Brokkolisamen

Brokkoli stammt aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist ein enger Verwandter des Blumenkohls. Die nicht winterharte Pflanze kann recht einfach in heimischen Gärten angepflanzt werden, braucht aber etwas Pflege. Brokkoli gehört zu den Kohlsorten, ist aber wesentlich leichter verdaulich als Blumenkohl und andere Kohlsorten. Auch wenn Brokkoli nahezu landesweit im Handel als fertiges Gemüse käuflich ist, rentiert sich der Anbau im eigenen Garten. Geschmacklich ist ein frisch angebauter Brokkoli wesentlich angenehmer und intensiver, als importiertes Gemüse aus dem Ausland. Es handelt sich um einjährige Pflanzen, die am Ende des Jahres entsorgt werden. Eine Überwinterung wäre zwar theoretisch möglich, doch der Aufwand steht in keinem Vergleich zum Zweck. Beim Brokkoli werden die kräftigen Blüten geerntet und verzehrt, doch auch die Blätter können verwendet werden. Ursprünglich stammt der Brokkoli aus Kleinasien und wurde in Europa nur langsam bekannt. Das erste Land Europas, in dem Brokkoli angebaut wurde, war Italien.

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Brokkoli stammt aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist ein enger Verwandter des Blumenkohls. Die nicht winterharte Pflanze kann recht einfach in heimischen Gärten angepflanzt werden, braucht aber etwas Pflege. Brokkoli gehört zu den Kohlsorten, ist aber wesentlich leichter verdaulich als Blumenkohl und andere Kohlsorten. Auch wenn Brokkoli nahezu landesweit im Handel als fertiges Gemüse käuflich ist, rentiert sich der Anbau im eigenen Garten. Geschmacklich ist ein frisch angebauter Brokkoli wesentlich angenehmer und intensiver, als importiertes Gemüse aus dem Ausland. Es handelt sich um einjährige Pflanzen, die am Ende des Jahres entsorgt werden. Eine Überwinterung wäre zwar theoretisch möglich, doch der Aufwand steht in keinem Vergleich zum Zweck. Beim Brokkoli werden die kräftigen Blüten geerntet und verzehrt, doch auch die Blätter können verwendet werden. Ursprünglich stammt der Brokkoli aus Kleinasien und wurde in Europa nur langsam bekannt. Das erste Land Europas, in dem Brokkoli angebaut wurde, war Italien.

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Brokkoli (Brassica) wird mittels kleiner, dunkler Samen angepflanzt. Es handelt sich um kleine, kugelförmige Samen, die eine dunkle Außenhaut haben und nur wenige Millimeter groß sind.

Wie wird Brokkoli angepflanzt?

Der beste Aussaattermin für Brokkoli macht sich am gewünschten Erntezeitpunkt fest. Wenn Sie beispielsweise gern im Juni ihre erste Ernte einholen möchten, können Sie Anfang Februar mit der Aussaat beginnen. Sie benötigen zunächst Anzuchtschalen, die Sie mit einem Anzuchtsubstrat auffüllen. Anschließend können Sie die Samen im Abstand von einem Zentimeter hineinlegen und minimal mit Erde bedecken. Wichtig ist, dass Sie die Brokkolisamen gut angießen, da sie zum keimen ein feuchtes Klima benötigen. Es dauert nur wenige Tage, bis die ersten Pflänzchen austreiben. Haben diese eine Wuchshöhe von zwei bis drei Zentimetern erreicht, müssen Sie in einzelne Töpfe pikiert werden. Da die Pflanzen später ohnehin ins Freiland gesetzt werden, reicht ein Topfdurchmesser von zehn Zentimetern vollkommen aus.

Mitte Mai sind die jungen Keimlinge groß genug, um den Umzug ins Freiland zu überstehen. Am besten pflanzen Sie den Brokkoli in Reihen, die einen Mindestabstand von 80 cm. zueinander haben sollten. Graben Sie Löcher entsprechend der Größe der Wurzelballen und setzen Sie die Brokkolipflanze vorsichtig hinein. Anschließend drücken Sie die Erde um die Wurzeln herum fest. Zwischen zwei einzelnen Brokkolipflanzen sollte ein Mindestabstand von 50 - 60 Zentimetern nicht unterschritten werden, da sie sich sonst gegenseitig beim Wachstum stören.

Es ist zudem möglich, die Brokkolisamen direkt im Freiland auszusähen, hiermit darf aber frühstens Ende April, besser im Mai begonnen werden. Der Boden muss vor der Aussaat vorbereitet werden, er muss gelockert und mit Kompost und Kalk angereichert sein. Die einzelnen Samen werden c.a. zwei Millimeter tief in die Erde gedrückt und dann gut angegossen. Wenn sich nach wenigen Tagen die ersten Blätter zeigen und eine Wuchshöhe von zwei Zentimetern erreicht ist, müssen Sie die Jungpflanzen ausgraben und in einem Abstand von c.a. 60 Zentimetern in Reihen anordnen. Die Direktaussaat wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn keine Möglichkeit für die Vorkeimung in Innenräumen vorhanden ist.

Welchen Standort braucht Brokkoli?

Junge Keimlinge, die im Innenbereich ausgepflanzt werden, benötigen vor allem einen warmen Standort. Die Temperatur sollte bei 15 - 20 Grad liegen, ein feuchtes, nährstoffreiches Substrat ist wichtig. Im Außenbereich braucht der Brokkoli einen Standort in voller Sonne, an dem er vor Wind geschützt ist. Wenn kein solcher Platz vorhanden ist, kann ein provisorischer Windschutz aus Brettern gebaut werden. Am besten eignet sich ein PH-neutraler Boden, der mit Kalk und Kompost angereichert wurde. Wenn der PH-Wert niedriger als 6,5 liegt, sollten Sie das Pflanzloch direkt mit Kalk ausstreuen, damit der Brokkoli seine Nährstoffe bekommt. Achten Sie darauf, dass Brokkolipflanzen nur in durchlässigen Böden gedeihen können, da sie tiefe Wurzeln ausbilden und zu den Starkzehrern gehören.

Die richtige Pflege für Brokkoli

Brokkoli hat nicht nur einen hohen Nährstoffbedarf, sondern braucht auch viel Flüssigkeit, damit sich die Pflanze gut entwickelt. Sie sollten mindestens einmal täglich überprüfen, ob die Erde noch feucht genug ist. Im Sommer ist es erforderlich täglich zu gießen, auch bei frisch ausgesäten Setzlingen ist die tägliche Befeuchtung enorm wichtig. Bitte achten sie beim Gießen darauf, dass die Blätter nicht mit Wasser in Berührung kommen, sie könnten sonst faulen. Bei sehr warmer Witterung können Sie durch eine Mulchschicht verhindern, dass das Wasser im Boden zu schnell verdammt. Am besten geeignet ist eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, diese hält die Feuchtigkeit im Boden. Staunässe muss vermieden werden, da diese zur Fäulnis der Pflanze führt.

Sobald der Brokkoli groß genug ist, um ins Freiland umzuziehen, wird zum ersten Mal gedüngt. Hier ist Kompost am besten geeignet, denn organische Dünger werden am besten vertragen. Idealerweise bereiten Sie die Erde bereits mit Kompost vor, indem Sie den Boden kräftig auflockern und mit dem organischen Dünger durchmischen. Geben Sie zudem etwas Kalk bei, damit die Nährstoffaufnahme der Brokkolipflanzen sichergestellt ist. Während der Wachstumsphase wird der Brokkoli noch dreimal im Abstand von einem Monat gedüngt. Hier wird nun ein Stickstoffdünger verwendet, der zusätzliche Nährstoffe bereit stellt. Achten Sie darauf, frühstens zwei Wochen nach der letzten Düngung zu ernten, da das Gemüse sonst eine zu hohe Nitratbelastung aufweist.

Brokkoli ist vor Schädlingen nicht sicher, besonders der Kohlweißling (eine Schmetterlingsart) macht den Pflanzen zu schaffen. Eine Bekämpfung von vorhandenen Schädlingen ist kaum mehr möglich, da die Anwendung von Pestiziden bei Verzehrgemüse ungeeignet ist. Zur Vorbeugung ist es ratsam, die wachsenden Brokkolipflanzen mit einem Gemüsenetz abzudecken und so den Kohlweißling an der Eiablage zu hindern. Durch eine dick angebrachte Mulchschicht wird der Pflanzenhals des Brokkolis zusätzlich geschützt und der Befall mit Schädlingen kann oft vermieden werden.

Ernte und Verwendung von Brokkoli

Der Erntezeitpunkt von Brokkoli ist unterschiedlich und richtet sich daran, wann Sie ausgepflanzt haben. Zwischen Aussaat und Ernte liegt ein Zeitfenster von 90 Tagen, so dass die Ernte meist im Spätsommer, bis in den Herbst hinein anfällt. Sie müssen auf den richtigen Zeitpunkt achten, denn wenn die Blütenknospe erst einmal geöffnet ist, können Sie den Brokkoli nicht mehr verzehren. Der Haupttrieb mit seinen Blütenknospen sollte geschnitten werden, wenn er eine Länge von 15 Zentimetern beträgt. Darunterliegende Seitentriebe treiben dann aus und es entwickeln sich weitere Blütenköpfe, die sie wenige Wochen später ernten können.

Brokkoli spielt eine Rolle in der Nahrungsmittelindustrie, in ganz Europa wird er mittlerweile verzehrt. Er wird verwendet wie andere Kohlsorten, sehr schmackhaft ist er beispielsweise mit einer hellen Soße. Brokkoli kann vom Menschen nicht roh verzehrt werden, von Tieren jedoch schon. Hasen und Meerschweinchen vertragen Brokkoli als Kohlsorte sehr gut, weil er deutlich milder ist, als seine Verwandten. In der Kosmetik- und Naturheilkundeindustrie spielt der Brokkoli keine Rolle. Seinem Verzehr werden dennoch gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, da das Gemüse einen hohen Anteil an Antioxidantien aufweist.

Der Brokkoli gehört zu den wenigen Kohlsorten, die sogar von Kindern gern gegessen werden, da er deutlich milder ist, als seine Artgenossen. Er kann vielfältig zubereitet werden und bringt einen hohen Vitamin- und Eisengehalt mit.

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Brokkoli (Brassica) wird mittels kleiner, dunkler Samen angepflanzt. Es handelt sich um kleine, kugelförmige Samen, die eine dunkle Außenhaut haben und nur wenige Millimeter groß sind.

Wie wird Brokkoli angepflanzt?

Der beste Aussaattermin für Brokkoli macht sich am gewünschten Erntezeitpunkt fest. Wenn Sie beispielsweise gern im Juni ihre erste Ernte einholen möchten, können Sie Anfang Februar mit der Aussaat beginnen. Sie benötigen zunächst Anzuchtschalen, die Sie mit einem Anzuchtsubstrat auffüllen. Anschließend können Sie die Samen im Abstand von einem Zentimeter hineinlegen und minimal mit Erde bedecken. Wichtig ist, dass Sie die Brokkolisamen gut angießen, da sie zum keimen ein feuchtes Klima benötigen. Es dauert nur wenige Tage, bis die ersten Pflänzchen austreiben. Haben diese eine Wuchshöhe von zwei bis drei Zentimetern erreicht, müssen Sie in einzelne Töpfe pikiert werden. Da die Pflanzen später ohnehin ins Freiland gesetzt werden, reicht ein Topfdurchmesser von zehn Zentimetern vollkommen aus.

Mitte Mai sind die jungen Keimlinge groß genug, um den Umzug ins Freiland zu überstehen. Am besten pflanzen Sie den Brokkoli in Reihen, die einen Mindestabstand von 80 cm. zueinander haben sollten. Graben Sie Löcher entsprechend der Größe der Wurzelballen und setzen Sie die Brokkolipflanze vorsichtig hinein. Anschließend drücken Sie die Erde um die Wurzeln herum fest. Zwischen zwei einzelnen Brokkolipflanzen sollte ein Mindestabstand von 50 - 60 Zentimetern nicht unterschritten werden, da sie sich sonst gegenseitig beim Wachstum stören.

Es ist zudem möglich, die Brokkolisamen direkt im Freiland auszusähen, hiermit darf aber frühstens Ende April, besser im Mai begonnen werden. Der Boden muss vor der Aussaat vorbereitet werden, er muss gelockert und mit Kompost und Kalk angereichert sein. Die einzelnen Samen werden c.a. zwei Millimeter tief in die Erde gedrückt und dann gut angegossen. Wenn sich nach wenigen Tagen die ersten Blätter zeigen und eine Wuchshöhe von zwei Zentimetern erreicht ist, müssen Sie die Jungpflanzen ausgraben und in einem Abstand von c.a. 60 Zentimetern in Reihen anordnen. Die Direktaussaat wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn keine Möglichkeit für die Vorkeimung in Innenräumen vorhanden ist.

Welchen Standort braucht Brokkoli?

Junge Keimlinge, die im Innenbereich ausgepflanzt werden, benötigen vor allem einen warmen Standort. Die Temperatur sollte bei 15 - 20 Grad liegen, ein feuchtes, nährstoffreiches Substrat ist wichtig. Im Außenbereich braucht der Brokkoli einen Standort in voller Sonne, an dem er vor Wind geschützt ist. Wenn kein solcher Platz vorhanden ist, kann ein provisorischer Windschutz aus Brettern gebaut werden. Am besten eignet sich ein PH-neutraler Boden, der mit Kalk und Kompost angereichert wurde. Wenn der PH-Wert niedriger als 6,5 liegt, sollten Sie das Pflanzloch direkt mit Kalk ausstreuen, damit der Brokkoli seine Nährstoffe bekommt. Achten Sie darauf, dass Brokkolipflanzen nur in durchlässigen Böden gedeihen können, da sie tiefe Wurzeln ausbilden und zu den Starkzehrern gehören.

Die richtige Pflege für Brokkoli

Brokkoli hat nicht nur einen hohen Nährstoffbedarf, sondern braucht auch viel Flüssigkeit, damit sich die Pflanze gut entwickelt. Sie sollten mindestens einmal täglich überprüfen, ob die Erde noch feucht genug ist. Im Sommer ist es erforderlich täglich zu gießen, auch bei frisch ausgesäten Setzlingen ist die tägliche Befeuchtung enorm wichtig. Bitte achten sie beim Gießen darauf, dass die Blätter nicht mit Wasser in Berührung kommen, sie könnten sonst faulen. Bei sehr warmer Witterung können Sie durch eine Mulchschicht verhindern, dass das Wasser im Boden zu schnell verdammt. Am besten geeignet ist eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, diese hält die Feuchtigkeit im Boden. Staunässe muss vermieden werden, da diese zur Fäulnis der Pflanze führt.

Sobald der Brokkoli groß genug ist, um ins Freiland umzuziehen, wird zum ersten Mal gedüngt. Hier ist Kompost am besten geeignet, denn organische Dünger werden am besten vertragen. Idealerweise bereiten Sie die Erde bereits mit Kompost vor, indem Sie den Boden kräftig auflockern und mit dem organischen Dünger durchmischen. Geben Sie zudem etwas Kalk bei, damit die Nährstoffaufnahme der Brokkolipflanzen sichergestellt ist. Während der Wachstumsphase wird der Brokkoli noch dreimal im Abstand von einem Monat gedüngt. Hier wird nun ein Stickstoffdünger verwendet, der zusätzliche Nährstoffe bereit stellt. Achten Sie darauf, frühstens zwei Wochen nach der letzten Düngung zu ernten, da das Gemüse sonst eine zu hohe Nitratbelastung aufweist.

Brokkoli ist vor Schädlingen nicht sicher, besonders der Kohlweißling (eine Schmetterlingsart) macht den Pflanzen zu schaffen. Eine Bekämpfung von vorhandenen Schädlingen ist kaum mehr möglich, da die Anwendung von Pestiziden bei Verzehrgemüse ungeeignet ist. Zur Vorbeugung ist es ratsam, die wachsenden Brokkolipflanzen mit einem Gemüsenetz abzudecken und so den Kohlweißling an der Eiablage zu hindern. Durch eine dick angebrachte Mulchschicht wird der Pflanzenhals des Brokkolis zusätzlich geschützt und der Befall mit Schädlingen kann oft vermieden werden.

Ernte und Verwendung von Brokkoli

Der Erntezeitpunkt von Brokkoli ist unterschiedlich und richtet sich daran, wann Sie ausgepflanzt haben. Zwischen Aussaat und Ernte liegt ein Zeitfenster von 90 Tagen, so dass die Ernte meist im Spätsommer, bis in den Herbst hinein anfällt. Sie müssen auf den richtigen Zeitpunkt achten, denn wenn die Blütenknospe erst einmal geöffnet ist, können Sie den Brokkoli nicht mehr verzehren. Der Haupttrieb mit seinen Blütenknospen sollte geschnitten werden, wenn er eine Länge von 15 Zentimetern beträgt. Darunterliegende Seitentriebe treiben dann aus und es entwickeln sich weitere Blütenköpfe, die sie wenige Wochen später ernten können.

Brokkoli spielt eine Rolle in der Nahrungsmittelindustrie, in ganz Europa wird er mittlerweile verzehrt. Er wird verwendet wie andere Kohlsorten, sehr schmackhaft ist er beispielsweise mit einer hellen Soße. Brokkoli kann vom Menschen nicht roh verzehrt werden, von Tieren jedoch schon. Hasen und Meerschweinchen vertragen Brokkoli als Kohlsorte sehr gut, weil er deutlich milder ist, als seine Verwandten. In der Kosmetik- und Naturheilkundeindustrie spielt der Brokkoli keine Rolle. Seinem Verzehr werden dennoch gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, da das Gemüse einen hohen Anteil an Antioxidantien aufweist.

Der Brokkoli gehört zu den wenigen Kohlsorten, die sogar von Kindern gern gegessen werden, da er deutlich milder ist, als seine Artgenossen. Er kann vielfältig zubereitet werden und bringt einen hohen Vitamin- und Eisengehalt mit.

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Brokkoli (Brassica) wird mittels kleiner, dunkler Samen angepflanzt. Es handelt sich um kleine, kugelförmige Samen, die eine dunkle Außenhaut haben und nur wenige Millimeter groß sind.

Wie wird Brokkoli angepflanzt?

Der beste Aussaattermin für Brokkoli macht sich am gewünschten Erntezeitpunkt fest. Wenn Sie beispielsweise gern im Juni ihre erste Ernte einholen möchten, können Sie Anfang Februar mit der Aussaat beginnen. Sie benötigen zunächst Anzuchtschalen, die Sie mit einem Anzuchtsubstrat auffüllen. Anschließend können Sie die Samen im Abstand von einem Zentimeter hineinlegen und minimal mit Erde bedecken. Wichtig ist, dass Sie die Brokkolisamen gut angießen, da sie zum keimen ein feuchtes Klima benötigen. Es dauert nur wenige Tage, bis die ersten Pflänzchen austreiben. Haben diese eine Wuchshöhe von zwei bis drei Zentimetern erreicht, müssen Sie in einzelne Töpfe pikiert werden. Da die Pflanzen später ohnehin ins Freiland gesetzt werden, reicht ein Topfdurchmesser von zehn Zentimetern vollkommen aus.

Mitte Mai sind die jungen Keimlinge groß genug, um den Umzug ins Freiland zu überstehen. Am besten pflanzen Sie den Brokkoli in Reihen, die einen Mindestabstand von 80 cm. zueinander haben sollten. Graben Sie Löcher entsprechend der Größe der Wurzelballen und setzen Sie die Brokkolipflanze vorsichtig hinein. Anschließend drücken Sie die Erde um die Wurzeln herum fest. Zwischen zwei einzelnen Brokkolipflanzen sollte ein Mindestabstand von 50 - 60 Zentimetern nicht unterschritten werden, da sie sich sonst gegenseitig beim Wachstum stören.

Es ist zudem möglich, die Brokkolisamen direkt im Freiland auszusähen, hiermit darf aber frühstens Ende April, besser im Mai begonnen werden. Der Boden muss vor der Aussaat vorbereitet werden, er muss gelockert und mit Kompost und Kalk angereichert sein. Die einzelnen Samen werden c.a. zwei Millimeter tief in die Erde gedrückt und dann gut angegossen. Wenn sich nach wenigen Tagen die ersten Blätter zeigen und eine Wuchshöhe von zwei Zentimetern erreicht ist, müssen Sie die Jungpflanzen ausgraben und in einem Abstand von c.a. 60 Zentimetern in Reihen anordnen. Die Direktaussaat wird in der Regel nur dann durchgeführt, wenn keine Möglichkeit für die Vorkeimung in Innenräumen vorhanden ist.

Welchen Standort braucht Brokkoli?

Junge Keimlinge, die im Innenbereich ausgepflanzt werden, benötigen vor allem einen warmen Standort. Die Temperatur sollte bei 15 - 20 Grad liegen, ein feuchtes, nährstoffreiches Substrat ist wichtig. Im Außenbereich braucht der Brokkoli einen Standort in voller Sonne, an dem er vor Wind geschützt ist. Wenn kein solcher Platz vorhanden ist, kann ein provisorischer Windschutz aus Brettern gebaut werden. Am besten eignet sich ein PH-neutraler Boden, der mit Kalk und Kompost angereichert wurde. Wenn der PH-Wert niedriger als 6,5 liegt, sollten Sie das Pflanzloch direkt mit Kalk ausstreuen, damit der Brokkoli seine Nährstoffe bekommt. Achten Sie darauf, dass Brokkolipflanzen nur in durchlässigen Böden gedeihen können, da sie tiefe Wurzeln ausbilden und zu den Starkzehrern gehören.

Die richtige Pflege für Brokkoli

Brokkoli hat nicht nur einen hohen Nährstoffbedarf, sondern braucht auch viel Flüssigkeit, damit sich die Pflanze gut entwickelt. Sie sollten mindestens einmal täglich überprüfen, ob die Erde noch feucht genug ist. Im Sommer ist es erforderlich täglich zu gießen, auch bei frisch ausgesäten Setzlingen ist die tägliche Befeuchtung enorm wichtig. Bitte achten sie beim Gießen darauf, dass die Blätter nicht mit Wasser in Berührung kommen, sie könnten sonst faulen. Bei sehr warmer Witterung können Sie durch eine Mulchschicht verhindern, dass das Wasser im Boden zu schnell verdammt. Am besten geeignet ist eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, diese hält die Feuchtigkeit im Boden. Staunässe muss vermieden werden, da diese zur Fäulnis der Pflanze führt.

Sobald der Brokkoli groß genug ist, um ins Freiland umzuziehen, wird zum ersten Mal gedüngt. Hier ist Kompost am besten geeignet, denn organische Dünger werden am besten vertragen. Idealerweise bereiten Sie die Erde bereits mit Kompost vor, indem Sie den Boden kräftig auflockern und mit dem organischen Dünger durchmischen. Geben Sie zudem etwas Kalk bei, damit die Nährstoffaufnahme der Brokkolipflanzen sichergestellt ist. Während der Wachstumsphase wird der Brokkoli noch dreimal im Abstand von einem Monat gedüngt. Hier wird nun ein Stickstoffdünger verwendet, der zusätzliche Nährstoffe bereit stellt. Achten Sie darauf, frühstens zwei Wochen nach der letzten Düngung zu ernten, da das Gemüse sonst eine zu hohe Nitratbelastung aufweist.

Brokkoli ist vor Schädlingen nicht sicher, besonders der Kohlweißling (eine Schmetterlingsart) macht den Pflanzen zu schaffen. Eine Bekämpfung von vorhandenen Schädlingen ist kaum mehr möglich, da die Anwendung von Pestiziden bei Verzehrgemüse ungeeignet ist. Zur Vorbeugung ist es ratsam, die wachsenden Brokkolipflanzen mit einem Gemüsenetz abzudecken und so den Kohlweißling an der Eiablage zu hindern. Durch eine dick angebrachte Mulchschicht wird der Pflanzenhals des Brokkolis zusätzlich geschützt und der Befall mit Schädlingen kann oft vermieden werden.

Ernte und Verwendung von Brokkoli

Der Erntezeitpunkt von Brokkoli ist unterschiedlich und richtet sich daran, wann Sie ausgepflanzt haben. Zwischen Aussaat und Ernte liegt ein Zeitfenster von 90 Tagen, so dass die Ernte meist im Spätsommer, bis in den Herbst hinein anfällt. Sie müssen auf den richtigen Zeitpunkt achten, denn wenn die Blütenknospe erst einmal geöffnet ist, können Sie den Brokkoli nicht mehr verzehren. Der Haupttrieb mit seinen Blütenknospen sollte geschnitten werden, wenn er eine Länge von 15 Zentimetern beträgt. Darunterliegende Seitentriebe treiben dann aus und es entwickeln sich weitere Blütenköpfe, die sie wenige Wochen später ernten können.

Brokkoli spielt eine Rolle in der Nahrungsmittelindustrie, in ganz Europa wird er mittlerweile verzehrt. Er wird verwendet wie andere Kohlsorten, sehr schmackhaft ist er beispielsweise mit einer hellen Soße. Brokkoli kann vom Menschen nicht roh verzehrt werden, von Tieren jedoch schon. Hasen und Meerschweinchen vertragen Brokkoli als Kohlsorte sehr gut, weil er deutlich milder ist, als seine Verwandten. In der Kosmetik- und Naturheilkundeindustrie spielt der Brokkoli keine Rolle. Seinem Verzehr werden dennoch gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, da das Gemüse einen hohen Anteil an Antioxidantien aufweist.

Der Brokkoli gehört zu den wenigen Kohlsorten, die sogar von Kindern gern gegessen werden, da er deutlich milder ist, als seine Artgenossen. Er kann vielfältig zubereitet werden und bringt einen hohen Vitamin- und Eisengehalt mit.

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