Feuerbohnensamen

Die Feuerbohne stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Österreich auch als Käferbohne bekannt. Es handelt sich grundsätzlich um mehrjährige Pflanzen, allerdings werden diese in Europa eher einjährig kultiviert, da die Überwinterung sehr umständlich ist. Feuerbohnen können eine Länge zwischen zwei und sieben Metern erreichen, sie wachsen grundsätzlich mit einer leichten Linkswindung. Die Blütezeit findet zwischen Juni und September statt, geerntet werden jedoch die Früchte, die mit den Bohnen gefüllt sind. Die Heimat der Feuerbohne liegt in Südamerika, mittlerweile wird sie jedoch in den wärmeren Teilen Europas ebenso angebaut. Selbst in kühlen Gegenden können Feuerbohnen kultiviert werden, allerdings sind sie frostempfindlich, was beim Anbau berücksichtigt werden sollte.

Die richtige Feuerbohnensamen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Die Feuerbohne stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Österreich auch als Käferbohne bekannt. Es handelt sich grundsätzlich um mehrjährige Pflanzen, allerdings werden diese in Europa eher einjährig kultiviert, da die Überwinterung sehr umständlich ist. Feuerbohnen können eine Länge zwischen zwei und sieben Metern erreichen, sie wachsen grundsätzlich mit einer leichten Linkswindung. Die Blütezeit findet zwischen Juni und September statt, geerntet werden jedoch die Früchte, die mit den Bohnen gefüllt sind. Die Heimat der Feuerbohne liegt in Südamerika, mittlerweile wird sie jedoch in den wärmeren Teilen Europas ebenso angebaut. Selbst in kühlen Gegenden können Feuerbohnen kultiviert werden, allerdings sind sie frostempfindlich, was beim Anbau berücksichtigt werden sollte.

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Feuerbohnen (Phaseolus coccineus) werden durch die Auspflanzung von Samen vermehrt. Die Samen haben die typische Bohnenform, sind zwei bis drei Zentimeter groß und von schwarz-violetter, bis dunkelroter Färbung.

Die Auspflanzung von Feuerbohnen

Sie haben bei der Aussaat von Feuerbohnen zwei Möglichkeiten, einerseits können Sie eine Vorkultur im Innenraum anlegen, andererseits können Sie auch direkt auspflanzen. Der Vorteil bei der Innenkultur ist, dass die Pflanzen bereits über eine Grundstabilität verfügen, wenn sie ins Freiland umgesiedelt werden. Für die Vorkultivierung ist Ende April der richtige Zeitpunkt gekommen. Sie sollten den Bohnen die Zeit geben vorzuquellen, dadurch wird der Keimungsvorgang erleichtert. Zur Quellung können Sie die Bohnen in ein Gefäß mit warmem Wasser geben und dort für c.a. 48 Stunden belassen. Für die Aussaat eignet sich ein großer Pflanzkasten, alternativ kann auch ein Balkonkasten verwendet werden. Füllen Sie diesen mit Anzuchterde auf und legen Sie die Bohnen im Abstand von zwei Zentimetern hinein. Achten Sie darauf, dass der sogenannte Bohnennabel nach oben zeigt, denn hieraus entsteht der Keimling. Bedecken Sie die Bohnen dick mit Erde, die Schicht sollte mindestens drei Zentimeter hoch sein. Nachdem Sie die Aussaat gut angegossen haben, wird diese an einen warmen Ort verbracht, wo eine Außentemperatur von mindestens 20 Grad gewährleistet ist. Nach etwa 12 Tagen zeigen sich die ersten Keimlinge.

Wenn Sie sich für die Direktaussaat entschieden haben, sollten Sie abwarten, bis die Bodentemperatur bei mindestens zehn Grad liegt. Auch bei der Direktaussaat ins Freiland ist es erforderlich, dass Sie die Bohnen vorher aufquellen lassen. Der erste Schritt ist der Aufbau von Rankhilfen, denn diese werden von den Feuerbohnen benötigt. Am besten eignen sich einfache Holzstangen, alternativ können Sie jedoch auch eine Pergola aufstellen. Rund um die Rankhilfe graben Sie nun kleine Löcher mit einer Tiefe von mindestens drei Zentimetern und einer Breite von acht bis zehn Zentimetern. In jedes dieser Löcher kommen vier Bohnen hinein, die Sie dann drei Zentimeter dick mit Erde bedecken und gut angießen. Haben die Jungpflanzen eine Größe von fünf Zentimetern erreicht, sollten Sie beginnen die Erde aufzuhäufeln, damit sich kräftige Seitenwurzeln bilden, die für die Nährstoff- und Wasseraufnahme verantwortlich sind. Wenn Sie vorkultivierte Pflanzen aus dem Innenbereich ins Freiland setzen möchten, ist Mitte Mai der richtige Zeitpunkt gekommen. Achten Sie darauf, dass Sie nur kräftige Pflanzen auswählen und verteilen Sie immer fünf Jungpflanzen um eine Rankhilfe.

Der richtige Standort für Feuerbohnen

Feuerbohnen sind recht anspruchsvoll an ihren Standort, sie brauchen Wärme und direktes Sonnenlicht, damit sie sich angemessen entwickeln können. Ein Platz in voller Sonne ist ideal, Halbschatten wird von den Pflanzen jedoch auch vertragen. Wichtig ist jedoch ein Windschutz, denn durch die enorme Wuchshöhe kann es sonst zu Schäden an den Ranken kommen. Da die Feuerbohne recht tiefe Wurzeln entwickelt, braucht sie ein durchlässiges und möglichst lockeres Substrat, was stets feucht gehalten wird. Schwere, lehmige Böden sind ungeeignet, hier können sich dich Wurzeln der Pflanze nicht verankern und die Feuerbohne würde zu wenige Nährstoffe bekommen.

Welche Pflege brauchen Feuerbohnen

Die Flüssigkeitszufuhr ist bei der Entwicklung von Feuerbohnen sehr wichtig, denn die Pflanzen benötigen sehr viel Wasser. Insbesondere wenn Sie sich für einen Platz in der Sonne entschieden haben, sollten Sie zweimal täglich die Feuchtigkeit der Erde überprüfen und bei Bedarf nachgießen. Kriegt eine Feuerblume während ihrer Blütephase nicht genug Wasser ab, beginnt sie ihre Blüten abzuwerfen und die Ernte verfällt. Trotz des hohen Flüssigkeitsbedarfs ist es wichtig, dass Sie die Entstehung von Staunässe vermeiden. Wachsen die Feuerbohnen in Kübeln (selten), reicht eine Drainageschicht aus Tonscherben aus. Im Freiland sollten Sie darauf achten, dass das Substrat stets durchlässig genug ist, um Staunässe zu verhindern. Ideal ist die Pflanzung an einem leichten Hang, denn hier kann die Flüssigkeit ablaufen und das Substrat trotzdem feucht gehalten werden.

Schon bevor die Feuerbohne ihren Umzug ins Freiland erlebt, sollten Sie das Beet entsprechen präparieren. Es empfiehlt sich zwei bis drei Wochen vor der Aussaat/Auspflanzung das gesamte Beet umzugraben und dabei die Erde gut aufzulockern. Entfernen Sie zusätzlich sämtliches Unkraut, damit die Wurzeln der Feuerbohne nicht beschädigt werden. Nun ist es ratsam, eine großzügige Portion Kompost in die Erde zu arbeiten, dieser sollte mindestens zehn Zentimeter tief beigemischt werden. Auch während der Wachstumsphase können Sie regelmäßig mit Kompost düngen, zusätzlich ist auch die Gabe von Brennnesseljauche empfehlenswert. Feuerbohnen neigen wie Buschbohnen dazu, die Fettfleckenkrankheit zu erleiden. Dies kommt vor, wenn die Blätter vom Regen durchnässt und anschließend berührt werden. Es entstehen schwarze, bis gold-ölige Flecken, die sich immer weiter ausbreiten. Eine Behandlung gibt es nicht, die betroffene Pflanze muss entsorgt werden. Vorbeugend hilft es bei starken Regenfällen jedoch, wenn Sie die Pflanze mit Ackerschachtelhalmbrühe spritzen. Sie wird dadurch widerstandsfähiger und das Risiko der Ölfleckenkrankheit sinkt.

Ernte und Verwendung von Feuerbohnen

Die Erntezeit der Feuerbohnen liegt zwischen Juli und Anfang Oktober, hier wird sie als Grünbohne, oder Körnerbohne geerntet. Werden die ungereiften, c.a. 4 Zentimeter langen Hülsen geerntet, ist von Grünbohnen die Rede. Ernten Sie hingegen die ausgereiften Bohnensamen, wird von Körnerbohnen gesprochen. Die Feuerbohne ist verzehrbar, darf allerdings niemals roh konsumiert werden. Sie können Feuerbohnen auch trocknen und damit länger haltbar machen. Wie viele Hülsenfrüchte müssen auch Feuerbohnen im getrockneten Zustand mindestens zwei Stunden eingeweicht werden, bevor Sie sie kochen können.

Feuerbohnen sind in Deutschland nicht so bekannt wie Stangen- oder Buschbohnen, unsere österreichischen Nachbarn verzehren diese jedoch umso lieber. Mit wenig Pflegeaufwand lässt sich aus Feuerbohnensamen ein leckeres und gesundes Gemüse heranziehen.

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Die Feuerbohne stammt aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Österreich auch als Käferbohne bekannt. Es handelt sich grundsätzlich um mehrjährige Pflanzen, allerdings werden diese in Europa eher einjährig kultiviert, da die Überwinterung sehr umständlich ist. Feuerbohnen können eine Länge zwischen zwei und sieben Metern erreichen, sie wachsen grundsätzlich mit einer leichten Linkswindung. Die Blütezeit findet zwischen Juni und September statt, geerntet werden jedoch die Früchte, die mit den Bohnen gefüllt sind. Die Heimat der Feuerbohne liegt in Südamerika, mittlerweile wird sie jedoch in den wärmeren Teilen Europas ebenso angebaut. Selbst in kühlen Gegenden können Feuerbohnen kultiviert werden, allerdings sind sie frostempfindlich, was beim Anbau berücksichtigt werden sollte.

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Feuerbohnen (Phaseolus coccineus) werden durch die Auspflanzung von Samen vermehrt. Die Samen haben die typische Bohnenform, sind zwei bis drei Zentimeter groß und von schwarz-violetter, bis dunkelroter Färbung.

Die Auspflanzung von Feuerbohnen

Sie haben bei der Aussaat von Feuerbohnen zwei Möglichkeiten, einerseits können Sie eine Vorkultur im Innenraum anlegen, andererseits können Sie auch direkt auspflanzen. Der Vorteil bei der Innenkultur ist, dass die Pflanzen bereits über eine Grundstabilität verfügen, wenn sie ins Freiland umgesiedelt werden. Für die Vorkultivierung ist Ende April der richtige Zeitpunkt gekommen. Sie sollten den Bohnen die Zeit geben vorzuquellen, dadurch wird der Keimungsvorgang erleichtert. Zur Quellung können Sie die Bohnen in ein Gefäß mit warmem Wasser geben und dort für c.a. 48 Stunden belassen. Für die Aussaat eignet sich ein großer Pflanzkasten, alternativ kann auch ein Balkonkasten verwendet werden. Füllen Sie diesen mit Anzuchterde auf und legen Sie die Bohnen im Abstand von zwei Zentimetern hinein. Achten Sie darauf, dass der sogenannte Bohnennabel nach oben zeigt, denn hieraus entsteht der Keimling. Bedecken Sie die Bohnen dick mit Erde, die Schicht sollte mindestens drei Zentimeter hoch sein. Nachdem Sie die Aussaat gut angegossen haben, wird diese an einen warmen Ort verbracht, wo eine Außentemperatur von mindestens 20 Grad gewährleistet ist. Nach etwa 12 Tagen zeigen sich die ersten Keimlinge.

Wenn Sie sich für die Direktaussaat entschieden haben, sollten Sie abwarten, bis die Bodentemperatur bei mindestens zehn Grad liegt. Auch bei der Direktaussaat ins Freiland ist es erforderlich, dass Sie die Bohnen vorher aufquellen lassen. Der erste Schritt ist der Aufbau von Rankhilfen, denn diese werden von den Feuerbohnen benötigt. Am besten eignen sich einfache Holzstangen, alternativ können Sie jedoch auch eine Pergola aufstellen. Rund um die Rankhilfe graben Sie nun kleine Löcher mit einer Tiefe von mindestens drei Zentimetern und einer Breite von acht bis zehn Zentimetern. In jedes dieser Löcher kommen vier Bohnen hinein, die Sie dann drei Zentimeter dick mit Erde bedecken und gut angießen. Haben die Jungpflanzen eine Größe von fünf Zentimetern erreicht, sollten Sie beginnen die Erde aufzuhäufeln, damit sich kräftige Seitenwurzeln bilden, die für die Nährstoff- und Wasseraufnahme verantwortlich sind. Wenn Sie vorkultivierte Pflanzen aus dem Innenbereich ins Freiland setzen möchten, ist Mitte Mai der richtige Zeitpunkt gekommen. Achten Sie darauf, dass Sie nur kräftige Pflanzen auswählen und verteilen Sie immer fünf Jungpflanzen um eine Rankhilfe.

Der richtige Standort für Feuerbohnen

Feuerbohnen sind recht anspruchsvoll an ihren Standort, sie brauchen Wärme und direktes Sonnenlicht, damit sie sich angemessen entwickeln können. Ein Platz in voller Sonne ist ideal, Halbschatten wird von den Pflanzen jedoch auch vertragen. Wichtig ist jedoch ein Windschutz, denn durch die enorme Wuchshöhe kann es sonst zu Schäden an den Ranken kommen. Da die Feuerbohne recht tiefe Wurzeln entwickelt, braucht sie ein durchlässiges und möglichst lockeres Substrat, was stets feucht gehalten wird. Schwere, lehmige Böden sind ungeeignet, hier können sich dich Wurzeln der Pflanze nicht verankern und die Feuerbohne würde zu wenige Nährstoffe bekommen.

Welche Pflege brauchen Feuerbohnen

Die Flüssigkeitszufuhr ist bei der Entwicklung von Feuerbohnen sehr wichtig, denn die Pflanzen benötigen sehr viel Wasser. Insbesondere wenn Sie sich für einen Platz in der Sonne entschieden haben, sollten Sie zweimal täglich die Feuchtigkeit der Erde überprüfen und bei Bedarf nachgießen. Kriegt eine Feuerblume während ihrer Blütephase nicht genug Wasser ab, beginnt sie ihre Blüten abzuwerfen und die Ernte verfällt. Trotz des hohen Flüssigkeitsbedarfs ist es wichtig, dass Sie die Entstehung von Staunässe vermeiden. Wachsen die Feuerbohnen in Kübeln (selten), reicht eine Drainageschicht aus Tonscherben aus. Im Freiland sollten Sie darauf achten, dass das Substrat stets durchlässig genug ist, um Staunässe zu verhindern. Ideal ist die Pflanzung an einem leichten Hang, denn hier kann die Flüssigkeit ablaufen und das Substrat trotzdem feucht gehalten werden.

Schon bevor die Feuerbohne ihren Umzug ins Freiland erlebt, sollten Sie das Beet entsprechen präparieren. Es empfiehlt sich zwei bis drei Wochen vor der Aussaat/Auspflanzung das gesamte Beet umzugraben und dabei die Erde gut aufzulockern. Entfernen Sie zusätzlich sämtliches Unkraut, damit die Wurzeln der Feuerbohne nicht beschädigt werden. Nun ist es ratsam, eine großzügige Portion Kompost in die Erde zu arbeiten, dieser sollte mindestens zehn Zentimeter tief beigemischt werden. Auch während der Wachstumsphase können Sie regelmäßig mit Kompost düngen, zusätzlich ist auch die Gabe von Brennnesseljauche empfehlenswert. Feuerbohnen neigen wie Buschbohnen dazu, die Fettfleckenkrankheit zu erleiden. Dies kommt vor, wenn die Blätter vom Regen durchnässt und anschließend berührt werden. Es entstehen schwarze, bis gold-ölige Flecken, die sich immer weiter ausbreiten. Eine Behandlung gibt es nicht, die betroffene Pflanze muss entsorgt werden. Vorbeugend hilft es bei starken Regenfällen jedoch, wenn Sie die Pflanze mit Ackerschachtelhalmbrühe spritzen. Sie wird dadurch widerstandsfähiger und das Risiko der Ölfleckenkrankheit sinkt.

Ernte und Verwendung von Feuerbohnen

Die Erntezeit der Feuerbohnen liegt zwischen Juli und Anfang Oktober, hier wird sie als Grünbohne, oder Körnerbohne geerntet. Werden die ungereiften, c.a. 4 Zentimeter langen Hülsen geerntet, ist von Grünbohnen die Rede. Ernten Sie hingegen die ausgereiften Bohnensamen, wird von Körnerbohnen gesprochen. Die Feuerbohne ist verzehrbar, darf allerdings niemals roh konsumiert werden. Sie können Feuerbohnen auch trocknen und damit länger haltbar machen. Wie viele Hülsenfrüchte müssen auch Feuerbohnen im getrockneten Zustand mindestens zwei Stunden eingeweicht werden, bevor Sie sie kochen können.

Feuerbohnen sind in Deutschland nicht so bekannt wie Stangen- oder Buschbohnen, unsere österreichischen Nachbarn verzehren diese jedoch umso lieber. Mit wenig Pflegeaufwand lässt sich aus Feuerbohnensamen ein leckeres und gesundes Gemüse heranziehen.

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Feuerbohnen (Phaseolus coccineus) werden durch die Auspflanzung von Samen vermehrt. Die Samen haben die typische Bohnenform, sind zwei bis drei Zentimeter groß und von schwarz-violetter, bis dunkelroter Färbung.

Die Auspflanzung von Feuerbohnen

Sie haben bei der Aussaat von Feuerbohnen zwei Möglichkeiten, einerseits können Sie eine Vorkultur im Innenraum anlegen, andererseits können Sie auch direkt auspflanzen. Der Vorteil bei der Innenkultur ist, dass die Pflanzen bereits über eine Grundstabilität verfügen, wenn sie ins Freiland umgesiedelt werden. Für die Vorkultivierung ist Ende April der richtige Zeitpunkt gekommen. Sie sollten den Bohnen die Zeit geben vorzuquellen, dadurch wird der Keimungsvorgang erleichtert. Zur Quellung können Sie die Bohnen in ein Gefäß mit warmem Wasser geben und dort für c.a. 48 Stunden belassen. Für die Aussaat eignet sich ein großer Pflanzkasten, alternativ kann auch ein Balkonkasten verwendet werden. Füllen Sie diesen mit Anzuchterde auf und legen Sie die Bohnen im Abstand von zwei Zentimetern hinein. Achten Sie darauf, dass der sogenannte Bohnennabel nach oben zeigt, denn hieraus entsteht der Keimling. Bedecken Sie die Bohnen dick mit Erde, die Schicht sollte mindestens drei Zentimeter hoch sein. Nachdem Sie die Aussaat gut angegossen haben, wird diese an einen warmen Ort verbracht, wo eine Außentemperatur von mindestens 20 Grad gewährleistet ist. Nach etwa 12 Tagen zeigen sich die ersten Keimlinge.

Wenn Sie sich für die Direktaussaat entschieden haben, sollten Sie abwarten, bis die Bodentemperatur bei mindestens zehn Grad liegt. Auch bei der Direktaussaat ins Freiland ist es erforderlich, dass Sie die Bohnen vorher aufquellen lassen. Der erste Schritt ist der Aufbau von Rankhilfen, denn diese werden von den Feuerbohnen benötigt. Am besten eignen sich einfache Holzstangen, alternativ können Sie jedoch auch eine Pergola aufstellen. Rund um die Rankhilfe graben Sie nun kleine Löcher mit einer Tiefe von mindestens drei Zentimetern und einer Breite von acht bis zehn Zentimetern. In jedes dieser Löcher kommen vier Bohnen hinein, die Sie dann drei Zentimeter dick mit Erde bedecken und gut angießen. Haben die Jungpflanzen eine Größe von fünf Zentimetern erreicht, sollten Sie beginnen die Erde aufzuhäufeln, damit sich kräftige Seitenwurzeln bilden, die für die Nährstoff- und Wasseraufnahme verantwortlich sind. Wenn Sie vorkultivierte Pflanzen aus dem Innenbereich ins Freiland setzen möchten, ist Mitte Mai der richtige Zeitpunkt gekommen. Achten Sie darauf, dass Sie nur kräftige Pflanzen auswählen und verteilen Sie immer fünf Jungpflanzen um eine Rankhilfe.

Der richtige Standort für Feuerbohnen

Feuerbohnen sind recht anspruchsvoll an ihren Standort, sie brauchen Wärme und direktes Sonnenlicht, damit sie sich angemessen entwickeln können. Ein Platz in voller Sonne ist ideal, Halbschatten wird von den Pflanzen jedoch auch vertragen. Wichtig ist jedoch ein Windschutz, denn durch die enorme Wuchshöhe kann es sonst zu Schäden an den Ranken kommen. Da die Feuerbohne recht tiefe Wurzeln entwickelt, braucht sie ein durchlässiges und möglichst lockeres Substrat, was stets feucht gehalten wird. Schwere, lehmige Böden sind ungeeignet, hier können sich dich Wurzeln der Pflanze nicht verankern und die Feuerbohne würde zu wenige Nährstoffe bekommen.

Welche Pflege brauchen Feuerbohnen

Die Flüssigkeitszufuhr ist bei der Entwicklung von Feuerbohnen sehr wichtig, denn die Pflanzen benötigen sehr viel Wasser. Insbesondere wenn Sie sich für einen Platz in der Sonne entschieden haben, sollten Sie zweimal täglich die Feuchtigkeit der Erde überprüfen und bei Bedarf nachgießen. Kriegt eine Feuerblume während ihrer Blütephase nicht genug Wasser ab, beginnt sie ihre Blüten abzuwerfen und die Ernte verfällt. Trotz des hohen Flüssigkeitsbedarfs ist es wichtig, dass Sie die Entstehung von Staunässe vermeiden. Wachsen die Feuerbohnen in Kübeln (selten), reicht eine Drainageschicht aus Tonscherben aus. Im Freiland sollten Sie darauf achten, dass das Substrat stets durchlässig genug ist, um Staunässe zu verhindern. Ideal ist die Pflanzung an einem leichten Hang, denn hier kann die Flüssigkeit ablaufen und das Substrat trotzdem feucht gehalten werden.

Schon bevor die Feuerbohne ihren Umzug ins Freiland erlebt, sollten Sie das Beet entsprechen präparieren. Es empfiehlt sich zwei bis drei Wochen vor der Aussaat/Auspflanzung das gesamte Beet umzugraben und dabei die Erde gut aufzulockern. Entfernen Sie zusätzlich sämtliches Unkraut, damit die Wurzeln der Feuerbohne nicht beschädigt werden. Nun ist es ratsam, eine großzügige Portion Kompost in die Erde zu arbeiten, dieser sollte mindestens zehn Zentimeter tief beigemischt werden. Auch während der Wachstumsphase können Sie regelmäßig mit Kompost düngen, zusätzlich ist auch die Gabe von Brennnesseljauche empfehlenswert. Feuerbohnen neigen wie Buschbohnen dazu, die Fettfleckenkrankheit zu erleiden. Dies kommt vor, wenn die Blätter vom Regen durchnässt und anschließend berührt werden. Es entstehen schwarze, bis gold-ölige Flecken, die sich immer weiter ausbreiten. Eine Behandlung gibt es nicht, die betroffene Pflanze muss entsorgt werden. Vorbeugend hilft es bei starken Regenfällen jedoch, wenn Sie die Pflanze mit Ackerschachtelhalmbrühe spritzen. Sie wird dadurch widerstandsfähiger und das Risiko der Ölfleckenkrankheit sinkt.

Ernte und Verwendung von Feuerbohnen

Die Erntezeit der Feuerbohnen liegt zwischen Juli und Anfang Oktober, hier wird sie als Grünbohne, oder Körnerbohne geerntet. Werden die ungereiften, c.a. 4 Zentimeter langen Hülsen geerntet, ist von Grünbohnen die Rede. Ernten Sie hingegen die ausgereiften Bohnensamen, wird von Körnerbohnen gesprochen. Die Feuerbohne ist verzehrbar, darf allerdings niemals roh konsumiert werden. Sie können Feuerbohnen auch trocknen und damit länger haltbar machen. Wie viele Hülsenfrüchte müssen auch Feuerbohnen im getrockneten Zustand mindestens zwei Stunden eingeweicht werden, bevor Sie sie kochen können.

Feuerbohnen sind in Deutschland nicht so bekannt wie Stangen- oder Buschbohnen, unsere österreichischen Nachbarn verzehren diese jedoch umso lieber. Mit wenig Pflegeaufwand lässt sich aus Feuerbohnensamen ein leckeres und gesundes Gemüse heranziehen.

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