamen

Der Stechapfel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist eine giftige Pflanze. Mit ihren trompetenartigen, großen Blüten erfreut sich die Pflanze dennoch größter Beliebtheit. Eine einzelne Blüte kann eine Länge von bis zu 20 Zentimetern erreichen, deswegen wird sie im Volksmund auch als Engelstrompete bezeichnet. Die Pflanze selbst kann eine Wuchshöhe zwischen zwei und fünf Metern erreichen. Der Stechapfel ist eine einjährige Pflanze, von dem es ungefähr 15 verschiedene Arten gibt. Die ursprüngliche Heimat der Pflanze ist Indien, doch mittlerweile sind Stechäpfel auch im südlichen Europa verbreitet. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September, je nachdem wann ausgepflanzt wird. Da Stechäpfel recht wenig Pflege benötigen, eignen sie sich optimal für den Anbau im eigenen Garten.

Die richtige Stechapfelsamen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Der Stechapfel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist eine giftige Pflanze. Mit ihren trompetenartigen, großen Blüten erfreut sich die Pflanze dennoch größter Beliebtheit. Eine einzelne Blüte kann eine Länge von bis zu 20 Zentimetern erreichen, deswegen wird sie im Volksmund auch als Engelstrompete bezeichnet. Die Pflanze selbst kann eine Wuchshöhe zwischen zwei und fünf Metern erreichen. Der Stechapfel ist eine einjährige Pflanze, von dem es ungefähr 15 verschiedene Arten gibt. Die ursprüngliche Heimat der Pflanze ist Indien, doch mittlerweile sind Stechäpfel auch im südlichen Europa verbreitet. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September, je nachdem wann ausgepflanzt wird. Da Stechäpfel recht wenig Pflege benötigen, eignen sie sich optimal für den Anbau im eigenen Garten.

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Stechäpfel (Datura) werden durch Samen vermehrt. Die Samen sind nur zwei bis drei Millimeter groß, von schwarzer Farbe und erinnern optisch an sehr kleine Kohlestücke.

Wie wird der Stechapfel angebaut?

Für den Anbau von Stechäpfeln im Garten, sollten Sie mit einer Vorkultivierung im Innenbereich beginnen, da eine Aussaat im Freiland oft nicht erfolgreich ist. Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat ist Anfang März gekommen, im Mai kann die Umsiedlung ins Freiland erfolgen. Geeignet für die Anzucht sind Saatkisten, die mit einem Anzuchtsubstrat gefüllt werden. Anschließend legen Sie die Samen in regelmäßigem Abstand auf die Erde und bedecken Sie hauchdünn mit dem Substrat. Drücken Sie die Erde etwas fest und greifen dann zur Sprühflasche, um die Samen zu wässern. Sie sollten den Sprühvorgang im Abstand von drei Tagen wiederholen, damit die Keimung schnell vorangeht. Nach c.a. zehn Tagen können Sie damit rechnen, dass sich die ersten Triebe der Pflänzchen zeigen.

Fast alle Samen keimen beim Stechapfel, Sie sollten sich allerdings dennoch nur für die kräftigsten Exemplare entscheiden. Diese werden aus den Anzuchtschalen genommen und in Töpfe mit einem Durchmesser von 40 cm. gesetzt. Anfang bis Mitte Mai können Sie damit beginnen, die Stechäpfel ins Freie zu bringen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Pflanzen langsam an die neue Temperatur gewöhnen. Lassen Sie sie zunächst nur in Töpfen draußen und holen sie in den Nachtstunden wieder rein. Nachdem Sie diesen Vorgang zwei bis drei Nächte wiederholt haben, ist es Zeit für die endgültige Umsiedlung ins Freie.

Im Freien brauchen die Stechapfelpflanzen einen Mindestabstand von einem Meter zueinander, da sie kräftig austreiben und eine enorme Wuchshöhe erreichen können. Ende Mai können Sie bereits mit der ersten Blüte rechnen, danach ist es erforderlich, dass Sie die Pflanze radikal beschneiden, damit sie im Herbst noch einmal blüht. Sie können Stechäpfel auch im Kübel kultivieren, hierfür ist ein Kübel mit einem Mindestdurchmesser von 80 - 100 cm. erforderlich. Achten Sie darauf, dass der Kübel mindestens 50 cm. hoch ist und die Pflanze tief genug eingesetzt wird. Bei Kübelbepflanzungen ist es sinnvoll, dass Sie der Pflanze eine Rankhilfe geben, damit sie nicht aufgrund von Witterungseinflüssen abknickt.

Welchen Standort braucht der Stechapfel?

Stechäpfel benötigen verschiedene Standorte, damit sie zwei Blütephasen erleben können. Im Innenraum zur Keimung sollten Sie darauf achten, dass die Umgebungstemperatur nicht unter 20 Grad fällt. Setzen Sie die Pflanzen nach draußen, ist kurz nach der ersten Blüte (Ende Mai) ein schattiger Platz notwendig, damit sich die Pflanze aklimatisieren kann. Nachdem Sie die Blüten abgeschnitten haben, sollte zwei Wochen später eine Umsiedlung an einem Platz in der vollen Sonne erfolgen. Sie müssen die Pflanzen natürlich nicht noch einmal umpflanzen, sondern sollten für einen 14-tägigen Sonnenschutz durch einen Pavillon oder eine Abdeckung sorgen.

Stechäpfel haben einen immensen Nährstoffbedarf, daher benötigen sie einen Platz mit einem durchlässigen Boden. Schlammige oder stark lehmige Böden sind absolut ungeeignet, hier entsteht zu schnell Staunässe und die Gefahr von Fäulnis ist hoch. Sollte ausschließlich ein lehmiger Boden zur Verfügung stehen, muss dieser im Verhältnis von 2/3 mit Sand vermischt werden, um die Durchlässigkeit zu gewährleisten.

Welche Pflege brauchen Stechapfelpflanzen?

Der Stechapfel muss während der Wachstumsphase in voller Sonne stehen, daher ist sein Wasserbedarf hoch. Tägliches Gießen ist besonders in den Sommermonaten Pflicht, wenn die natürlichen Witterungsbedingungen nicht für Regen sorgen. Am besten eignet sich Regenwasser fürs Gießen, allerdings können Sie auch gefiltertes Leitungswasser verwenden. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Blätter und Stiele der Pflanze nicht übermäßíg benetzen, sondern gießen Sie direkt in die Erde. Der Boden muss feucht sein, die Pflanze selbst jedoch darf übermäßig mit Feuchtigkeit benetzt werden, da die Anfälligkeit für Schädlinge sonst erhöht wird.

Wenn die erste Blütephase (Ende Mai) vorbei ist, müssen Sie die Pflanze zurückschneiden, damit sie noch ein weiteres Mal im Herbst aufblühen kann. Schneiden Sie die Stiele mit den verblühten Köpfen etwa 1/3 über dem Austrieb statt und lassen Sie die Pflanze ungefähr 14 Tage im Schatten ruhen. Sie sammelt neue Kräfte und kann dann kräftig austreiben, wenn sie wieder an ihren Standort in voller Sonne kommt. Anfang September sollten dann neue Blüten austreiben und nach dieser zweiten Blütephase können Sie die Pflanzen entsorgen, da sie nicht überwintert werden.

Um die Blüte zu fördern, müssen Sie die Pflanze geringfügig, aber regelmäßig düngen. Wichtig ist die Düngung c.a. 14 Tage vor der jeweiligen Blüte, damit sich ein großer, kräftiger Kelch ausbildet. Am besten eignet sich ein organischer Dünger, ideal geeignet ist alter Kompost, da er viele, natürliche Nährstoffe enthält. Bitte beachten Sie, dass es sich bei Stechäpfeln um hochgiftige Pflanzen handelt, die Sie nicht mit bloßen Händen berühren sollten. Tragen Sie beim direkten Kontakt mit dem Stechapfel daher immer undurchlässige Handschuhe und beachten Sie, dass keine Kinder mit dem Gewächs in Kontakt kommen. Der versehentliche Verzehr vom Stechapfel kann zu Erbrechen, Übelkeit und Herzproblemen führen.

Ernte und Verwendung des Stechapfels

Stechäpfel sind giftig, daher spielen sie für die Nahrungsmittelindustrie keinerlei Rolle. Da die Einnahme von Pflanzenteilen zu halluzigenen Wirkungen führen kann, wurde sie häufig als Drogenersatz missbraucht. Jegliche Form der Einnahme kann tödlich sein, daher ist davon dringend abzuraten. Auch als Schnittblume sind Stechäpfel nicht geeignet, da sie mit ihrer enormen Wuchshöhe nicht in die Vase passen. Sie dienen einzig und allein dem Zweck der Verschönerung in Gärten und auf Terrassen und Balkonen.

Der Stechapfel ist ein imposantes Gewächs, was in einem Garten gut zur Geltung kommt. Verwendet werden sollte die Pflanze aber nur als Zier, wenn keinerlei Kinder oder Tiere mit ihr in Kontakt kommen.

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Der Stechapfel gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und ist eine giftige Pflanze. Mit ihren trompetenartigen, großen Blüten erfreut sich die Pflanze dennoch größter Beliebtheit. Eine einzelne Blüte kann eine Länge von bis zu 20 Zentimetern erreichen, deswegen wird sie im Volksmund auch als Engelstrompete bezeichnet. Die Pflanze selbst kann eine Wuchshöhe zwischen zwei und fünf Metern erreichen. Der Stechapfel ist eine einjährige Pflanze, von dem es ungefähr 15 verschiedene Arten gibt. Die ursprüngliche Heimat der Pflanze ist Indien, doch mittlerweile sind Stechäpfel auch im südlichen Europa verbreitet. Die Blütezeit liegt zwischen Mai und September, je nachdem wann ausgepflanzt wird. Da Stechäpfel recht wenig Pflege benötigen, eignen sie sich optimal für den Anbau im eigenen Garten.

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Stechäpfel (Datura) werden durch Samen vermehrt. Die Samen sind nur zwei bis drei Millimeter groß, von schwarzer Farbe und erinnern optisch an sehr kleine Kohlestücke.

Wie wird der Stechapfel angebaut?

Für den Anbau von Stechäpfeln im Garten, sollten Sie mit einer Vorkultivierung im Innenbereich beginnen, da eine Aussaat im Freiland oft nicht erfolgreich ist. Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat ist Anfang März gekommen, im Mai kann die Umsiedlung ins Freiland erfolgen. Geeignet für die Anzucht sind Saatkisten, die mit einem Anzuchtsubstrat gefüllt werden. Anschließend legen Sie die Samen in regelmäßigem Abstand auf die Erde und bedecken Sie hauchdünn mit dem Substrat. Drücken Sie die Erde etwas fest und greifen dann zur Sprühflasche, um die Samen zu wässern. Sie sollten den Sprühvorgang im Abstand von drei Tagen wiederholen, damit die Keimung schnell vorangeht. Nach c.a. zehn Tagen können Sie damit rechnen, dass sich die ersten Triebe der Pflänzchen zeigen.

Fast alle Samen keimen beim Stechapfel, Sie sollten sich allerdings dennoch nur für die kräftigsten Exemplare entscheiden. Diese werden aus den Anzuchtschalen genommen und in Töpfe mit einem Durchmesser von 40 cm. gesetzt. Anfang bis Mitte Mai können Sie damit beginnen, die Stechäpfel ins Freie zu bringen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Pflanzen langsam an die neue Temperatur gewöhnen. Lassen Sie sie zunächst nur in Töpfen draußen und holen sie in den Nachtstunden wieder rein. Nachdem Sie diesen Vorgang zwei bis drei Nächte wiederholt haben, ist es Zeit für die endgültige Umsiedlung ins Freie.

Im Freien brauchen die Stechapfelpflanzen einen Mindestabstand von einem Meter zueinander, da sie kräftig austreiben und eine enorme Wuchshöhe erreichen können. Ende Mai können Sie bereits mit der ersten Blüte rechnen, danach ist es erforderlich, dass Sie die Pflanze radikal beschneiden, damit sie im Herbst noch einmal blüht. Sie können Stechäpfel auch im Kübel kultivieren, hierfür ist ein Kübel mit einem Mindestdurchmesser von 80 - 100 cm. erforderlich. Achten Sie darauf, dass der Kübel mindestens 50 cm. hoch ist und die Pflanze tief genug eingesetzt wird. Bei Kübelbepflanzungen ist es sinnvoll, dass Sie der Pflanze eine Rankhilfe geben, damit sie nicht aufgrund von Witterungseinflüssen abknickt.

Welchen Standort braucht der Stechapfel?

Stechäpfel benötigen verschiedene Standorte, damit sie zwei Blütephasen erleben können. Im Innenraum zur Keimung sollten Sie darauf achten, dass die Umgebungstemperatur nicht unter 20 Grad fällt. Setzen Sie die Pflanzen nach draußen, ist kurz nach der ersten Blüte (Ende Mai) ein schattiger Platz notwendig, damit sich die Pflanze aklimatisieren kann. Nachdem Sie die Blüten abgeschnitten haben, sollte zwei Wochen später eine Umsiedlung an einem Platz in der vollen Sonne erfolgen. Sie müssen die Pflanzen natürlich nicht noch einmal umpflanzen, sondern sollten für einen 14-tägigen Sonnenschutz durch einen Pavillon oder eine Abdeckung sorgen.

Stechäpfel haben einen immensen Nährstoffbedarf, daher benötigen sie einen Platz mit einem durchlässigen Boden. Schlammige oder stark lehmige Böden sind absolut ungeeignet, hier entsteht zu schnell Staunässe und die Gefahr von Fäulnis ist hoch. Sollte ausschließlich ein lehmiger Boden zur Verfügung stehen, muss dieser im Verhältnis von 2/3 mit Sand vermischt werden, um die Durchlässigkeit zu gewährleisten.

Welche Pflege brauchen Stechapfelpflanzen?

Der Stechapfel muss während der Wachstumsphase in voller Sonne stehen, daher ist sein Wasserbedarf hoch. Tägliches Gießen ist besonders in den Sommermonaten Pflicht, wenn die natürlichen Witterungsbedingungen nicht für Regen sorgen. Am besten eignet sich Regenwasser fürs Gießen, allerdings können Sie auch gefiltertes Leitungswasser verwenden. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Blätter und Stiele der Pflanze nicht übermäßíg benetzen, sondern gießen Sie direkt in die Erde. Der Boden muss feucht sein, die Pflanze selbst jedoch darf übermäßig mit Feuchtigkeit benetzt werden, da die Anfälligkeit für Schädlinge sonst erhöht wird.

Wenn die erste Blütephase (Ende Mai) vorbei ist, müssen Sie die Pflanze zurückschneiden, damit sie noch ein weiteres Mal im Herbst aufblühen kann. Schneiden Sie die Stiele mit den verblühten Köpfen etwa 1/3 über dem Austrieb statt und lassen Sie die Pflanze ungefähr 14 Tage im Schatten ruhen. Sie sammelt neue Kräfte und kann dann kräftig austreiben, wenn sie wieder an ihren Standort in voller Sonne kommt. Anfang September sollten dann neue Blüten austreiben und nach dieser zweiten Blütephase können Sie die Pflanzen entsorgen, da sie nicht überwintert werden.

Um die Blüte zu fördern, müssen Sie die Pflanze geringfügig, aber regelmäßig düngen. Wichtig ist die Düngung c.a. 14 Tage vor der jeweiligen Blüte, damit sich ein großer, kräftiger Kelch ausbildet. Am besten eignet sich ein organischer Dünger, ideal geeignet ist alter Kompost, da er viele, natürliche Nährstoffe enthält. Bitte beachten Sie, dass es sich bei Stechäpfeln um hochgiftige Pflanzen handelt, die Sie nicht mit bloßen Händen berühren sollten. Tragen Sie beim direkten Kontakt mit dem Stechapfel daher immer undurchlässige Handschuhe und beachten Sie, dass keine Kinder mit dem Gewächs in Kontakt kommen. Der versehentliche Verzehr vom Stechapfel kann zu Erbrechen, Übelkeit und Herzproblemen führen.

Ernte und Verwendung des Stechapfels

Stechäpfel sind giftig, daher spielen sie für die Nahrungsmittelindustrie keinerlei Rolle. Da die Einnahme von Pflanzenteilen zu halluzigenen Wirkungen führen kann, wurde sie häufig als Drogenersatz missbraucht. Jegliche Form der Einnahme kann tödlich sein, daher ist davon dringend abzuraten. Auch als Schnittblume sind Stechäpfel nicht geeignet, da sie mit ihrer enormen Wuchshöhe nicht in die Vase passen. Sie dienen einzig und allein dem Zweck der Verschönerung in Gärten und auf Terrassen und Balkonen.

Der Stechapfel ist ein imposantes Gewächs, was in einem Garten gut zur Geltung kommt. Verwendet werden sollte die Pflanze aber nur als Zier, wenn keinerlei Kinder oder Tiere mit ihr in Kontakt kommen.

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Stechäpfel (Datura) werden durch Samen vermehrt. Die Samen sind nur zwei bis drei Millimeter groß, von schwarzer Farbe und erinnern optisch an sehr kleine Kohlestücke.

Wie wird der Stechapfel angebaut?

Für den Anbau von Stechäpfeln im Garten, sollten Sie mit einer Vorkultivierung im Innenbereich beginnen, da eine Aussaat im Freiland oft nicht erfolgreich ist. Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat ist Anfang März gekommen, im Mai kann die Umsiedlung ins Freiland erfolgen. Geeignet für die Anzucht sind Saatkisten, die mit einem Anzuchtsubstrat gefüllt werden. Anschließend legen Sie die Samen in regelmäßigem Abstand auf die Erde und bedecken Sie hauchdünn mit dem Substrat. Drücken Sie die Erde etwas fest und greifen dann zur Sprühflasche, um die Samen zu wässern. Sie sollten den Sprühvorgang im Abstand von drei Tagen wiederholen, damit die Keimung schnell vorangeht. Nach c.a. zehn Tagen können Sie damit rechnen, dass sich die ersten Triebe der Pflänzchen zeigen.

Fast alle Samen keimen beim Stechapfel, Sie sollten sich allerdings dennoch nur für die kräftigsten Exemplare entscheiden. Diese werden aus den Anzuchtschalen genommen und in Töpfe mit einem Durchmesser von 40 cm. gesetzt. Anfang bis Mitte Mai können Sie damit beginnen, die Stechäpfel ins Freie zu bringen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Pflanzen langsam an die neue Temperatur gewöhnen. Lassen Sie sie zunächst nur in Töpfen draußen und holen sie in den Nachtstunden wieder rein. Nachdem Sie diesen Vorgang zwei bis drei Nächte wiederholt haben, ist es Zeit für die endgültige Umsiedlung ins Freie.

Im Freien brauchen die Stechapfelpflanzen einen Mindestabstand von einem Meter zueinander, da sie kräftig austreiben und eine enorme Wuchshöhe erreichen können. Ende Mai können Sie bereits mit der ersten Blüte rechnen, danach ist es erforderlich, dass Sie die Pflanze radikal beschneiden, damit sie im Herbst noch einmal blüht. Sie können Stechäpfel auch im Kübel kultivieren, hierfür ist ein Kübel mit einem Mindestdurchmesser von 80 - 100 cm. erforderlich. Achten Sie darauf, dass der Kübel mindestens 50 cm. hoch ist und die Pflanze tief genug eingesetzt wird. Bei Kübelbepflanzungen ist es sinnvoll, dass Sie der Pflanze eine Rankhilfe geben, damit sie nicht aufgrund von Witterungseinflüssen abknickt.

Welchen Standort braucht der Stechapfel?

Stechäpfel benötigen verschiedene Standorte, damit sie zwei Blütephasen erleben können. Im Innenraum zur Keimung sollten Sie darauf achten, dass die Umgebungstemperatur nicht unter 20 Grad fällt. Setzen Sie die Pflanzen nach draußen, ist kurz nach der ersten Blüte (Ende Mai) ein schattiger Platz notwendig, damit sich die Pflanze aklimatisieren kann. Nachdem Sie die Blüten abgeschnitten haben, sollte zwei Wochen später eine Umsiedlung an einem Platz in der vollen Sonne erfolgen. Sie müssen die Pflanzen natürlich nicht noch einmal umpflanzen, sondern sollten für einen 14-tägigen Sonnenschutz durch einen Pavillon oder eine Abdeckung sorgen.

Stechäpfel haben einen immensen Nährstoffbedarf, daher benötigen sie einen Platz mit einem durchlässigen Boden. Schlammige oder stark lehmige Böden sind absolut ungeeignet, hier entsteht zu schnell Staunässe und die Gefahr von Fäulnis ist hoch. Sollte ausschließlich ein lehmiger Boden zur Verfügung stehen, muss dieser im Verhältnis von 2/3 mit Sand vermischt werden, um die Durchlässigkeit zu gewährleisten.

Welche Pflege brauchen Stechapfelpflanzen?

Der Stechapfel muss während der Wachstumsphase in voller Sonne stehen, daher ist sein Wasserbedarf hoch. Tägliches Gießen ist besonders in den Sommermonaten Pflicht, wenn die natürlichen Witterungsbedingungen nicht für Regen sorgen. Am besten eignet sich Regenwasser fürs Gießen, allerdings können Sie auch gefiltertes Leitungswasser verwenden. Achten Sie bitte darauf, dass Sie die Blätter und Stiele der Pflanze nicht übermäßíg benetzen, sondern gießen Sie direkt in die Erde. Der Boden muss feucht sein, die Pflanze selbst jedoch darf übermäßig mit Feuchtigkeit benetzt werden, da die Anfälligkeit für Schädlinge sonst erhöht wird.

Wenn die erste Blütephase (Ende Mai) vorbei ist, müssen Sie die Pflanze zurückschneiden, damit sie noch ein weiteres Mal im Herbst aufblühen kann. Schneiden Sie die Stiele mit den verblühten Köpfen etwa 1/3 über dem Austrieb statt und lassen Sie die Pflanze ungefähr 14 Tage im Schatten ruhen. Sie sammelt neue Kräfte und kann dann kräftig austreiben, wenn sie wieder an ihren Standort in voller Sonne kommt. Anfang September sollten dann neue Blüten austreiben und nach dieser zweiten Blütephase können Sie die Pflanzen entsorgen, da sie nicht überwintert werden.

Um die Blüte zu fördern, müssen Sie die Pflanze geringfügig, aber regelmäßig düngen. Wichtig ist die Düngung c.a. 14 Tage vor der jeweiligen Blüte, damit sich ein großer, kräftiger Kelch ausbildet. Am besten eignet sich ein organischer Dünger, ideal geeignet ist alter Kompost, da er viele, natürliche Nährstoffe enthält. Bitte beachten Sie, dass es sich bei Stechäpfeln um hochgiftige Pflanzen handelt, die Sie nicht mit bloßen Händen berühren sollten. Tragen Sie beim direkten Kontakt mit dem Stechapfel daher immer undurchlässige Handschuhe und beachten Sie, dass keine Kinder mit dem Gewächs in Kontakt kommen. Der versehentliche Verzehr vom Stechapfel kann zu Erbrechen, Übelkeit und Herzproblemen führen.

Ernte und Verwendung des Stechapfels

Stechäpfel sind giftig, daher spielen sie für die Nahrungsmittelindustrie keinerlei Rolle. Da die Einnahme von Pflanzenteilen zu halluzigenen Wirkungen führen kann, wurde sie häufig als Drogenersatz missbraucht. Jegliche Form der Einnahme kann tödlich sein, daher ist davon dringend abzuraten. Auch als Schnittblume sind Stechäpfel nicht geeignet, da sie mit ihrer enormen Wuchshöhe nicht in die Vase passen. Sie dienen einzig und allein dem Zweck der Verschönerung in Gärten und auf Terrassen und Balkonen.

Der Stechapfel ist ein imposantes Gewächs, was in einem Garten gut zur Geltung kommt. Verwendet werden sollte die Pflanze aber nur als Zier, wenn keinerlei Kinder oder Tiere mit ihr in Kontakt kommen.

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