Kürbis Samen

Kürbisse gehören zur Familie der Kürbisartigen (Cucurbitaceae) und werden in zahlreichen, verschiedenen Varianten kultiviert. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen Zier- und Esskürbissen, wobei die wenigsten Sorten tatsächlich ungenießbar sind. Es ist unter Gärtnern schon seit vielen Jahren eine Art Wettkampf entstanden und immer wieder gibt es neue Rekorde, hinsichtlich des größten Kürbisses weltweit. Der bislang schwerste und größte, bekannte Kürbis hatte ein Gewicht von mehr als 1.800 Kilogramm. Der Kürbis gehört zu den einjährigen Pflanzen und hat mehrere, tolle Eigenschaften für Hobbygärtner zu bieten. Während der Blütezeit im Sommer bereichert er das Beet mit großen, goldgelben Blüten und nett anzusehenden Früchten. Im Herbst, nach der Ernte, verziert der Kürbis den Hauseingang oder kann mit Schnittkunst zu einem netten Dekorationsartikel für Halloween verarbeitet werden. Die Heimat der Kürbis liegt in Südamerika, doch mittlerweile ist das schmackhafte und dekorative Gemüse in weiten Teilen Europas zu finden.

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Kürbisse gehören zur Familie der Kürbisartigen (Cucurbitaceae) und werden in zahlreichen, verschiedenen Varianten kultiviert. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen Zier- und Esskürbissen, wobei die wenigsten Sorten tatsächlich ungenießbar sind. Es ist unter Gärtnern schon seit vielen Jahren eine Art Wettkampf entstanden und immer wieder gibt es neue Rekorde, hinsichtlich des größten Kürbisses weltweit. Der bislang schwerste und größte, bekannte Kürbis hatte ein Gewicht von mehr als 1.800 Kilogramm. Der Kürbis gehört zu den einjährigen Pflanzen und hat mehrere, tolle Eigenschaften für Hobbygärtner zu bieten. Während der Blütezeit im Sommer bereichert er das Beet mit großen, goldgelben Blüten und nett anzusehenden Früchten. Im Herbst, nach der Ernte, verziert der Kürbis den Hauseingang oder kann mit Schnittkunst zu einem netten Dekorationsartikel für Halloween verarbeitet werden. Die Heimat der Kürbis liegt in Südamerika, doch mittlerweile ist das schmackhafte und dekorative Gemüse in weiten Teilen Europas zu finden.

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Der Kürbis (Cucurbita) wird durch die Aussaat von Kürbiskernen (Samen) vermehrt. Diese Kerne sind von flacher Form und haben eine helle, bis dunkel-marmorierte Farbe.

Wie wird Kürbis angebaut?

Kürbis ist ein sehr wärmebedürftiges Gewächs und darf frühstens nach den Eisheiligen (mitte Mai) ins Beet ausgepflanzt werden. Dennoch sollten Sie vor der Auspflanzung darauf achten, dass der Boden nicht mehr übermäßig nass ist und sich an den Verhältnissen orientieren, nicht am Datum. Besser ist es für die Pflanzen jedoch, wenn sie schon Mitte April damit anfangen, die Setzlinge im Innenraum vorzuziehen. Dies gilt für Winterkürbisse, Sommerkürbisse können Sie direkt ins Bett aussäen, hier ist Mitte Juni der richtige Zeitpunkt gekommen. Für die Innenkultur eignen sich einzelne Töpfe mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern, die Sie mit Anzuchterde befüllen. Bevor Sie die Kürbissamen aussäen können, müssen Sie diese für 24 Stunden vorquellen lassen. Dafür legen Sie die Samen einfach in handwarmes Wasser und lassen sie ruhen.

Stechen Sie tiefe Kuhlen in die Erde und legen Sie die Samen einzeln hinein. Die Spitze der Kürbissamen muss nach unten zeigen und gut sichtbar bleiben. Kürbissamen werden nicht angegossen, sondern mit einer Wassersprühflasche befeuchtet. Um eine bessere Keimung zu bewirken, können Sie Weidenwasser verwenden, dies ist aber nicht zwingend notwendig. Die Töpfe sollten Sie mit Klarsichtfolie abdecken, in der ersten Woche müssen die Keimlinge nicht gelüftet werden. Während der ersten Keimwoche braucht es eine Außentemperatur von c.a. 20 - 22 Grad, danach reicht eine Umgebungsluft von 18 Grad aus.

Der beste Zeitpunkt für die Auspflanzung ins Freiland ist gekommen, wenn Sie sechs Laubpaare an den Pflanzen entdecken. Haben Sie sich für die direkte Aussaat entschieden, sollten Sie den Setzplatz vorher vorbereiten und von sämtlichem Unkraut befreien. Die Samen werden c.a. zwei Zentimeter tief in die Erde gesteckt und nicht abgedeckt. Auch hier wird nur vorsichtig mit der Sprühflasche befeuchtet, richtiges Angießen ist nicht notwendig. Wenn die Keimlinge die erste Woche im Beet verbracht haben, können Sie mit einem ordentlichen Guss dafür sorgen, dass sich die jungen Pflanzen noch besser entwickeln. Zum Schutz vor Schädlingen ist es in den ersten zwei Wochen sinnvoll, wenn Sie die jungen Pflanzen mit einem Vlies überdecken.

Welcher Standort ist für den Kürbis geeignet?

Kürbisse brauchen sehr viel Sonne und sollten daher einen vollsonnigen, bis maximal halbschattigen Platz bekommen. Vor der Einpflanzung sollten Sie die Erde mit gut gereiftem Kompost und Sand durchmischen, um für die optimalen Bedingungen zu sorgen. Der PH-Wert liegt idealerweise zwischen 6,5 und 7,0. Das Beet muss mit einer Harke sehr gut aufgelockert sein, bevor Sie die jungen Pflanzen oder wahlweise die Samen einbringen. Durch ein Vlies oder eine Mulchfolie wird die Keimung beschleunigt und die Pflanzen entwickeln sich schneller. Es muss ein Mindestabstand von einem Meter zwischen zwei Kürbispflanzen eingehalten werden, gleiches gilt auch als Abstand zwischen den einzelnen Reihen. Haben Sie sich für eine rankende Kürbissorte entschieden, muss der Abstand zwischen zwei Pflanzen bei mindestens zwei Metern liegen. Hier sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie ihren Pflanzen eine Rankhilfe spendieren, damit sich die empfindlichen Stengel besser entwickeln können.

Welche Pflege brauchen Kürbisse

Der aufwendigste Teil bei der Beheimatung von Kürbissen ist die Anzucht, danach fällt kaum noch Aufwand für den Gärtner an. In den ersten sechs Wochen ist es wichtig, dass Sie entstehendes Unkraut regelmäßig entfernen. Ist der Kürbis erst einmal ausgetrieben, vertreibt er das meiste Unkraut von allein und es macht nichts aus, wenn ein paar Unkrautpflanzen stehen bleiben. Gegossen wird nur, wenn die Witterung wochenlang trocken ist, ansonsten können Sie aufs gießen vollkommen verzichten. Sechs Wochen nach der Aussaat müssen Sie einmal mit Blaukorn düngen, anschließend können Sie weitere sechs Wochen abwarten. Nun erfolgt eine Düngung mit Kalium, damit die Pflanze ausreichend Nährstoffe bekommt. Als Alternative können Sie auch auf Kompost zurückgreifen, keinesfalls sollten Sie jedoch mit Mist düngen, denn der Kürbis verträgt einen stickstoffhaltigen Dünger nicht.

Die Entwicklungsphase der Kürbisse zieht sich bis in den Herbst. Da die Kürbisse eine lange Liegedauer auf der feuchten Erde haben, sollten Sie eine wasserfeste Unterlage darunter schieben, damit es nicht zur Entstehung von Fäulnis kommt. Möchten Sie nur einen einzigen, dafür aber besonders großen Kürbis heranziehen, müssen Sie unmittelbar nach der Blüte die Schere zum Einsatz bringen. Alle Triebe müssen dann abgeschnitten werden, übrig bleibt nur eine welke Blüte und zwei Blätter. Wenn Sie diese Pflegemaßnahme nicht rechtzeitig durchführen, werden sich viele, kleine Kürbisse entwickeln. Wenn Sie einen einzelnen, großen Kürbis heranzüchten möchten, muss die verbleibende Blüte unbedingt weiblich sein. Dies erkennen Sie daran, dass die geschlossene Blüte bereits einen Ansatz von Frucht trägt.

Ernte und Verwendung von Kürbissen

Die Erntezeit für Kürbisse ist im Herbst gekommen. Ob eine Frucht erntereif ist, erkennen Sie am Klang, wenn Sie darauf klopfen. Ein reifer Kürbis klingt hohl und hat einen trockenen Stiel und eine kräftige Schale. Ernten sollten Sie unbedingt bevor es zu ersten Frösten kommt, denn danach wäre Ihr Kürbis nicht mehr genießbar. Verwendet werden Kürbisse vorwiegend zur Herstellung von Suppen und Eintöpfen, eine gesundheitliche Wirkung ist bislang nicht bekannt. Selbst zur Herstellung von Babynahrung eignet sich Kürbis, hier wird besonders die Hokkaido-Variante bevorzugt. Zierkürbisse sind zur Dekoration geeignet, während der große Halloweenkürbis besonders gern für die Herstellung von Grusellichtern verwendet wird.

Kürbisse können leicht und problemlos angebaut werden, wenn im Garten also Platz vorhanden ist, sollten die abwechslungsreichen Gewächse nicht fehlen. Die Blütezeit stellt eine optische Bereicherung für den Garten dar und die Früchte selbst können vielfältig eingesetzt werden.

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Kürbisse gehören zur Familie der Kürbisartigen (Cucurbitaceae) und werden in zahlreichen, verschiedenen Varianten kultiviert. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen Zier- und Esskürbissen, wobei die wenigsten Sorten tatsächlich ungenießbar sind. Es ist unter Gärtnern schon seit vielen Jahren eine Art Wettkampf entstanden und immer wieder gibt es neue Rekorde, hinsichtlich des größten Kürbisses weltweit. Der bislang schwerste und größte, bekannte Kürbis hatte ein Gewicht von mehr als 1.800 Kilogramm. Der Kürbis gehört zu den einjährigen Pflanzen und hat mehrere, tolle Eigenschaften für Hobbygärtner zu bieten. Während der Blütezeit im Sommer bereichert er das Beet mit großen, goldgelben Blüten und nett anzusehenden Früchten. Im Herbst, nach der Ernte, verziert der Kürbis den Hauseingang oder kann mit Schnittkunst zu einem netten Dekorationsartikel für Halloween verarbeitet werden. Die Heimat der Kürbis liegt in Südamerika, doch mittlerweile ist das schmackhafte und dekorative Gemüse in weiten Teilen Europas zu finden.

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Der Kürbis (Cucurbita) wird durch die Aussaat von Kürbiskernen (Samen) vermehrt. Diese Kerne sind von flacher Form und haben eine helle, bis dunkel-marmorierte Farbe.

Wie wird Kürbis angebaut?

Kürbis ist ein sehr wärmebedürftiges Gewächs und darf frühstens nach den Eisheiligen (mitte Mai) ins Beet ausgepflanzt werden. Dennoch sollten Sie vor der Auspflanzung darauf achten, dass der Boden nicht mehr übermäßig nass ist und sich an den Verhältnissen orientieren, nicht am Datum. Besser ist es für die Pflanzen jedoch, wenn sie schon Mitte April damit anfangen, die Setzlinge im Innenraum vorzuziehen. Dies gilt für Winterkürbisse, Sommerkürbisse können Sie direkt ins Bett aussäen, hier ist Mitte Juni der richtige Zeitpunkt gekommen. Für die Innenkultur eignen sich einzelne Töpfe mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern, die Sie mit Anzuchterde befüllen. Bevor Sie die Kürbissamen aussäen können, müssen Sie diese für 24 Stunden vorquellen lassen. Dafür legen Sie die Samen einfach in handwarmes Wasser und lassen sie ruhen.

Stechen Sie tiefe Kuhlen in die Erde und legen Sie die Samen einzeln hinein. Die Spitze der Kürbissamen muss nach unten zeigen und gut sichtbar bleiben. Kürbissamen werden nicht angegossen, sondern mit einer Wassersprühflasche befeuchtet. Um eine bessere Keimung zu bewirken, können Sie Weidenwasser verwenden, dies ist aber nicht zwingend notwendig. Die Töpfe sollten Sie mit Klarsichtfolie abdecken, in der ersten Woche müssen die Keimlinge nicht gelüftet werden. Während der ersten Keimwoche braucht es eine Außentemperatur von c.a. 20 - 22 Grad, danach reicht eine Umgebungsluft von 18 Grad aus.

Der beste Zeitpunkt für die Auspflanzung ins Freiland ist gekommen, wenn Sie sechs Laubpaare an den Pflanzen entdecken. Haben Sie sich für die direkte Aussaat entschieden, sollten Sie den Setzplatz vorher vorbereiten und von sämtlichem Unkraut befreien. Die Samen werden c.a. zwei Zentimeter tief in die Erde gesteckt und nicht abgedeckt. Auch hier wird nur vorsichtig mit der Sprühflasche befeuchtet, richtiges Angießen ist nicht notwendig. Wenn die Keimlinge die erste Woche im Beet verbracht haben, können Sie mit einem ordentlichen Guss dafür sorgen, dass sich die jungen Pflanzen noch besser entwickeln. Zum Schutz vor Schädlingen ist es in den ersten zwei Wochen sinnvoll, wenn Sie die jungen Pflanzen mit einem Vlies überdecken.

Welcher Standort ist für den Kürbis geeignet?

Kürbisse brauchen sehr viel Sonne und sollten daher einen vollsonnigen, bis maximal halbschattigen Platz bekommen. Vor der Einpflanzung sollten Sie die Erde mit gut gereiftem Kompost und Sand durchmischen, um für die optimalen Bedingungen zu sorgen. Der PH-Wert liegt idealerweise zwischen 6,5 und 7,0. Das Beet muss mit einer Harke sehr gut aufgelockert sein, bevor Sie die jungen Pflanzen oder wahlweise die Samen einbringen. Durch ein Vlies oder eine Mulchfolie wird die Keimung beschleunigt und die Pflanzen entwickeln sich schneller. Es muss ein Mindestabstand von einem Meter zwischen zwei Kürbispflanzen eingehalten werden, gleiches gilt auch als Abstand zwischen den einzelnen Reihen. Haben Sie sich für eine rankende Kürbissorte entschieden, muss der Abstand zwischen zwei Pflanzen bei mindestens zwei Metern liegen. Hier sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie ihren Pflanzen eine Rankhilfe spendieren, damit sich die empfindlichen Stengel besser entwickeln können.

Welche Pflege brauchen Kürbisse

Der aufwendigste Teil bei der Beheimatung von Kürbissen ist die Anzucht, danach fällt kaum noch Aufwand für den Gärtner an. In den ersten sechs Wochen ist es wichtig, dass Sie entstehendes Unkraut regelmäßig entfernen. Ist der Kürbis erst einmal ausgetrieben, vertreibt er das meiste Unkraut von allein und es macht nichts aus, wenn ein paar Unkrautpflanzen stehen bleiben. Gegossen wird nur, wenn die Witterung wochenlang trocken ist, ansonsten können Sie aufs gießen vollkommen verzichten. Sechs Wochen nach der Aussaat müssen Sie einmal mit Blaukorn düngen, anschließend können Sie weitere sechs Wochen abwarten. Nun erfolgt eine Düngung mit Kalium, damit die Pflanze ausreichend Nährstoffe bekommt. Als Alternative können Sie auch auf Kompost zurückgreifen, keinesfalls sollten Sie jedoch mit Mist düngen, denn der Kürbis verträgt einen stickstoffhaltigen Dünger nicht.

Die Entwicklungsphase der Kürbisse zieht sich bis in den Herbst. Da die Kürbisse eine lange Liegedauer auf der feuchten Erde haben, sollten Sie eine wasserfeste Unterlage darunter schieben, damit es nicht zur Entstehung von Fäulnis kommt. Möchten Sie nur einen einzigen, dafür aber besonders großen Kürbis heranziehen, müssen Sie unmittelbar nach der Blüte die Schere zum Einsatz bringen. Alle Triebe müssen dann abgeschnitten werden, übrig bleibt nur eine welke Blüte und zwei Blätter. Wenn Sie diese Pflegemaßnahme nicht rechtzeitig durchführen, werden sich viele, kleine Kürbisse entwickeln. Wenn Sie einen einzelnen, großen Kürbis heranzüchten möchten, muss die verbleibende Blüte unbedingt weiblich sein. Dies erkennen Sie daran, dass die geschlossene Blüte bereits einen Ansatz von Frucht trägt.

Ernte und Verwendung von Kürbissen

Die Erntezeit für Kürbisse ist im Herbst gekommen. Ob eine Frucht erntereif ist, erkennen Sie am Klang, wenn Sie darauf klopfen. Ein reifer Kürbis klingt hohl und hat einen trockenen Stiel und eine kräftige Schale. Ernten sollten Sie unbedingt bevor es zu ersten Frösten kommt, denn danach wäre Ihr Kürbis nicht mehr genießbar. Verwendet werden Kürbisse vorwiegend zur Herstellung von Suppen und Eintöpfen, eine gesundheitliche Wirkung ist bislang nicht bekannt. Selbst zur Herstellung von Babynahrung eignet sich Kürbis, hier wird besonders die Hokkaido-Variante bevorzugt. Zierkürbisse sind zur Dekoration geeignet, während der große Halloweenkürbis besonders gern für die Herstellung von Grusellichtern verwendet wird.

Kürbisse können leicht und problemlos angebaut werden, wenn im Garten also Platz vorhanden ist, sollten die abwechslungsreichen Gewächse nicht fehlen. Die Blütezeit stellt eine optische Bereicherung für den Garten dar und die Früchte selbst können vielfältig eingesetzt werden.

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Der Kürbis (Cucurbita) wird durch die Aussaat von Kürbiskernen (Samen) vermehrt. Diese Kerne sind von flacher Form und haben eine helle, bis dunkel-marmorierte Farbe.

Wie wird Kürbis angebaut?

Kürbis ist ein sehr wärmebedürftiges Gewächs und darf frühstens nach den Eisheiligen (mitte Mai) ins Beet ausgepflanzt werden. Dennoch sollten Sie vor der Auspflanzung darauf achten, dass der Boden nicht mehr übermäßig nass ist und sich an den Verhältnissen orientieren, nicht am Datum. Besser ist es für die Pflanzen jedoch, wenn sie schon Mitte April damit anfangen, die Setzlinge im Innenraum vorzuziehen. Dies gilt für Winterkürbisse, Sommerkürbisse können Sie direkt ins Bett aussäen, hier ist Mitte Juni der richtige Zeitpunkt gekommen. Für die Innenkultur eignen sich einzelne Töpfe mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern, die Sie mit Anzuchterde befüllen. Bevor Sie die Kürbissamen aussäen können, müssen Sie diese für 24 Stunden vorquellen lassen. Dafür legen Sie die Samen einfach in handwarmes Wasser und lassen sie ruhen.

Stechen Sie tiefe Kuhlen in die Erde und legen Sie die Samen einzeln hinein. Die Spitze der Kürbissamen muss nach unten zeigen und gut sichtbar bleiben. Kürbissamen werden nicht angegossen, sondern mit einer Wassersprühflasche befeuchtet. Um eine bessere Keimung zu bewirken, können Sie Weidenwasser verwenden, dies ist aber nicht zwingend notwendig. Die Töpfe sollten Sie mit Klarsichtfolie abdecken, in der ersten Woche müssen die Keimlinge nicht gelüftet werden. Während der ersten Keimwoche braucht es eine Außentemperatur von c.a. 20 - 22 Grad, danach reicht eine Umgebungsluft von 18 Grad aus.

Der beste Zeitpunkt für die Auspflanzung ins Freiland ist gekommen, wenn Sie sechs Laubpaare an den Pflanzen entdecken. Haben Sie sich für die direkte Aussaat entschieden, sollten Sie den Setzplatz vorher vorbereiten und von sämtlichem Unkraut befreien. Die Samen werden c.a. zwei Zentimeter tief in die Erde gesteckt und nicht abgedeckt. Auch hier wird nur vorsichtig mit der Sprühflasche befeuchtet, richtiges Angießen ist nicht notwendig. Wenn die Keimlinge die erste Woche im Beet verbracht haben, können Sie mit einem ordentlichen Guss dafür sorgen, dass sich die jungen Pflanzen noch besser entwickeln. Zum Schutz vor Schädlingen ist es in den ersten zwei Wochen sinnvoll, wenn Sie die jungen Pflanzen mit einem Vlies überdecken.

Welcher Standort ist für den Kürbis geeignet?

Kürbisse brauchen sehr viel Sonne und sollten daher einen vollsonnigen, bis maximal halbschattigen Platz bekommen. Vor der Einpflanzung sollten Sie die Erde mit gut gereiftem Kompost und Sand durchmischen, um für die optimalen Bedingungen zu sorgen. Der PH-Wert liegt idealerweise zwischen 6,5 und 7,0. Das Beet muss mit einer Harke sehr gut aufgelockert sein, bevor Sie die jungen Pflanzen oder wahlweise die Samen einbringen. Durch ein Vlies oder eine Mulchfolie wird die Keimung beschleunigt und die Pflanzen entwickeln sich schneller. Es muss ein Mindestabstand von einem Meter zwischen zwei Kürbispflanzen eingehalten werden, gleiches gilt auch als Abstand zwischen den einzelnen Reihen. Haben Sie sich für eine rankende Kürbissorte entschieden, muss der Abstand zwischen zwei Pflanzen bei mindestens zwei Metern liegen. Hier sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie ihren Pflanzen eine Rankhilfe spendieren, damit sich die empfindlichen Stengel besser entwickeln können.

Welche Pflege brauchen Kürbisse

Der aufwendigste Teil bei der Beheimatung von Kürbissen ist die Anzucht, danach fällt kaum noch Aufwand für den Gärtner an. In den ersten sechs Wochen ist es wichtig, dass Sie entstehendes Unkraut regelmäßig entfernen. Ist der Kürbis erst einmal ausgetrieben, vertreibt er das meiste Unkraut von allein und es macht nichts aus, wenn ein paar Unkrautpflanzen stehen bleiben. Gegossen wird nur, wenn die Witterung wochenlang trocken ist, ansonsten können Sie aufs gießen vollkommen verzichten. Sechs Wochen nach der Aussaat müssen Sie einmal mit Blaukorn düngen, anschließend können Sie weitere sechs Wochen abwarten. Nun erfolgt eine Düngung mit Kalium, damit die Pflanze ausreichend Nährstoffe bekommt. Als Alternative können Sie auch auf Kompost zurückgreifen, keinesfalls sollten Sie jedoch mit Mist düngen, denn der Kürbis verträgt einen stickstoffhaltigen Dünger nicht.

Die Entwicklungsphase der Kürbisse zieht sich bis in den Herbst. Da die Kürbisse eine lange Liegedauer auf der feuchten Erde haben, sollten Sie eine wasserfeste Unterlage darunter schieben, damit es nicht zur Entstehung von Fäulnis kommt. Möchten Sie nur einen einzigen, dafür aber besonders großen Kürbis heranziehen, müssen Sie unmittelbar nach der Blüte die Schere zum Einsatz bringen. Alle Triebe müssen dann abgeschnitten werden, übrig bleibt nur eine welke Blüte und zwei Blätter. Wenn Sie diese Pflegemaßnahme nicht rechtzeitig durchführen, werden sich viele, kleine Kürbisse entwickeln. Wenn Sie einen einzelnen, großen Kürbis heranzüchten möchten, muss die verbleibende Blüte unbedingt weiblich sein. Dies erkennen Sie daran, dass die geschlossene Blüte bereits einen Ansatz von Frucht trägt.

Ernte und Verwendung von Kürbissen

Die Erntezeit für Kürbisse ist im Herbst gekommen. Ob eine Frucht erntereif ist, erkennen Sie am Klang, wenn Sie darauf klopfen. Ein reifer Kürbis klingt hohl und hat einen trockenen Stiel und eine kräftige Schale. Ernten sollten Sie unbedingt bevor es zu ersten Frösten kommt, denn danach wäre Ihr Kürbis nicht mehr genießbar. Verwendet werden Kürbisse vorwiegend zur Herstellung von Suppen und Eintöpfen, eine gesundheitliche Wirkung ist bislang nicht bekannt. Selbst zur Herstellung von Babynahrung eignet sich Kürbis, hier wird besonders die Hokkaido-Variante bevorzugt. Zierkürbisse sind zur Dekoration geeignet, während der große Halloweenkürbis besonders gern für die Herstellung von Grusellichtern verwendet wird.

Kürbisse können leicht und problemlos angebaut werden, wenn im Garten also Platz vorhanden ist, sollten die abwechslungsreichen Gewächse nicht fehlen. Die Blütezeit stellt eine optische Bereicherung für den Garten dar und die Früchte selbst können vielfältig eingesetzt werden.

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