Radieschensamen

Das Radieschen stammt aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist direkt mit dem Rettich verwandt. Radieschen sind zum Verzehr geeignet, wobei nur die Speicherknolle, welche unterirdisch wächst, verzehrt wird. Es gibt Radieschen in unterschiedlichen Sorten, die sich hinsichtlich Farbgebung und Form unterscheiden. Das klassische Radieschen verfügt über eine rötliche, runde Knolle und wird in jedem Gemüsehandel und oft auch im Supermarkt angeboten. Die kleinen Knollen sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern bestechen auch mit einer würzigen Schärfe. Ursächlich hierfür sind Senföle, die einen der Inhaltsstoffe von Radieschen darstellen. Darüber hinaus enthält die Pflanze sehr viel Vitamin-C, Kupfer und Eisen, alles Mineralstoffe, die für den Menschen sehr wichtig sind. Radieschen sind keine Nährstoffräuber, so dass sie optimal in einer Mischkultur angepflanzt werden können. Ob gemeinsam mit Bohnen, Spinat, Erbsen, Salat oder Erdbeeren und vielen anderen Früchten, Radieschen fühlen sich in Gesellschaft wohl und bereiten keinerlei Probleme. Für ein schmackhaftes Abendessen oder einen gesunden Snack zwischendurch sind die kleinen Knollen nahezu unverzichtbar, daher ist der Anbau im heimischen Garten sehr zu empfehlen.

Die richtige Radieschensamen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Das Radieschen stammt aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist direkt mit dem Rettich verwandt. Radieschen sind zum Verzehr geeignet, wobei nur die Speicherknolle, welche unterirdisch wächst, verzehrt wird. Es gibt Radieschen in unterschiedlichen Sorten, die sich hinsichtlich Farbgebung und Form unterscheiden. Das klassische Radieschen verfügt über eine rötliche, runde Knolle und wird in jedem Gemüsehandel und oft auch im Supermarkt angeboten. Die kleinen Knollen sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern bestechen auch mit einer würzigen Schärfe. Ursächlich hierfür sind Senföle, die einen der Inhaltsstoffe von Radieschen darstellen. Darüber hinaus enthält die Pflanze sehr viel Vitamin-C, Kupfer und Eisen, alles Mineralstoffe, die für den Menschen sehr wichtig sind. Radieschen sind keine Nährstoffräuber, so dass sie optimal in einer Mischkultur angepflanzt werden können. Ob gemeinsam mit Bohnen, Spinat, Erbsen, Salat oder Erdbeeren und vielen anderen Früchten, Radieschen fühlen sich in Gesellschaft wohl und bereiten keinerlei Probleme. Für ein schmackhaftes Abendessen oder einen gesunden Snack zwischendurch sind die kleinen Knollen nahezu unverzichtbar, daher ist der Anbau im heimischen Garten sehr zu empfehlen.

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Das Radieschen (Raphanus) wird durch Samen ausgepflanzt, die leicht kugelförmig sind und etwas größer als Kirschkerne sind. Die Samen sind von einer braunen Haut überzogen, innen befinden sich bereits kleine Wurzeln.

Wie werden Radieschen gepflanzt?

Der Anbau von Radieschen ist sowohl auf dem Balkon im Topf, als auch im Freiland oder im Gewächshaus möglich. Der direkte Anbau im Freiland sollte nicht vor Ende März erfolgen, im Gewächshaus können Radieschen bereits im Februar ausgepflanzt werden. Sie können im Freiland zwischen den Monaten März und September jederzeit aussäen, abhängig davon, wann Sie zum ersten Mal ernten möchten. Ideal geeignet ist eine versetzte Aussaat, so können Sie jederzeit frische Radieschen ernten und haben fast das ganze Jahr über frische Knollen auf dem Speiseplan. Wenn sie in den kühlen Frühjahrsmonaten (Ende März und April) ins Freiland aussäen, sollten Sie eine Schutzfolie auf dem Beet anbringen, damit die jungen Keimlinge vor Frostschäden geschützt sind.

Bei der Aussaat in Pflanzgefäße sollten Sie pro Topf nur maximal zwei Samen, im Abstand von mindestens fünf Zentimetern einpflanzen. Für einzelne Pflanzen eignen sich kleine Töpfe mit einem Durchmesser von 20 cm. Hier wird dann nur ein einzelner Samen eingepflanzt. Bei der Aussaat im Freien werden Reihen angelegt, die einen Mindestabstand von 15 cm. zueinander haben sollten. Mit einem Spaten können Sie Saatrillen ziehen, die etwa einen Zentimeter tief sein sollten. Alle drei Zentimeter können Sie nun einen Samen in die Rille legen und leicht mit Erde bedecken. Achten Sie darauf, dass die Radieschensamen nicht vollständig zugedeckt werden, da sie sonst nicht richtig keimen können.

Haben Sie den Fehler gemacht und Ihre Radieschen zu dicht aneinander ausgesät, müssen diese versetzt werden. Bereits eine Woche nach der Einpflanzung können Sie erste Keimlinge sehen und erkennen schnell, ob ausreichend Platz zwischen den Pflanzen erforderlich ist. Wenn nicht, müssen Sie die Pflanzen vereinzeln und so sicherstellen, dass mindestens fünf Zentimeter zwischen zwei einzelnen Pflanzen liegen. Zu dicht ausgepflanzte Radieschen bilden meist keine Speicherknolle (Frucht) unterirdisch aus, sondern entwickeln lediglich Blattwerk.

Welcher Standort ist für Radieschen geeignet?

Radieschen haben wenige Ansprüche an ihren Standort, dennoch sollten Sie mit Bedacht wählen. Die Frühjahrssonne schadet Radieschen nicht, bei zeitiger Aussaat mit zeitiger Ernte können Sie daher einen vollsonnigen Platz wählen. Weniger standhaft sind Radieschen jedoch gegen die Sommersonne, hier kann es zu Verbrennungen führen, insbesondere wenn die Pflanzen der Mittagssonne ausgesetzt wird. Um dies zu vermeiden, sollten Sie einen halbschattigen Standort wählen, der idealerweise in den Morgen- oder Abendstunden von Sonne beschienen wird. Befinden sich die Radieschen an einem zugigen Ort, sollten Sie unbedingt einen Windschutz, der aus einfachen Brettern bestehen kann, aufstellen.

Radieschen bevorzugen einen durchlässigen Boden mit hohem Nährstoffgehalt. Für den Anbau im Balkonkasten eignet sich ein normales Gemüsesubstrat, hier sind ausreichend Nährstoffe enthalten. Im Freiland empfiehlt es sich, den Boden bereits vor der Aussaat mit gut durchgereiftem Kompost zu bearbeiten, so dass der Nährstoffbedarf der frisch ausgesäten Radieschen von Anfang an gedeckt ist.

Welche Pflege brauchen Radieschen?

Bei Radieschenpflanzen ist es wichtig, dass Sie auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten. Trockenperioden sind schädlich für die unterirdisch ausgebildeten Wurzelknollen, sie können zu Geschmacksminderungen und einer veränderten Konsistenz führen. Wenn Sie sehr früh ausgesät haben, müssen Sie maximal zweimal pro Woche gießen. Sie sollten die Feuchtigkeit der Erde grundsätzlich immer manuell nachprüfen und bei ausbleibendem Regen gegebenenfalls häufiger gießen. Radieschen, die im Balkonkasten wachsen, müssen bei vorhandener Überdachung häufiger gegossen werden, als wenn sie den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Am besten eignet sich Regenwasser, aber auch entkalktes Leitungswasser kann zum Gießen benutzt werden.

Radieschen haben nur eine geringe Wurzel (die Knolle) und gelten daher als Flachwurzler. Ihre Nährstoffe beziehen die Pflanzen aus der oberen Erdschicht, daher sollte eine oberflächliche Einarbeitung von Kompost in die Erde bereits bei der Aussaat erfolgen. Alle vierzehn Tage können Sie zusätzlich mit Hornspäne leicht düngen, weitere Gaben von Düngemitteln sind dann nicht erforderlich. Wenn Sie spezielle Gemüseerde für die Anzucht im Balkonkasten verwendet haben, können Sie auf die Gabe von Dünger verzichten, da diese Erde bereits einen hohen Nährstoffgehalt hat. Im Freiland ist die Düngung wichtiger, da ein nährstoffarmer Boden dazu führt, dass die Radieschen nur Blätter, aber keine Knollen entwickeln.

Radieschen haben ein hohes Risiko von Schädlingen befallen zu werden, besonders der Erdfloh macht es den kleinen Pflanzen schwer. Erste Anzeichen erkennen Sie, wenn die Blätter der Radieschenpflanze durchlöchert sind. Um einen Befall mit Schädlingen zu vermeiden, sollte das Beet regelmäßig von Unkraut befreit und aufgelockert werden. Alternativ oder zusätzlich können Sie Knoblauchpflanzen in die Nähe Ihrer Radieschen setzen, denn der starke Geruch vertreibt den Erdfloh meist erfolgreich. Sind die Pflanzen mit Schädlingen befallen, hilft nur noch der Einsatz von biologischen Insektiziden, da die Pflanze ansonsten verkümmert.

Ernte und Verwendung von Radieschen

Der genaue Erntezeitpunkt Ihrer Radieschen macht sich daran fest, wann Sie die Pflanzen ausgesät haben. Wurden Sie bereits früh gesetzt, kann die erste Ernte bereits Ende April erfolgen. Wenn Sie versetzt aussäen, können Sie zwischen den Monaten April bis Oktober regelmäßig ernten. Achten Sie darauf, die Radieschen rechtzeitig zu ernten, da die Knollen sonst nicht mehr besonders gut schmecken. Je länger sie in der Erde verbleiben, umso weicher und schwammiger werden sie. Der Geschmack wird pelzig und der Schärfegrad wird geringer. Bei der Ernte werden die Radieschenknollen einfach sanft aus dem Boden gedreht. Wenn Sie ein feuchtes Handtuch darum wickeln, können Sie Radieschen mehrere Tage im Kühlschrank lagern. In der Lebensmittelindustrie spielen Radieschen eine große Rolle, sie werden häufig für die Zubereitung von Salaten verwendet oder pur verzehrt. Eine Heilwirkung wird den Pflanzen zwar nicht nachgesagt, ihr hoher Vitamin- und Eisengehalt wirkt sich jedoch positiv auf die Gesundheit aus.

Mit der richtigen Pflege sind Radieschen ein willkommenes Gemüse im Garten und auf dem Balkon. Schon innerhalb von fünf Wochen nach der Aussaat ist die erste Erntezeit gekommen und die würzigen Ballen können verzehrt werden.

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Das Radieschen stammt aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist direkt mit dem Rettich verwandt. Radieschen sind zum Verzehr geeignet, wobei nur die Speicherknolle, welche unterirdisch wächst, verzehrt wird. Es gibt Radieschen in unterschiedlichen Sorten, die sich hinsichtlich Farbgebung und Form unterscheiden. Das klassische Radieschen verfügt über eine rötliche, runde Knolle und wird in jedem Gemüsehandel und oft auch im Supermarkt angeboten. Die kleinen Knollen sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern bestechen auch mit einer würzigen Schärfe. Ursächlich hierfür sind Senföle, die einen der Inhaltsstoffe von Radieschen darstellen. Darüber hinaus enthält die Pflanze sehr viel Vitamin-C, Kupfer und Eisen, alles Mineralstoffe, die für den Menschen sehr wichtig sind. Radieschen sind keine Nährstoffräuber, so dass sie optimal in einer Mischkultur angepflanzt werden können. Ob gemeinsam mit Bohnen, Spinat, Erbsen, Salat oder Erdbeeren und vielen anderen Früchten, Radieschen fühlen sich in Gesellschaft wohl und bereiten keinerlei Probleme. Für ein schmackhaftes Abendessen oder einen gesunden Snack zwischendurch sind die kleinen Knollen nahezu unverzichtbar, daher ist der Anbau im heimischen Garten sehr zu empfehlen.

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Das Radieschen (Raphanus) wird durch Samen ausgepflanzt, die leicht kugelförmig sind und etwas größer als Kirschkerne sind. Die Samen sind von einer braunen Haut überzogen, innen befinden sich bereits kleine Wurzeln.

Wie werden Radieschen gepflanzt?

Der Anbau von Radieschen ist sowohl auf dem Balkon im Topf, als auch im Freiland oder im Gewächshaus möglich. Der direkte Anbau im Freiland sollte nicht vor Ende März erfolgen, im Gewächshaus können Radieschen bereits im Februar ausgepflanzt werden. Sie können im Freiland zwischen den Monaten März und September jederzeit aussäen, abhängig davon, wann Sie zum ersten Mal ernten möchten. Ideal geeignet ist eine versetzte Aussaat, so können Sie jederzeit frische Radieschen ernten und haben fast das ganze Jahr über frische Knollen auf dem Speiseplan. Wenn sie in den kühlen Frühjahrsmonaten (Ende März und April) ins Freiland aussäen, sollten Sie eine Schutzfolie auf dem Beet anbringen, damit die jungen Keimlinge vor Frostschäden geschützt sind.

Bei der Aussaat in Pflanzgefäße sollten Sie pro Topf nur maximal zwei Samen, im Abstand von mindestens fünf Zentimetern einpflanzen. Für einzelne Pflanzen eignen sich kleine Töpfe mit einem Durchmesser von 20 cm. Hier wird dann nur ein einzelner Samen eingepflanzt. Bei der Aussaat im Freien werden Reihen angelegt, die einen Mindestabstand von 15 cm. zueinander haben sollten. Mit einem Spaten können Sie Saatrillen ziehen, die etwa einen Zentimeter tief sein sollten. Alle drei Zentimeter können Sie nun einen Samen in die Rille legen und leicht mit Erde bedecken. Achten Sie darauf, dass die Radieschensamen nicht vollständig zugedeckt werden, da sie sonst nicht richtig keimen können.

Haben Sie den Fehler gemacht und Ihre Radieschen zu dicht aneinander ausgesät, müssen diese versetzt werden. Bereits eine Woche nach der Einpflanzung können Sie erste Keimlinge sehen und erkennen schnell, ob ausreichend Platz zwischen den Pflanzen erforderlich ist. Wenn nicht, müssen Sie die Pflanzen vereinzeln und so sicherstellen, dass mindestens fünf Zentimeter zwischen zwei einzelnen Pflanzen liegen. Zu dicht ausgepflanzte Radieschen bilden meist keine Speicherknolle (Frucht) unterirdisch aus, sondern entwickeln lediglich Blattwerk.

Welcher Standort ist für Radieschen geeignet?

Radieschen haben wenige Ansprüche an ihren Standort, dennoch sollten Sie mit Bedacht wählen. Die Frühjahrssonne schadet Radieschen nicht, bei zeitiger Aussaat mit zeitiger Ernte können Sie daher einen vollsonnigen Platz wählen. Weniger standhaft sind Radieschen jedoch gegen die Sommersonne, hier kann es zu Verbrennungen führen, insbesondere wenn die Pflanzen der Mittagssonne ausgesetzt wird. Um dies zu vermeiden, sollten Sie einen halbschattigen Standort wählen, der idealerweise in den Morgen- oder Abendstunden von Sonne beschienen wird. Befinden sich die Radieschen an einem zugigen Ort, sollten Sie unbedingt einen Windschutz, der aus einfachen Brettern bestehen kann, aufstellen.

Radieschen bevorzugen einen durchlässigen Boden mit hohem Nährstoffgehalt. Für den Anbau im Balkonkasten eignet sich ein normales Gemüsesubstrat, hier sind ausreichend Nährstoffe enthalten. Im Freiland empfiehlt es sich, den Boden bereits vor der Aussaat mit gut durchgereiftem Kompost zu bearbeiten, so dass der Nährstoffbedarf der frisch ausgesäten Radieschen von Anfang an gedeckt ist.

Welche Pflege brauchen Radieschen?

Bei Radieschenpflanzen ist es wichtig, dass Sie auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten. Trockenperioden sind schädlich für die unterirdisch ausgebildeten Wurzelknollen, sie können zu Geschmacksminderungen und einer veränderten Konsistenz führen. Wenn Sie sehr früh ausgesät haben, müssen Sie maximal zweimal pro Woche gießen. Sie sollten die Feuchtigkeit der Erde grundsätzlich immer manuell nachprüfen und bei ausbleibendem Regen gegebenenfalls häufiger gießen. Radieschen, die im Balkonkasten wachsen, müssen bei vorhandener Überdachung häufiger gegossen werden, als wenn sie den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Am besten eignet sich Regenwasser, aber auch entkalktes Leitungswasser kann zum Gießen benutzt werden.

Radieschen haben nur eine geringe Wurzel (die Knolle) und gelten daher als Flachwurzler. Ihre Nährstoffe beziehen die Pflanzen aus der oberen Erdschicht, daher sollte eine oberflächliche Einarbeitung von Kompost in die Erde bereits bei der Aussaat erfolgen. Alle vierzehn Tage können Sie zusätzlich mit Hornspäne leicht düngen, weitere Gaben von Düngemitteln sind dann nicht erforderlich. Wenn Sie spezielle Gemüseerde für die Anzucht im Balkonkasten verwendet haben, können Sie auf die Gabe von Dünger verzichten, da diese Erde bereits einen hohen Nährstoffgehalt hat. Im Freiland ist die Düngung wichtiger, da ein nährstoffarmer Boden dazu führt, dass die Radieschen nur Blätter, aber keine Knollen entwickeln.

Radieschen haben ein hohes Risiko von Schädlingen befallen zu werden, besonders der Erdfloh macht es den kleinen Pflanzen schwer. Erste Anzeichen erkennen Sie, wenn die Blätter der Radieschenpflanze durchlöchert sind. Um einen Befall mit Schädlingen zu vermeiden, sollte das Beet regelmäßig von Unkraut befreit und aufgelockert werden. Alternativ oder zusätzlich können Sie Knoblauchpflanzen in die Nähe Ihrer Radieschen setzen, denn der starke Geruch vertreibt den Erdfloh meist erfolgreich. Sind die Pflanzen mit Schädlingen befallen, hilft nur noch der Einsatz von biologischen Insektiziden, da die Pflanze ansonsten verkümmert.

Ernte und Verwendung von Radieschen

Der genaue Erntezeitpunkt Ihrer Radieschen macht sich daran fest, wann Sie die Pflanzen ausgesät haben. Wurden Sie bereits früh gesetzt, kann die erste Ernte bereits Ende April erfolgen. Wenn Sie versetzt aussäen, können Sie zwischen den Monaten April bis Oktober regelmäßig ernten. Achten Sie darauf, die Radieschen rechtzeitig zu ernten, da die Knollen sonst nicht mehr besonders gut schmecken. Je länger sie in der Erde verbleiben, umso weicher und schwammiger werden sie. Der Geschmack wird pelzig und der Schärfegrad wird geringer. Bei der Ernte werden die Radieschenknollen einfach sanft aus dem Boden gedreht. Wenn Sie ein feuchtes Handtuch darum wickeln, können Sie Radieschen mehrere Tage im Kühlschrank lagern. In der Lebensmittelindustrie spielen Radieschen eine große Rolle, sie werden häufig für die Zubereitung von Salaten verwendet oder pur verzehrt. Eine Heilwirkung wird den Pflanzen zwar nicht nachgesagt, ihr hoher Vitamin- und Eisengehalt wirkt sich jedoch positiv auf die Gesundheit aus.

Mit der richtigen Pflege sind Radieschen ein willkommenes Gemüse im Garten und auf dem Balkon. Schon innerhalb von fünf Wochen nach der Aussaat ist die erste Erntezeit gekommen und die würzigen Ballen können verzehrt werden.

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Das Radieschen (Raphanus) wird durch Samen ausgepflanzt, die leicht kugelförmig sind und etwas größer als Kirschkerne sind. Die Samen sind von einer braunen Haut überzogen, innen befinden sich bereits kleine Wurzeln.

Wie werden Radieschen gepflanzt?

Der Anbau von Radieschen ist sowohl auf dem Balkon im Topf, als auch im Freiland oder im Gewächshaus möglich. Der direkte Anbau im Freiland sollte nicht vor Ende März erfolgen, im Gewächshaus können Radieschen bereits im Februar ausgepflanzt werden. Sie können im Freiland zwischen den Monaten März und September jederzeit aussäen, abhängig davon, wann Sie zum ersten Mal ernten möchten. Ideal geeignet ist eine versetzte Aussaat, so können Sie jederzeit frische Radieschen ernten und haben fast das ganze Jahr über frische Knollen auf dem Speiseplan. Wenn sie in den kühlen Frühjahrsmonaten (Ende März und April) ins Freiland aussäen, sollten Sie eine Schutzfolie auf dem Beet anbringen, damit die jungen Keimlinge vor Frostschäden geschützt sind.

Bei der Aussaat in Pflanzgefäße sollten Sie pro Topf nur maximal zwei Samen, im Abstand von mindestens fünf Zentimetern einpflanzen. Für einzelne Pflanzen eignen sich kleine Töpfe mit einem Durchmesser von 20 cm. Hier wird dann nur ein einzelner Samen eingepflanzt. Bei der Aussaat im Freien werden Reihen angelegt, die einen Mindestabstand von 15 cm. zueinander haben sollten. Mit einem Spaten können Sie Saatrillen ziehen, die etwa einen Zentimeter tief sein sollten. Alle drei Zentimeter können Sie nun einen Samen in die Rille legen und leicht mit Erde bedecken. Achten Sie darauf, dass die Radieschensamen nicht vollständig zugedeckt werden, da sie sonst nicht richtig keimen können.

Haben Sie den Fehler gemacht und Ihre Radieschen zu dicht aneinander ausgesät, müssen diese versetzt werden. Bereits eine Woche nach der Einpflanzung können Sie erste Keimlinge sehen und erkennen schnell, ob ausreichend Platz zwischen den Pflanzen erforderlich ist. Wenn nicht, müssen Sie die Pflanzen vereinzeln und so sicherstellen, dass mindestens fünf Zentimeter zwischen zwei einzelnen Pflanzen liegen. Zu dicht ausgepflanzte Radieschen bilden meist keine Speicherknolle (Frucht) unterirdisch aus, sondern entwickeln lediglich Blattwerk.

Welcher Standort ist für Radieschen geeignet?

Radieschen haben wenige Ansprüche an ihren Standort, dennoch sollten Sie mit Bedacht wählen. Die Frühjahrssonne schadet Radieschen nicht, bei zeitiger Aussaat mit zeitiger Ernte können Sie daher einen vollsonnigen Platz wählen. Weniger standhaft sind Radieschen jedoch gegen die Sommersonne, hier kann es zu Verbrennungen führen, insbesondere wenn die Pflanzen der Mittagssonne ausgesetzt wird. Um dies zu vermeiden, sollten Sie einen halbschattigen Standort wählen, der idealerweise in den Morgen- oder Abendstunden von Sonne beschienen wird. Befinden sich die Radieschen an einem zugigen Ort, sollten Sie unbedingt einen Windschutz, der aus einfachen Brettern bestehen kann, aufstellen.

Radieschen bevorzugen einen durchlässigen Boden mit hohem Nährstoffgehalt. Für den Anbau im Balkonkasten eignet sich ein normales Gemüsesubstrat, hier sind ausreichend Nährstoffe enthalten. Im Freiland empfiehlt es sich, den Boden bereits vor der Aussaat mit gut durchgereiftem Kompost zu bearbeiten, so dass der Nährstoffbedarf der frisch ausgesäten Radieschen von Anfang an gedeckt ist.

Welche Pflege brauchen Radieschen?

Bei Radieschenpflanzen ist es wichtig, dass Sie auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten. Trockenperioden sind schädlich für die unterirdisch ausgebildeten Wurzelknollen, sie können zu Geschmacksminderungen und einer veränderten Konsistenz führen. Wenn Sie sehr früh ausgesät haben, müssen Sie maximal zweimal pro Woche gießen. Sie sollten die Feuchtigkeit der Erde grundsätzlich immer manuell nachprüfen und bei ausbleibendem Regen gegebenenfalls häufiger gießen. Radieschen, die im Balkonkasten wachsen, müssen bei vorhandener Überdachung häufiger gegossen werden, als wenn sie den Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Am besten eignet sich Regenwasser, aber auch entkalktes Leitungswasser kann zum Gießen benutzt werden.

Radieschen haben nur eine geringe Wurzel (die Knolle) und gelten daher als Flachwurzler. Ihre Nährstoffe beziehen die Pflanzen aus der oberen Erdschicht, daher sollte eine oberflächliche Einarbeitung von Kompost in die Erde bereits bei der Aussaat erfolgen. Alle vierzehn Tage können Sie zusätzlich mit Hornspäne leicht düngen, weitere Gaben von Düngemitteln sind dann nicht erforderlich. Wenn Sie spezielle Gemüseerde für die Anzucht im Balkonkasten verwendet haben, können Sie auf die Gabe von Dünger verzichten, da diese Erde bereits einen hohen Nährstoffgehalt hat. Im Freiland ist die Düngung wichtiger, da ein nährstoffarmer Boden dazu führt, dass die Radieschen nur Blätter, aber keine Knollen entwickeln.

Radieschen haben ein hohes Risiko von Schädlingen befallen zu werden, besonders der Erdfloh macht es den kleinen Pflanzen schwer. Erste Anzeichen erkennen Sie, wenn die Blätter der Radieschenpflanze durchlöchert sind. Um einen Befall mit Schädlingen zu vermeiden, sollte das Beet regelmäßig von Unkraut befreit und aufgelockert werden. Alternativ oder zusätzlich können Sie Knoblauchpflanzen in die Nähe Ihrer Radieschen setzen, denn der starke Geruch vertreibt den Erdfloh meist erfolgreich. Sind die Pflanzen mit Schädlingen befallen, hilft nur noch der Einsatz von biologischen Insektiziden, da die Pflanze ansonsten verkümmert.

Ernte und Verwendung von Radieschen

Der genaue Erntezeitpunkt Ihrer Radieschen macht sich daran fest, wann Sie die Pflanzen ausgesät haben. Wurden Sie bereits früh gesetzt, kann die erste Ernte bereits Ende April erfolgen. Wenn Sie versetzt aussäen, können Sie zwischen den Monaten April bis Oktober regelmäßig ernten. Achten Sie darauf, die Radieschen rechtzeitig zu ernten, da die Knollen sonst nicht mehr besonders gut schmecken. Je länger sie in der Erde verbleiben, umso weicher und schwammiger werden sie. Der Geschmack wird pelzig und der Schärfegrad wird geringer. Bei der Ernte werden die Radieschenknollen einfach sanft aus dem Boden gedreht. Wenn Sie ein feuchtes Handtuch darum wickeln, können Sie Radieschen mehrere Tage im Kühlschrank lagern. In der Lebensmittelindustrie spielen Radieschen eine große Rolle, sie werden häufig für die Zubereitung von Salaten verwendet oder pur verzehrt. Eine Heilwirkung wird den Pflanzen zwar nicht nachgesagt, ihr hoher Vitamin- und Eisengehalt wirkt sich jedoch positiv auf die Gesundheit aus.

Mit der richtigen Pflege sind Radieschen ein willkommenes Gemüse im Garten und auf dem Balkon. Schon innerhalb von fünf Wochen nach der Aussaat ist die erste Erntezeit gekommen und die würzigen Ballen können verzehrt werden.

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