Knoblauch Samen

Knoblauch gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und wird in vielen Ländern der Welt als Gewürzpflanze kultiviert. Im Volksmund wird er gern als Knobi bezeichnet, seinen ursprünglichen Namen hat der Knoblauch jedoch wegen seiner Knoblauchzehen erhalten, er wurde vom Begriff "klioban" abgeleitet, was für "spalten" steht. Verwendet wird beim Knoblauch nicht die Pflanze, sondern die unterirdisch ausgebildete Zwiebeln, die als eigentliche Frucht gilt. Der Knoblauch kann lange eingelagert und später verwendet werden, so dass sich auch eine reichhaltige Ernte im eigenen Garten lohnt. Wie die meisten Alliumarten wird auch der Knoblauch als eine gesunde Heilpflanze angesehen, die sogar in Form von Knoblauchtabletten vertrieben wird. Als Nachteil sehen Knoblauchverzehrer allerdings den Geruch, den sie noch viele Tage nach dem Verzehr ausströmen. Neutralisiert werden kann dieser Geruch jedoch teilweise durch den Verzehr von Petersilie, diese muss aber frisch sein und pur gegessen werden.

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Knoblauch gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und wird in vielen Ländern der Welt als Gewürzpflanze kultiviert. Im Volksmund wird er gern als Knobi bezeichnet, seinen ursprünglichen Namen hat der Knoblauch jedoch wegen seiner Knoblauchzehen erhalten, er wurde vom Begriff "klioban" abgeleitet, was für "spalten" steht. Verwendet wird beim Knoblauch nicht die Pflanze, sondern die unterirdisch ausgebildete Zwiebeln, die als eigentliche Frucht gilt. Der Knoblauch kann lange eingelagert und später verwendet werden, so dass sich auch eine reichhaltige Ernte im eigenen Garten lohnt. Wie die meisten Alliumarten wird auch der Knoblauch als eine gesunde Heilpflanze angesehen, die sogar in Form von Knoblauchtabletten vertrieben wird. Als Nachteil sehen Knoblauchverzehrer allerdings den Geruch, den sie noch viele Tage nach dem Verzehr ausströmen. Neutralisiert werden kann dieser Geruch jedoch teilweise durch den Verzehr von Petersilie, diese muss aber frisch sein und pur gegessen werden.

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Der Knoblauch (Allium sativum) wird durch die Einpflanzung der Zehen (Samen) vermehrt. Sie haben eine Größe von c.a. zwei bis drei Zentimeter und sind von heller Farbe, oft mit einer violetten Außenhaut.

Der Anbau von Knoblauch

Knoblauch wird in der Regel direkt ins Freiland gesetzt, eine Vorkultivierung auf der Fensterbank ist jedoch auch möglich. Geeignet für die Vermehrung sind nur jene Samen (Zehen), die bereits einen kleinen, grünen Trieb entwickelt haben. Bei der Auspflanzung ins Freiland sind sowohl der Monat Februar, als auch der Monat Oktober geeignet. Bevorzugt wird von vielen Hobbygärtnern allerdings der Oktober, da Knoblauch, welcher über den Winter hinweg gewachsen ist, meist schneller reift und größere Knollen ausbildet. Das Beet muss vor der Auspflanzung gut vorbereitet und von sämtlichem Unkraut befreit werden. Anschließend werden Pflanzlöcher in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern ausgehoben und die Zehen werden hineingelegt. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzlöchern sollte mindestens 30 Zentimeter betragen. Stecken Sie die Knoblauchzehe so in die Erde, dass der kleine Trieb nach oben zeigt und überdecken Sie nur den Rest der Zehe mit Erde. Der Trieb sollte nach draußen gucken, damit er sich weiterentwickeln kann.

Entscheiden Sie sich für die Vorkultivierung im Haus, ist im Februar der richtige Zeitpunkt für die Einpflanzung gekommen. Sie sollten einzelne Töpfchen mit einem Durchmesser von nicht weniger als zehn Zentimeter benutzen und den Knoblauch ähnlich wie im Freiland in die Erde stecken. Auch hier darf der empfindliche Trieb nicht mit Erde bedeckt werden, sondern muss frei bleiben. Sowohl im Freiland, als auch im Innenbereich müssen Sie die neu ausgepflanzten Knoblauchzehen gut angießen, damit sich die Pflanze entwickeln kann. Beachten Sie jedoch, dass sich nicht alle Knoblauchzehen zum keimen bringen lassen, manchmal stoppt das Wachstum der Pflanze und sie muss entsorgt werden.

Welcher Standort eignet sich für Knoblauch

Knoblauch schätzt einen Standort im Halbschatten, volle Sonne kann er nicht vertragen, das Wachstum würde behindert. Das Beet muss gut vorbereitet und mit Kompost präpariert werden, bevor Sie die vorgezogenen Pflanzen (Mitte Mai) oder die einzelnen Zehen (Februar oder Oktober) auspflanzen. Am besten pflanzen Sie den Knoblauch in Reihen aus, die einen Mindestabstand von 45 Zentimetern zueinander haben sollten. Der Knoblauch schätzt eine feuchte, aber nicht übermäßig nasse Erde, deswegen sollten Sie eine Schicht Mulch aufbringen, um die Pflanze vor übermäßiger Nässe zu schützen. Seine Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 90 cm., daher sollten Sie einen windstillen Standort bevorzugen, um die Pflanzen vor dem abknicken zu schützen.

Welche Pflege benötigt der Knoblauch?

Knoblauch braucht lediglich während der Keimungsphase recht viel Flüssigkeit, möchte sonst aber lieber trocken stehen. Sie können die Erde bedenkenlos trocken werden lassen und müssen nur manuell gießen, wenn im Sommer keinerlei Regen zu erwarten ist. Etwa vier Wochen vor der Ernte (Ende August bis Anfang Oktober) sollten Sie aufs gießen vollkommen verzichten und die Erde langsam austrocknen lassen. Wichtig ist, dass Sie das Beet regelmäßig von Unkraut befreien, da der Knoblauch seine Nährstoffe sonst nicht aus der Erde ziehen kann. Achten Sie jedoch darauf, die empfindlichen Knollen nicht mit der Harke zu beschädigen, sondern ziehen Sie Unkraut bevorzugt mit der Hand aus der Erde.

Hinsichtlich seines Bodens hat der Knoblauch einige Ansprüche, schwere, nasse Böden sind nicht geeignet und sorgen dafür, dass der Knoblauch zwar eine Pflanze ausbildet, aber keine Knolle entwickelt. Am besten eignet sich ein lockerer, sandiger Boden, der mit Kompost angereichert wird. Hier wird die nötige Flüssigkeit gespeichert, es besteht aber nicht die Gefahr von Staunässe, die die Knoblauchpflanze zerstören würde. Aufgrund seines aromatischen Geruchs wird der Knoblauch in der Regel nicht von Schädlingen heimgesucht, daher ist in dieser Hinsicht keine Pflege notwendig. Allerdings werden Knoblauchpflanzen gerne zum Schutz anderer Gewächse eingesetzt, da das Aroma die Schädlinge vertreibt. Eine Mischkultur zwischen Erdbeeren und Knoblauch ist besonders beliebt, die beiden Pflanzenarten harmonieren gut.

Ernte und Verwendung von Knoblauch

Der beste Zeitpunkt für die Knoblauchernte richtet sich nach dem Auspflanzungszeitpunkt. Gemeinhin wird im Spätsommer, bis zum späten Herbst hin geerntet. Der beste Zeitpunkt ist gekommen, wenn das Blattwerk komplett verwelkt ist. Bei der Ernte werden die Knoblauchknollen vorsichtig aus der Erde gegraben und von Pflanzenteilen und Erde befreit. Der Knoblauch ist quasi sofort verzehrfertig, er muss nicht getrocknet oder anderweidig präpariert werden. Wird der Knoblauch an einen dunklen, trockenen Ort (Keller) verbracht, kann er über viele Monate eingelagert und verzehrt werden. Knoblauchzehen können auch in Öl eingelegt und somit lange haltbar gemacht werden.

Nicht nur als Nahrungsmittel und Würzpflanze für zahlreiche, internationale Gerichte, wird der Knoblauch in der Welt verwendet. Ihm wird zusätzlich eine besondere Heilkraft nachgesagt, daher wird er sogar in Form von Tabletten vertrieben. Der regelmäßige Verzehr von Knoblauch hält die Gefäße elastisch und sorgt dafür, dass das Blut besser fließen kann. Zur Vorbeugung von Bluthochdruck oder auch zur Behandlung von diesem, wird der Knoblauch ebenfalls gern eingesetzt. Anders als beim Direktverzehr entstehen beim Verzehr von Knoblauchtabletten keine unangenehmen Gerüche, weswegen diese als Medizin bevorzugt werden.

Knoblauch lässt sich sehr leicht kultivieren und braucht kaum noch Pflege, wenn er erst einmal angewachsen ist. Die leckeren Knollen lassen sich lange einlagern und versorgen eine große Familie über einen längeren Zeitpunkt.

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Knoblauch gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und wird in vielen Ländern der Welt als Gewürzpflanze kultiviert. Im Volksmund wird er gern als Knobi bezeichnet, seinen ursprünglichen Namen hat der Knoblauch jedoch wegen seiner Knoblauchzehen erhalten, er wurde vom Begriff "klioban" abgeleitet, was für "spalten" steht. Verwendet wird beim Knoblauch nicht die Pflanze, sondern die unterirdisch ausgebildete Zwiebeln, die als eigentliche Frucht gilt. Der Knoblauch kann lange eingelagert und später verwendet werden, so dass sich auch eine reichhaltige Ernte im eigenen Garten lohnt. Wie die meisten Alliumarten wird auch der Knoblauch als eine gesunde Heilpflanze angesehen, die sogar in Form von Knoblauchtabletten vertrieben wird. Als Nachteil sehen Knoblauchverzehrer allerdings den Geruch, den sie noch viele Tage nach dem Verzehr ausströmen. Neutralisiert werden kann dieser Geruch jedoch teilweise durch den Verzehr von Petersilie, diese muss aber frisch sein und pur gegessen werden.

XXXXX


Der Knoblauch (Allium sativum) wird durch die Einpflanzung der Zehen (Samen) vermehrt. Sie haben eine Größe von c.a. zwei bis drei Zentimeter und sind von heller Farbe, oft mit einer violetten Außenhaut.

Der Anbau von Knoblauch

Knoblauch wird in der Regel direkt ins Freiland gesetzt, eine Vorkultivierung auf der Fensterbank ist jedoch auch möglich. Geeignet für die Vermehrung sind nur jene Samen (Zehen), die bereits einen kleinen, grünen Trieb entwickelt haben. Bei der Auspflanzung ins Freiland sind sowohl der Monat Februar, als auch der Monat Oktober geeignet. Bevorzugt wird von vielen Hobbygärtnern allerdings der Oktober, da Knoblauch, welcher über den Winter hinweg gewachsen ist, meist schneller reift und größere Knollen ausbildet. Das Beet muss vor der Auspflanzung gut vorbereitet und von sämtlichem Unkraut befreit werden. Anschließend werden Pflanzlöcher in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern ausgehoben und die Zehen werden hineingelegt. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzlöchern sollte mindestens 30 Zentimeter betragen. Stecken Sie die Knoblauchzehe so in die Erde, dass der kleine Trieb nach oben zeigt und überdecken Sie nur den Rest der Zehe mit Erde. Der Trieb sollte nach draußen gucken, damit er sich weiterentwickeln kann.

Entscheiden Sie sich für die Vorkultivierung im Haus, ist im Februar der richtige Zeitpunkt für die Einpflanzung gekommen. Sie sollten einzelne Töpfchen mit einem Durchmesser von nicht weniger als zehn Zentimeter benutzen und den Knoblauch ähnlich wie im Freiland in die Erde stecken. Auch hier darf der empfindliche Trieb nicht mit Erde bedeckt werden, sondern muss frei bleiben. Sowohl im Freiland, als auch im Innenbereich müssen Sie die neu ausgepflanzten Knoblauchzehen gut angießen, damit sich die Pflanze entwickeln kann. Beachten Sie jedoch, dass sich nicht alle Knoblauchzehen zum keimen bringen lassen, manchmal stoppt das Wachstum der Pflanze und sie muss entsorgt werden.

Welcher Standort eignet sich für Knoblauch

Knoblauch schätzt einen Standort im Halbschatten, volle Sonne kann er nicht vertragen, das Wachstum würde behindert. Das Beet muss gut vorbereitet und mit Kompost präpariert werden, bevor Sie die vorgezogenen Pflanzen (Mitte Mai) oder die einzelnen Zehen (Februar oder Oktober) auspflanzen. Am besten pflanzen Sie den Knoblauch in Reihen aus, die einen Mindestabstand von 45 Zentimetern zueinander haben sollten. Der Knoblauch schätzt eine feuchte, aber nicht übermäßig nasse Erde, deswegen sollten Sie eine Schicht Mulch aufbringen, um die Pflanze vor übermäßiger Nässe zu schützen. Seine Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 90 cm., daher sollten Sie einen windstillen Standort bevorzugen, um die Pflanzen vor dem abknicken zu schützen.

Welche Pflege benötigt der Knoblauch?

Knoblauch braucht lediglich während der Keimungsphase recht viel Flüssigkeit, möchte sonst aber lieber trocken stehen. Sie können die Erde bedenkenlos trocken werden lassen und müssen nur manuell gießen, wenn im Sommer keinerlei Regen zu erwarten ist. Etwa vier Wochen vor der Ernte (Ende August bis Anfang Oktober) sollten Sie aufs gießen vollkommen verzichten und die Erde langsam austrocknen lassen. Wichtig ist, dass Sie das Beet regelmäßig von Unkraut befreien, da der Knoblauch seine Nährstoffe sonst nicht aus der Erde ziehen kann. Achten Sie jedoch darauf, die empfindlichen Knollen nicht mit der Harke zu beschädigen, sondern ziehen Sie Unkraut bevorzugt mit der Hand aus der Erde.

Hinsichtlich seines Bodens hat der Knoblauch einige Ansprüche, schwere, nasse Böden sind nicht geeignet und sorgen dafür, dass der Knoblauch zwar eine Pflanze ausbildet, aber keine Knolle entwickelt. Am besten eignet sich ein lockerer, sandiger Boden, der mit Kompost angereichert wird. Hier wird die nötige Flüssigkeit gespeichert, es besteht aber nicht die Gefahr von Staunässe, die die Knoblauchpflanze zerstören würde. Aufgrund seines aromatischen Geruchs wird der Knoblauch in der Regel nicht von Schädlingen heimgesucht, daher ist in dieser Hinsicht keine Pflege notwendig. Allerdings werden Knoblauchpflanzen gerne zum Schutz anderer Gewächse eingesetzt, da das Aroma die Schädlinge vertreibt. Eine Mischkultur zwischen Erdbeeren und Knoblauch ist besonders beliebt, die beiden Pflanzenarten harmonieren gut.

Ernte und Verwendung von Knoblauch

Der beste Zeitpunkt für die Knoblauchernte richtet sich nach dem Auspflanzungszeitpunkt. Gemeinhin wird im Spätsommer, bis zum späten Herbst hin geerntet. Der beste Zeitpunkt ist gekommen, wenn das Blattwerk komplett verwelkt ist. Bei der Ernte werden die Knoblauchknollen vorsichtig aus der Erde gegraben und von Pflanzenteilen und Erde befreit. Der Knoblauch ist quasi sofort verzehrfertig, er muss nicht getrocknet oder anderweidig präpariert werden. Wird der Knoblauch an einen dunklen, trockenen Ort (Keller) verbracht, kann er über viele Monate eingelagert und verzehrt werden. Knoblauchzehen können auch in Öl eingelegt und somit lange haltbar gemacht werden.

Nicht nur als Nahrungsmittel und Würzpflanze für zahlreiche, internationale Gerichte, wird der Knoblauch in der Welt verwendet. Ihm wird zusätzlich eine besondere Heilkraft nachgesagt, daher wird er sogar in Form von Tabletten vertrieben. Der regelmäßige Verzehr von Knoblauch hält die Gefäße elastisch und sorgt dafür, dass das Blut besser fließen kann. Zur Vorbeugung von Bluthochdruck oder auch zur Behandlung von diesem, wird der Knoblauch ebenfalls gern eingesetzt. Anders als beim Direktverzehr entstehen beim Verzehr von Knoblauchtabletten keine unangenehmen Gerüche, weswegen diese als Medizin bevorzugt werden.

Knoblauch lässt sich sehr leicht kultivieren und braucht kaum noch Pflege, wenn er erst einmal angewachsen ist. Die leckeren Knollen lassen sich lange einlagern und versorgen eine große Familie über einen längeren Zeitpunkt.

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Der Knoblauch (Allium sativum) wird durch die Einpflanzung der Zehen (Samen) vermehrt. Sie haben eine Größe von c.a. zwei bis drei Zentimeter und sind von heller Farbe, oft mit einer violetten Außenhaut.

Der Anbau von Knoblauch

Knoblauch wird in der Regel direkt ins Freiland gesetzt, eine Vorkultivierung auf der Fensterbank ist jedoch auch möglich. Geeignet für die Vermehrung sind nur jene Samen (Zehen), die bereits einen kleinen, grünen Trieb entwickelt haben. Bei der Auspflanzung ins Freiland sind sowohl der Monat Februar, als auch der Monat Oktober geeignet. Bevorzugt wird von vielen Hobbygärtnern allerdings der Oktober, da Knoblauch, welcher über den Winter hinweg gewachsen ist, meist schneller reift und größere Knollen ausbildet. Das Beet muss vor der Auspflanzung gut vorbereitet und von sämtlichem Unkraut befreit werden. Anschließend werden Pflanzlöcher in einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern ausgehoben und die Zehen werden hineingelegt. Der Abstand zwischen den einzelnen Pflanzlöchern sollte mindestens 30 Zentimeter betragen. Stecken Sie die Knoblauchzehe so in die Erde, dass der kleine Trieb nach oben zeigt und überdecken Sie nur den Rest der Zehe mit Erde. Der Trieb sollte nach draußen gucken, damit er sich weiterentwickeln kann.

Entscheiden Sie sich für die Vorkultivierung im Haus, ist im Februar der richtige Zeitpunkt für die Einpflanzung gekommen. Sie sollten einzelne Töpfchen mit einem Durchmesser von nicht weniger als zehn Zentimeter benutzen und den Knoblauch ähnlich wie im Freiland in die Erde stecken. Auch hier darf der empfindliche Trieb nicht mit Erde bedeckt werden, sondern muss frei bleiben. Sowohl im Freiland, als auch im Innenbereich müssen Sie die neu ausgepflanzten Knoblauchzehen gut angießen, damit sich die Pflanze entwickeln kann. Beachten Sie jedoch, dass sich nicht alle Knoblauchzehen zum keimen bringen lassen, manchmal stoppt das Wachstum der Pflanze und sie muss entsorgt werden.

Welcher Standort eignet sich für Knoblauch

Knoblauch schätzt einen Standort im Halbschatten, volle Sonne kann er nicht vertragen, das Wachstum würde behindert. Das Beet muss gut vorbereitet und mit Kompost präpariert werden, bevor Sie die vorgezogenen Pflanzen (Mitte Mai) oder die einzelnen Zehen (Februar oder Oktober) auspflanzen. Am besten pflanzen Sie den Knoblauch in Reihen aus, die einen Mindestabstand von 45 Zentimetern zueinander haben sollten. Der Knoblauch schätzt eine feuchte, aber nicht übermäßig nasse Erde, deswegen sollten Sie eine Schicht Mulch aufbringen, um die Pflanze vor übermäßiger Nässe zu schützen. Seine Wuchshöhe beträgt zwischen 30 und 90 cm., daher sollten Sie einen windstillen Standort bevorzugen, um die Pflanzen vor dem abknicken zu schützen.

Welche Pflege benötigt der Knoblauch?

Knoblauch braucht lediglich während der Keimungsphase recht viel Flüssigkeit, möchte sonst aber lieber trocken stehen. Sie können die Erde bedenkenlos trocken werden lassen und müssen nur manuell gießen, wenn im Sommer keinerlei Regen zu erwarten ist. Etwa vier Wochen vor der Ernte (Ende August bis Anfang Oktober) sollten Sie aufs gießen vollkommen verzichten und die Erde langsam austrocknen lassen. Wichtig ist, dass Sie das Beet regelmäßig von Unkraut befreien, da der Knoblauch seine Nährstoffe sonst nicht aus der Erde ziehen kann. Achten Sie jedoch darauf, die empfindlichen Knollen nicht mit der Harke zu beschädigen, sondern ziehen Sie Unkraut bevorzugt mit der Hand aus der Erde.

Hinsichtlich seines Bodens hat der Knoblauch einige Ansprüche, schwere, nasse Böden sind nicht geeignet und sorgen dafür, dass der Knoblauch zwar eine Pflanze ausbildet, aber keine Knolle entwickelt. Am besten eignet sich ein lockerer, sandiger Boden, der mit Kompost angereichert wird. Hier wird die nötige Flüssigkeit gespeichert, es besteht aber nicht die Gefahr von Staunässe, die die Knoblauchpflanze zerstören würde. Aufgrund seines aromatischen Geruchs wird der Knoblauch in der Regel nicht von Schädlingen heimgesucht, daher ist in dieser Hinsicht keine Pflege notwendig. Allerdings werden Knoblauchpflanzen gerne zum Schutz anderer Gewächse eingesetzt, da das Aroma die Schädlinge vertreibt. Eine Mischkultur zwischen Erdbeeren und Knoblauch ist besonders beliebt, die beiden Pflanzenarten harmonieren gut.

Ernte und Verwendung von Knoblauch

Der beste Zeitpunkt für die Knoblauchernte richtet sich nach dem Auspflanzungszeitpunkt. Gemeinhin wird im Spätsommer, bis zum späten Herbst hin geerntet. Der beste Zeitpunkt ist gekommen, wenn das Blattwerk komplett verwelkt ist. Bei der Ernte werden die Knoblauchknollen vorsichtig aus der Erde gegraben und von Pflanzenteilen und Erde befreit. Der Knoblauch ist quasi sofort verzehrfertig, er muss nicht getrocknet oder anderweidig präpariert werden. Wird der Knoblauch an einen dunklen, trockenen Ort (Keller) verbracht, kann er über viele Monate eingelagert und verzehrt werden. Knoblauchzehen können auch in Öl eingelegt und somit lange haltbar gemacht werden.

Nicht nur als Nahrungsmittel und Würzpflanze für zahlreiche, internationale Gerichte, wird der Knoblauch in der Welt verwendet. Ihm wird zusätzlich eine besondere Heilkraft nachgesagt, daher wird er sogar in Form von Tabletten vertrieben. Der regelmäßige Verzehr von Knoblauch hält die Gefäße elastisch und sorgt dafür, dass das Blut besser fließen kann. Zur Vorbeugung von Bluthochdruck oder auch zur Behandlung von diesem, wird der Knoblauch ebenfalls gern eingesetzt. Anders als beim Direktverzehr entstehen beim Verzehr von Knoblauchtabletten keine unangenehmen Gerüche, weswegen diese als Medizin bevorzugt werden.

Knoblauch lässt sich sehr leicht kultivieren und braucht kaum noch Pflege, wenn er erst einmal angewachsen ist. Die leckeren Knollen lassen sich lange einlagern und versorgen eine große Familie über einen längeren Zeitpunkt.

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