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Wunderbaum Samen

Der Wunderbaum stammt aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist ursprünglich in Afrika und dem nahen Osten beheimatet. Mittlerweile ist er jedoch auch in weiten Teilen Europa verbreitet, wird jedoch nur als einjährige Pflanze kultiviert. In seiner ursprünglichen Heimat hingegen wächst der Wunderbaum mehrjährig, weil andere Klimavoraussetzungen herrschen. Die größte Besonderheit am Wunderbaum ist seine Wuchsgeschwindigkeit, er zählt zu denen am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt. Innerhalb von vier Monaten erreicht er eine Größe von bis zu fünf Monaten und stirbt dann ab. Im Volksmund wird der Wunderbaum auch als Rizinuspflanze bezeichnet, häufig ist sein Beiname auch Christuspalme.

Die richtige Wunderbaum Samen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Der Wunderbaum stammt aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist ursprünglich in Afrika und dem nahen Osten beheimatet. Mittlerweile ist er jedoch auch in weiten Teilen Europa verbreitet, wird jedoch nur als einjährige Pflanze kultiviert. In seiner ursprünglichen Heimat hingegen wächst der Wunderbaum mehrjährig, weil andere Klimavoraussetzungen herrschen. Die größte Besonderheit am Wunderbaum ist seine Wuchsgeschwindigkeit, er zählt zu denen am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt. Innerhalb von vier Monaten erreicht er eine Größe von bis zu fünf Monaten und stirbt dann ab. Im Volksmund wird der Wunderbaum auch als Rizinuspflanze bezeichnet, häufig ist sein Beiname auch Christuspalme.

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Der Wunderbaum (Ricinus communis) wird durch die Auspflanzung von Samen vermehrt. Diese haben eine eindrucksvolle, schwarz-braun marmorierte Färbung und sind c.a zwei bis drei Zentimeter groß.

Wie wird der Wunderbaum gepflanzt?

Der raschwüchsige Wunderbaum wird durch Aussaat vermehrt. Schon der Keimling entwickelt sich in einem rasanten Tempo, die Anzucht sollte im Innenraum erfolgt. Sie können bereits Ende April die Wunderbäume vorziehen, damit Sie sie Mitte Mai ins Freiland setzen können. Bitte beachten Sie, dass bei der Aussaat des Wunderbaums Handschuhe notwendig sind, denn die Pflanzensamen sind sehr giftig und reizen die Haut. Bevor Sie die Samen in die Erde bringen können, müssen Sie diese für 24 Stunden in eine Schale mit warmem Wasser legen. Während dieser Zeit quillt der Samen auf und die Keimfähigkeit verbessert sich. Für die Keimung ist eine Raumtemperatur von 20 - 25 Grad erforderlich. Wenn Sie die Samen eingeweicht haben, befüllen Sie einzelne Töpfe mit einem Anzuchtsubstrat und legen die Samen einzeln hinein. Drücken Sie den Samen fest nach unten, so dass er c.a. zwei Zentimeter tief im Substrat verschwindet. Nun bedecken Sie ihn leicht mit Erde und gießen dann großzügig an. Es dauert nur wenige Tage, bis Sie die ersten Triebe ihres Wunderbaums entdecken.

Schon Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die kräftig gewordenen Pflänzchen ins Freiland zu bringen. Sie haben die Wahl zwischen einer Kübelbepflanzung oder einer Auspflanzung ins Beet. Beide Arten sind gleichermaßen geeignet, ein Wunderbaum im Kübel wächst jedoch nicht so hoch, wie eine frei wachsene Pflanze. Wenn Sie die Pflanzen ins Freie bringen, sollten Sie einen Pflanzabstand von einem Meter nicht unterschreiten. Pflanzen Sie mehrere Wunderbäume im Quadrat, sollte jeweils ein Quadratmeter Platz nach allen Richtungen vorhanden sein. Die Bäume entwickeln sehr starke Wurzeln und verzweigen sich unterirdisch sehr weit. Bei einer geringeren Pflanzdistanz würden sich die Pflanzen gegenseitig in ihrem Wuchs behindern.

Welchen Standort benötigt der Wunderbaum?

Bedingt durch seine Heimat in den Tropen braucht der Wunderbaum sehr viel Sonne und benötigt daher einen Standort in voller Sonne. Wichtig ist allerdings auch ein Platz, an dem er vor Wind geschützt ist. Starke Windböen sorgen dafür, dass die bis zu 70 cm. großen Blätter zerfleddern und die Triebe abbrechen. Durch einen Standort in voller Sonne kommt die attraktive Farbe des Baumes voll zur Geltung. Hinsichtlich des gewünschten Substrats ist der Wunderbaum nicht anspruchsvoll, er benötigt allerdings einige Nährstoffe. Schon vor der Auspflanzung sollte das Beet daher mit Kompost angereichert werden, um den Jungpflanzen von Anfang an alles zu geben was sie brauchen. Zudem ist es ratsam, gelegentlich Pferdemist unter die Erde zu mischen, denn Wunderbäume gehören zu den Starkzehrern und benötigen viele Nährstoffe.

Pflegetipps für den Wunderbaum

Wurde der Wunderbaum erst einmal ins Beet gesetzt, braucht er nur noch sehr wenig Pflege. Anders sieht es bei Exemplaren im Kübel aus, hier ist der Pflegeaufwand höher. Im Freiland sorgt die Witterung nahezu alleine für die Wasserversorgung des Wunderbaums, nur bei lang anhaltender Trockenheit müssen Sie nachgießen. Zum Gießen eignet sich Regenwasser ganz hervorragend, ungeeignet hingegen ist hartes Wasser aus der Leitung. Beachten Sie beim gießen bitte die enorme Größe des Wunderbaums, hier ist es mit einer Kanne voll Wasser nicht getan, die Wassergabe sollte reichhaltig sein. Kübelpflanzen benötigen täglich frisches Wasser, die Starkzehrer dürfen nicht austrocknen und das Substrat sollte stets feucht gehalten werden. Bekommen Wunderbäume zu wenig Wasser, hören sie einfach auf zu wachsen. Sobald Sie sich dann wieder um die Wasserzufuhr kümmern, schießt der Baum in die Höhe, bis er auf seine typische Größe herangewachsen ist. Schaden entstehen allerdings auch nach einer längeren Trockenheitsphase nicht, diese sind die Bäume nämlich durch ihre Heimat gewohnt. Wenn Sie das Wachstum des Wunderbaums verzögern wollen, müssen Sie die Wasserzufuhr drosseln und nur gießen, wenn das Substrat bereits am austrocknen ist.

Um das Wachstum des Wunderbaums voran zu treiben, sollten Sie einmal pro Woche mit einem Volldünger düngen. Hierfür reicht ein handelsüblicher Grünpflanzendünger vollkommen aus. Um dem Wunderbaum weitere Nährstoffe zu spendieren ist es ratsam, mindestens alle 14 Tage etwas Kompost und Pferde- oder Kuhmist um den Stamm des Baums auszubringen. Mischen Sie die natürlichen Düngemittel leicht unter die Erde, so dass sich der Tiefwurzler die Nährstoffe problemlos aus dem Boden holen kann. Ob ein Wunderbaum in der Lage ist zu überwintern, ist maßgeblich von den Außentemperaturen abhängig. Im Herbst verliert der Wunderbaum seine oberirdischen Pflanzenteile und verkümmert. Die Wurzel bleibt jedoch intakt und kann in der Erde überwintern, wenn es keine starken Frosteinwirkungen gibt. Sie können vorbeugen, indem Sie die Reste des Wunderbaums mit einer dicken Schicht Reisig abdecken. Sie müssen jedoch gewährleisten, dass dieser Schutz nicht durch den Wind wegfliegen kann.

Ernte und Verwendung des Wunderbaums

Aus dem Wunderbaum wird Rizinusöl gewonnen, ein Produkt, was in der Medizin schon seit vielen Jahrhunderten zur Anwendung kommt. Es wird insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, wie beispielsweise Obstipation eingesetzt. Gepresst wird das Öl aus den Samen der Pflanzen, nur das reine Öl ist genießbar, die Samen selbst sind für den Menschen giftig. Beim Pressen sollten Sie daher ausschließlich mit Handschuhen arbeiten.

Der Wunderbaum ist eine imposante Pflanze, für die nicht in jedem Garten Platz ist. Wenn es allerdings möglich ist einen Wunderbaum zu pflanzen, bietet er nicht nur einen tollen Anblick, sondern auch eine reichhaltige Ernte, aus der schließlich Rizinusöl gewonnen werden kann.

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Der Wunderbaum stammt aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist ursprünglich in Afrika und dem nahen Osten beheimatet. Mittlerweile ist er jedoch auch in weiten Teilen Europa verbreitet, wird jedoch nur als einjährige Pflanze kultiviert. In seiner ursprünglichen Heimat hingegen wächst der Wunderbaum mehrjährig, weil andere Klimavoraussetzungen herrschen. Die größte Besonderheit am Wunderbaum ist seine Wuchsgeschwindigkeit, er zählt zu denen am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt. Innerhalb von vier Monaten erreicht er eine Größe von bis zu fünf Monaten und stirbt dann ab. Im Volksmund wird der Wunderbaum auch als Rizinuspflanze bezeichnet, häufig ist sein Beiname auch Christuspalme.

XXXXX


Der Wunderbaum (Ricinus communis) wird durch die Auspflanzung von Samen vermehrt. Diese haben eine eindrucksvolle, schwarz-braun marmorierte Färbung und sind c.a zwei bis drei Zentimeter groß.

Wie wird der Wunderbaum gepflanzt?

Der raschwüchsige Wunderbaum wird durch Aussaat vermehrt. Schon der Keimling entwickelt sich in einem rasanten Tempo, die Anzucht sollte im Innenraum erfolgt. Sie können bereits Ende April die Wunderbäume vorziehen, damit Sie sie Mitte Mai ins Freiland setzen können. Bitte beachten Sie, dass bei der Aussaat des Wunderbaums Handschuhe notwendig sind, denn die Pflanzensamen sind sehr giftig und reizen die Haut. Bevor Sie die Samen in die Erde bringen können, müssen Sie diese für 24 Stunden in eine Schale mit warmem Wasser legen. Während dieser Zeit quillt der Samen auf und die Keimfähigkeit verbessert sich. Für die Keimung ist eine Raumtemperatur von 20 - 25 Grad erforderlich. Wenn Sie die Samen eingeweicht haben, befüllen Sie einzelne Töpfe mit einem Anzuchtsubstrat und legen die Samen einzeln hinein. Drücken Sie den Samen fest nach unten, so dass er c.a. zwei Zentimeter tief im Substrat verschwindet. Nun bedecken Sie ihn leicht mit Erde und gießen dann großzügig an. Es dauert nur wenige Tage, bis Sie die ersten Triebe ihres Wunderbaums entdecken.

Schon Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die kräftig gewordenen Pflänzchen ins Freiland zu bringen. Sie haben die Wahl zwischen einer Kübelbepflanzung oder einer Auspflanzung ins Beet. Beide Arten sind gleichermaßen geeignet, ein Wunderbaum im Kübel wächst jedoch nicht so hoch, wie eine frei wachsene Pflanze. Wenn Sie die Pflanzen ins Freie bringen, sollten Sie einen Pflanzabstand von einem Meter nicht unterschreiten. Pflanzen Sie mehrere Wunderbäume im Quadrat, sollte jeweils ein Quadratmeter Platz nach allen Richtungen vorhanden sein. Die Bäume entwickeln sehr starke Wurzeln und verzweigen sich unterirdisch sehr weit. Bei einer geringeren Pflanzdistanz würden sich die Pflanzen gegenseitig in ihrem Wuchs behindern.

Welchen Standort benötigt der Wunderbaum?

Bedingt durch seine Heimat in den Tropen braucht der Wunderbaum sehr viel Sonne und benötigt daher einen Standort in voller Sonne. Wichtig ist allerdings auch ein Platz, an dem er vor Wind geschützt ist. Starke Windböen sorgen dafür, dass die bis zu 70 cm. großen Blätter zerfleddern und die Triebe abbrechen. Durch einen Standort in voller Sonne kommt die attraktive Farbe des Baumes voll zur Geltung. Hinsichtlich des gewünschten Substrats ist der Wunderbaum nicht anspruchsvoll, er benötigt allerdings einige Nährstoffe. Schon vor der Auspflanzung sollte das Beet daher mit Kompost angereichert werden, um den Jungpflanzen von Anfang an alles zu geben was sie brauchen. Zudem ist es ratsam, gelegentlich Pferdemist unter die Erde zu mischen, denn Wunderbäume gehören zu den Starkzehrern und benötigen viele Nährstoffe.

Pflegetipps für den Wunderbaum

Wurde der Wunderbaum erst einmal ins Beet gesetzt, braucht er nur noch sehr wenig Pflege. Anders sieht es bei Exemplaren im Kübel aus, hier ist der Pflegeaufwand höher. Im Freiland sorgt die Witterung nahezu alleine für die Wasserversorgung des Wunderbaums, nur bei lang anhaltender Trockenheit müssen Sie nachgießen. Zum Gießen eignet sich Regenwasser ganz hervorragend, ungeeignet hingegen ist hartes Wasser aus der Leitung. Beachten Sie beim gießen bitte die enorme Größe des Wunderbaums, hier ist es mit einer Kanne voll Wasser nicht getan, die Wassergabe sollte reichhaltig sein. Kübelpflanzen benötigen täglich frisches Wasser, die Starkzehrer dürfen nicht austrocknen und das Substrat sollte stets feucht gehalten werden. Bekommen Wunderbäume zu wenig Wasser, hören sie einfach auf zu wachsen. Sobald Sie sich dann wieder um die Wasserzufuhr kümmern, schießt der Baum in die Höhe, bis er auf seine typische Größe herangewachsen ist. Schaden entstehen allerdings auch nach einer längeren Trockenheitsphase nicht, diese sind die Bäume nämlich durch ihre Heimat gewohnt. Wenn Sie das Wachstum des Wunderbaums verzögern wollen, müssen Sie die Wasserzufuhr drosseln und nur gießen, wenn das Substrat bereits am austrocknen ist.

Um das Wachstum des Wunderbaums voran zu treiben, sollten Sie einmal pro Woche mit einem Volldünger düngen. Hierfür reicht ein handelsüblicher Grünpflanzendünger vollkommen aus. Um dem Wunderbaum weitere Nährstoffe zu spendieren ist es ratsam, mindestens alle 14 Tage etwas Kompost und Pferde- oder Kuhmist um den Stamm des Baums auszubringen. Mischen Sie die natürlichen Düngemittel leicht unter die Erde, so dass sich der Tiefwurzler die Nährstoffe problemlos aus dem Boden holen kann. Ob ein Wunderbaum in der Lage ist zu überwintern, ist maßgeblich von den Außentemperaturen abhängig. Im Herbst verliert der Wunderbaum seine oberirdischen Pflanzenteile und verkümmert. Die Wurzel bleibt jedoch intakt und kann in der Erde überwintern, wenn es keine starken Frosteinwirkungen gibt. Sie können vorbeugen, indem Sie die Reste des Wunderbaums mit einer dicken Schicht Reisig abdecken. Sie müssen jedoch gewährleisten, dass dieser Schutz nicht durch den Wind wegfliegen kann.

Ernte und Verwendung des Wunderbaums

Aus dem Wunderbaum wird Rizinusöl gewonnen, ein Produkt, was in der Medizin schon seit vielen Jahrhunderten zur Anwendung kommt. Es wird insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, wie beispielsweise Obstipation eingesetzt. Gepresst wird das Öl aus den Samen der Pflanzen, nur das reine Öl ist genießbar, die Samen selbst sind für den Menschen giftig. Beim Pressen sollten Sie daher ausschließlich mit Handschuhen arbeiten.

Der Wunderbaum ist eine imposante Pflanze, für die nicht in jedem Garten Platz ist. Wenn es allerdings möglich ist einen Wunderbaum zu pflanzen, bietet er nicht nur einen tollen Anblick, sondern auch eine reichhaltige Ernte, aus der schließlich Rizinusöl gewonnen werden kann.

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Der Wunderbaum (Ricinus communis) wird durch die Auspflanzung von Samen vermehrt. Diese haben eine eindrucksvolle, schwarz-braun marmorierte Färbung und sind c.a zwei bis drei Zentimeter groß.

Wie wird der Wunderbaum gepflanzt?

Der raschwüchsige Wunderbaum wird durch Aussaat vermehrt. Schon der Keimling entwickelt sich in einem rasanten Tempo, die Anzucht sollte im Innenraum erfolgt. Sie können bereits Ende April die Wunderbäume vorziehen, damit Sie sie Mitte Mai ins Freiland setzen können. Bitte beachten Sie, dass bei der Aussaat des Wunderbaums Handschuhe notwendig sind, denn die Pflanzensamen sind sehr giftig und reizen die Haut. Bevor Sie die Samen in die Erde bringen können, müssen Sie diese für 24 Stunden in eine Schale mit warmem Wasser legen. Während dieser Zeit quillt der Samen auf und die Keimfähigkeit verbessert sich. Für die Keimung ist eine Raumtemperatur von 20 - 25 Grad erforderlich. Wenn Sie die Samen eingeweicht haben, befüllen Sie einzelne Töpfe mit einem Anzuchtsubstrat und legen die Samen einzeln hinein. Drücken Sie den Samen fest nach unten, so dass er c.a. zwei Zentimeter tief im Substrat verschwindet. Nun bedecken Sie ihn leicht mit Erde und gießen dann großzügig an. Es dauert nur wenige Tage, bis Sie die ersten Triebe ihres Wunderbaums entdecken.

Schon Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die kräftig gewordenen Pflänzchen ins Freiland zu bringen. Sie haben die Wahl zwischen einer Kübelbepflanzung oder einer Auspflanzung ins Beet. Beide Arten sind gleichermaßen geeignet, ein Wunderbaum im Kübel wächst jedoch nicht so hoch, wie eine frei wachsene Pflanze. Wenn Sie die Pflanzen ins Freie bringen, sollten Sie einen Pflanzabstand von einem Meter nicht unterschreiten. Pflanzen Sie mehrere Wunderbäume im Quadrat, sollte jeweils ein Quadratmeter Platz nach allen Richtungen vorhanden sein. Die Bäume entwickeln sehr starke Wurzeln und verzweigen sich unterirdisch sehr weit. Bei einer geringeren Pflanzdistanz würden sich die Pflanzen gegenseitig in ihrem Wuchs behindern.

Welchen Standort benötigt der Wunderbaum?

Bedingt durch seine Heimat in den Tropen braucht der Wunderbaum sehr viel Sonne und benötigt daher einen Standort in voller Sonne. Wichtig ist allerdings auch ein Platz, an dem er vor Wind geschützt ist. Starke Windböen sorgen dafür, dass die bis zu 70 cm. großen Blätter zerfleddern und die Triebe abbrechen. Durch einen Standort in voller Sonne kommt die attraktive Farbe des Baumes voll zur Geltung. Hinsichtlich des gewünschten Substrats ist der Wunderbaum nicht anspruchsvoll, er benötigt allerdings einige Nährstoffe. Schon vor der Auspflanzung sollte das Beet daher mit Kompost angereichert werden, um den Jungpflanzen von Anfang an alles zu geben was sie brauchen. Zudem ist es ratsam, gelegentlich Pferdemist unter die Erde zu mischen, denn Wunderbäume gehören zu den Starkzehrern und benötigen viele Nährstoffe.

Pflegetipps für den Wunderbaum

Wurde der Wunderbaum erst einmal ins Beet gesetzt, braucht er nur noch sehr wenig Pflege. Anders sieht es bei Exemplaren im Kübel aus, hier ist der Pflegeaufwand höher. Im Freiland sorgt die Witterung nahezu alleine für die Wasserversorgung des Wunderbaums, nur bei lang anhaltender Trockenheit müssen Sie nachgießen. Zum Gießen eignet sich Regenwasser ganz hervorragend, ungeeignet hingegen ist hartes Wasser aus der Leitung. Beachten Sie beim gießen bitte die enorme Größe des Wunderbaums, hier ist es mit einer Kanne voll Wasser nicht getan, die Wassergabe sollte reichhaltig sein. Kübelpflanzen benötigen täglich frisches Wasser, die Starkzehrer dürfen nicht austrocknen und das Substrat sollte stets feucht gehalten werden. Bekommen Wunderbäume zu wenig Wasser, hören sie einfach auf zu wachsen. Sobald Sie sich dann wieder um die Wasserzufuhr kümmern, schießt der Baum in die Höhe, bis er auf seine typische Größe herangewachsen ist. Schaden entstehen allerdings auch nach einer längeren Trockenheitsphase nicht, diese sind die Bäume nämlich durch ihre Heimat gewohnt. Wenn Sie das Wachstum des Wunderbaums verzögern wollen, müssen Sie die Wasserzufuhr drosseln und nur gießen, wenn das Substrat bereits am austrocknen ist.

Um das Wachstum des Wunderbaums voran zu treiben, sollten Sie einmal pro Woche mit einem Volldünger düngen. Hierfür reicht ein handelsüblicher Grünpflanzendünger vollkommen aus. Um dem Wunderbaum weitere Nährstoffe zu spendieren ist es ratsam, mindestens alle 14 Tage etwas Kompost und Pferde- oder Kuhmist um den Stamm des Baums auszubringen. Mischen Sie die natürlichen Düngemittel leicht unter die Erde, so dass sich der Tiefwurzler die Nährstoffe problemlos aus dem Boden holen kann. Ob ein Wunderbaum in der Lage ist zu überwintern, ist maßgeblich von den Außentemperaturen abhängig. Im Herbst verliert der Wunderbaum seine oberirdischen Pflanzenteile und verkümmert. Die Wurzel bleibt jedoch intakt und kann in der Erde überwintern, wenn es keine starken Frosteinwirkungen gibt. Sie können vorbeugen, indem Sie die Reste des Wunderbaums mit einer dicken Schicht Reisig abdecken. Sie müssen jedoch gewährleisten, dass dieser Schutz nicht durch den Wind wegfliegen kann.

Ernte und Verwendung des Wunderbaums

Aus dem Wunderbaum wird Rizinusöl gewonnen, ein Produkt, was in der Medizin schon seit vielen Jahrhunderten zur Anwendung kommt. Es wird insbesondere zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, wie beispielsweise Obstipation eingesetzt. Gepresst wird das Öl aus den Samen der Pflanzen, nur das reine Öl ist genießbar, die Samen selbst sind für den Menschen giftig. Beim Pressen sollten Sie daher ausschließlich mit Handschuhen arbeiten.

Der Wunderbaum ist eine imposante Pflanze, für die nicht in jedem Garten Platz ist. Wenn es allerdings möglich ist einen Wunderbaum zu pflanzen, bietet er nicht nur einen tollen Anblick, sondern auch eine reichhaltige Ernte, aus der schließlich Rizinusöl gewonnen werden kann.

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