Anissamen

Anis stammt aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine gern kultivierte Heil- und Gewürzpflanze. Besonders bekannt ist sie durch die Herstellung von Weihnachtsgebäck, der einzigartige Anisgeschmack wird von vielen Menschen mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Es handelt sich bei Anispflanzen um einjährige Exemplare, die eine Wuchshöhe von 30 bis 70 cm. erreichen können. Das Hauptanbaugebiet von Anis liegt in Russland, die ursprüngliche Heimat hingegen ist der Mittelmeerraum. Mittlerweile gedeiht Anis auch in Europa in vielen Gärten, die Pflanze ist recht pflegeleicht, braucht aber unbedingt einen geeigneten Standort für ihre Existenz.

Die richtige Anissamen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Anis stammt aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine gern kultivierte Heil- und Gewürzpflanze. Besonders bekannt ist sie durch die Herstellung von Weihnachtsgebäck, der einzigartige Anisgeschmack wird von vielen Menschen mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Es handelt sich bei Anispflanzen um einjährige Exemplare, die eine Wuchshöhe von 30 bis 70 cm. erreichen können. Das Hauptanbaugebiet von Anis liegt in Russland, die ursprüngliche Heimat hingegen ist der Mittelmeerraum. Mittlerweile gedeiht Anis auch in Europa in vielen Gärten, die Pflanze ist recht pflegeleicht, braucht aber unbedingt einen geeigneten Standort für ihre Existenz.

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Anis (Pimpinella anisum) wird durch Samen vermehrt. Die Samen sind von heller Farbe und erinnern optisch an einen kleinen Stern.

Pflanzhinweise für Anis

Anis ist eine sehr frostempfindliche Pflanze, daher darf eine Aussaat ins Freiland keinesfalls vor Mitte Mai erfolgen. Grundsätzlich können Anispflanzen sowohl im Kübel, als auch auf dem Balkon und im Beet kultiviert werden. Sie müssen vorab entscheiden, ob Sie die Pflänzen bereits im Innenraum anzüchten und später auspflanzen wollen oder ob Sie abwarten und die Aussaat direkt ins Freiland wählen. Wenn Sie die Pflanzen vorkultivieren möchten, sollten Sie Mitte März damit beginnen. Geeignet ist eine flache Pflanzschale, die Sie mit einem gut durchlässigen Anzuchtsubstrat füllen. Streuen Sie die Anissamen gleichmäßig auf die Fläche und geben mit einem Sieb etwa einen Zentimeter dick Erde darüber. Anschließend nutzen Sie eine Sprühflasche und bewässern die frisch ausgesäten Samen. Keinesfalls sollten Sie mit der Gießkanne gießen, denn dadurch werden die kleinen Samen aus dem Boden geschwemmt.

Wenn die Pflanzen eine Höhe von c.a. fünf Zentimetern erreicht haben, wird es Zeit sie zu pikieren. Setzen Sie die kräftigsten Jungpflanzen in kleine Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von fünf Zentimetern. Mitte Mai sind die Keimlinge robust genug, um ins Freiland umgesetzt zu werden. Am besten ist die Pflanzung in Reihen geeignet, zwischen zwei einzelnen Anispflanzen sollte ein Abstand von 20 cm. keinesfalls unterschritten werden. Auch zwischen zwei Reihen sollte ein etwa gleicher Abstand eingehalten werden. Wenn Sie die Jungpflanzen ins Beet gesetzt haben, drücken Sie die Erde über den Wurzeln gut an und gießen anschließend ordentlich. Achten Sie darauf, die Blätter der Pflanze nicht mit Wasser zu benetzen, sondern wurzelnah zu gießen.

Haben Sie sich für die direkte Aussaat ins Freiland entschieden, sollten Sie das Beet c.a. einen Monat vorher vorbereiten. Entfernen Sie sämtliches Unkraut und düngen dann ausreichend mit Kompost. Die Erde ist so voller wichtiger Nährstoffe, wenn Sie die Samen schließlich einbringen. Für die Aussaat werden einzelne Reihen gezogen und locker mit Saatgut befüllt. Es ist am Anfang noch nicht wichtig auf die Pflanzabstände zu achten, denn Sie müssen die jungen Keimlinge nach c.a. einem Monat sowieso ausdünnen. Hierfür ist die Zeit gekommen, wenn die Wuchshöhe rund fünf Zentimeter beträgt. Behalten Sie nur die stärksten Pflanzen, schwache Keimlinge können Sie entsorgen.

Der richtige Standort für Anis

Da Anis aus den warmen Mittelmeergebieten kommt braucht er viel Sonne, um sich in voller Pracht zu zeigen. Ein Standort in voller Sonne ist ideal, doch auch im Halbschatten kann die Pflanze gedeihen. Ein Standort im Vollschatten würde dazu führen, dass der Anis aufhört zu wachsen. Anispflanzen schätzen ein durchlässiges, lockeres Substrat, was mit den nötigen Nährstoffen ausgestattet ist. Vor der Pflanzung ist daher eine Vorbereitung mit Kompost sinnvoll. Lehmige Böden eignen sich nur bedingt für die Anpflanzung von Anis, da die Wasserdurchlässigkeit hier nicht gegeben ist. Falls nur ein solcher Standort vorhanden ist, hilft die Durchmischung des Bodens mit Sand.

Pflegehinweise für Anis

Anis ist recht pflegeaufwendig, wenn Sie eine gute Ernte erzielen möchten, sollten Sie ihre Pflanzen stets im Auge haben. Während der Wachstumsphase brauchen Anispflanzen sehr viel Wasser, insbesondere wenn die Temperaturen bereits hoch sind. Überprüfen Sie das Substrat mindestens einmal, besser zweimal am Tag und gießen Sie unbedingt, bevor die Erde zu trocken wird. Sowohl auf Trockenheit, als auch auf Staunässe reagiert die Pflanze mit Wachstumsschwierigkeiten. Wenn Sie ihre Anispflanze im Kübel kultivieren, sollten Sie mit einer Drainage dafür sorgen, dass es nicht zu Staunässe kommen kann. Hierfür sind Tonscherben bestens geeignet, die Sie auf den Boden des Kübels legen, bevor Sie das Substrat einfüllen.

Anis braucht recht viele Nährstoffe, daher ist Unkraut ein großes Problem für die Pflanze. Überprüfen Sie im Freiland die Beete spätestens alle drei Tage, um Unkraut möglichst rasch zu entfernen. Bitte verwenden Sie keine Harke, da Sie damit die empfindliche Wurzel der Anispflanze schädigen können. Unkraut sollte immer mit der Hand entfernt werden. Zudem sollten Sie ihre Pflanzen auf Schädlingsbefall und Blätterschäden kontrollieren. Welk gewordene Pflanzteile müssen entfernt werden, damit der Rest der Pflanze keine Probleme bei der Nährstoffversorgung bekommt. Anis muss nicht gedüngt werden, wenn Sie die Beete vorab mit Kompost angereichert haben. Bei Aniskultivierung im Kübel können Sie einmal monatlich mit einem Kräuterdünger für ein gutes Wachstum sorgen.

Ernte und Verwendung von Anis

Die Erntezeit von Anis beginnt Ende August bis Anfang September. Geerntet werden die Dolden der Pflanze und hierfür müssen Sie tatsächlich früh aufstehen. Sobald die Dolden braun werden, beginnen die Pflanzen die Samen abzuwerfen und dann sind sie verdorben. Der richtige Erntezeitpunkt ist daher in den frühen Morgenstunden. Hierfür schneiden Sie die Stiele der Pflanze recht bodennah ab und legen sie auf Küchenkrepp aus. Die abfallenden Samen können Sie dann auf ein Blech mit Backpapier legen und am besten in der Sonne mindestens eine Woche trocknen lassen. Anissamen können in einem Schraubglas aufbewahrt werden und sind mehrere Monate haltbar. Verfärben sie sich dunkel sind sie nicht mehr genießbar und müssen entsorgt werden. Anis wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet, besonders Weihnachtsgebäck wird damit gewürzt. Hierfür werden die Samen vor der Verwendung frisch gemahlen, damit sie ihr Aroma behalten. Die Zubereitung von Anistee ist ratsam, wenn Sie unter Magen-Darm-Beschwerden leiden. Anis wird eine lindernde Wirkung für Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen nachgesagt.

Anis ist eine lange kultivierte Gewürzpflanze, die viel zu selten im heimischen Garten angebaut wird. Im Fachhandel werden zwar auch fertig herangezogene Pflanzen verkauft, es empfiehlt sich aber die eigene Aussaat, da Sie so quasi die Geburt der Keimlinge miterleben können.

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Anis stammt aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine gern kultivierte Heil- und Gewürzpflanze. Besonders bekannt ist sie durch die Herstellung von Weihnachtsgebäck, der einzigartige Anisgeschmack wird von vielen Menschen mit Weihnachten in Verbindung gebracht. Es handelt sich bei Anispflanzen um einjährige Exemplare, die eine Wuchshöhe von 30 bis 70 cm. erreichen können. Das Hauptanbaugebiet von Anis liegt in Russland, die ursprüngliche Heimat hingegen ist der Mittelmeerraum. Mittlerweile gedeiht Anis auch in Europa in vielen Gärten, die Pflanze ist recht pflegeleicht, braucht aber unbedingt einen geeigneten Standort für ihre Existenz.

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Anis (Pimpinella anisum) wird durch Samen vermehrt. Die Samen sind von heller Farbe und erinnern optisch an einen kleinen Stern.

Pflanzhinweise für Anis

Anis ist eine sehr frostempfindliche Pflanze, daher darf eine Aussaat ins Freiland keinesfalls vor Mitte Mai erfolgen. Grundsätzlich können Anispflanzen sowohl im Kübel, als auch auf dem Balkon und im Beet kultiviert werden. Sie müssen vorab entscheiden, ob Sie die Pflänzen bereits im Innenraum anzüchten und später auspflanzen wollen oder ob Sie abwarten und die Aussaat direkt ins Freiland wählen. Wenn Sie die Pflanzen vorkultivieren möchten, sollten Sie Mitte März damit beginnen. Geeignet ist eine flache Pflanzschale, die Sie mit einem gut durchlässigen Anzuchtsubstrat füllen. Streuen Sie die Anissamen gleichmäßig auf die Fläche und geben mit einem Sieb etwa einen Zentimeter dick Erde darüber. Anschließend nutzen Sie eine Sprühflasche und bewässern die frisch ausgesäten Samen. Keinesfalls sollten Sie mit der Gießkanne gießen, denn dadurch werden die kleinen Samen aus dem Boden geschwemmt.

Wenn die Pflanzen eine Höhe von c.a. fünf Zentimetern erreicht haben, wird es Zeit sie zu pikieren. Setzen Sie die kräftigsten Jungpflanzen in kleine Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von fünf Zentimetern. Mitte Mai sind die Keimlinge robust genug, um ins Freiland umgesetzt zu werden. Am besten ist die Pflanzung in Reihen geeignet, zwischen zwei einzelnen Anispflanzen sollte ein Abstand von 20 cm. keinesfalls unterschritten werden. Auch zwischen zwei Reihen sollte ein etwa gleicher Abstand eingehalten werden. Wenn Sie die Jungpflanzen ins Beet gesetzt haben, drücken Sie die Erde über den Wurzeln gut an und gießen anschließend ordentlich. Achten Sie darauf, die Blätter der Pflanze nicht mit Wasser zu benetzen, sondern wurzelnah zu gießen.

Haben Sie sich für die direkte Aussaat ins Freiland entschieden, sollten Sie das Beet c.a. einen Monat vorher vorbereiten. Entfernen Sie sämtliches Unkraut und düngen dann ausreichend mit Kompost. Die Erde ist so voller wichtiger Nährstoffe, wenn Sie die Samen schließlich einbringen. Für die Aussaat werden einzelne Reihen gezogen und locker mit Saatgut befüllt. Es ist am Anfang noch nicht wichtig auf die Pflanzabstände zu achten, denn Sie müssen die jungen Keimlinge nach c.a. einem Monat sowieso ausdünnen. Hierfür ist die Zeit gekommen, wenn die Wuchshöhe rund fünf Zentimeter beträgt. Behalten Sie nur die stärksten Pflanzen, schwache Keimlinge können Sie entsorgen.

Der richtige Standort für Anis

Da Anis aus den warmen Mittelmeergebieten kommt braucht er viel Sonne, um sich in voller Pracht zu zeigen. Ein Standort in voller Sonne ist ideal, doch auch im Halbschatten kann die Pflanze gedeihen. Ein Standort im Vollschatten würde dazu führen, dass der Anis aufhört zu wachsen. Anispflanzen schätzen ein durchlässiges, lockeres Substrat, was mit den nötigen Nährstoffen ausgestattet ist. Vor der Pflanzung ist daher eine Vorbereitung mit Kompost sinnvoll. Lehmige Böden eignen sich nur bedingt für die Anpflanzung von Anis, da die Wasserdurchlässigkeit hier nicht gegeben ist. Falls nur ein solcher Standort vorhanden ist, hilft die Durchmischung des Bodens mit Sand.

Pflegehinweise für Anis

Anis ist recht pflegeaufwendig, wenn Sie eine gute Ernte erzielen möchten, sollten Sie ihre Pflanzen stets im Auge haben. Während der Wachstumsphase brauchen Anispflanzen sehr viel Wasser, insbesondere wenn die Temperaturen bereits hoch sind. Überprüfen Sie das Substrat mindestens einmal, besser zweimal am Tag und gießen Sie unbedingt, bevor die Erde zu trocken wird. Sowohl auf Trockenheit, als auch auf Staunässe reagiert die Pflanze mit Wachstumsschwierigkeiten. Wenn Sie ihre Anispflanze im Kübel kultivieren, sollten Sie mit einer Drainage dafür sorgen, dass es nicht zu Staunässe kommen kann. Hierfür sind Tonscherben bestens geeignet, die Sie auf den Boden des Kübels legen, bevor Sie das Substrat einfüllen.

Anis braucht recht viele Nährstoffe, daher ist Unkraut ein großes Problem für die Pflanze. Überprüfen Sie im Freiland die Beete spätestens alle drei Tage, um Unkraut möglichst rasch zu entfernen. Bitte verwenden Sie keine Harke, da Sie damit die empfindliche Wurzel der Anispflanze schädigen können. Unkraut sollte immer mit der Hand entfernt werden. Zudem sollten Sie ihre Pflanzen auf Schädlingsbefall und Blätterschäden kontrollieren. Welk gewordene Pflanzteile müssen entfernt werden, damit der Rest der Pflanze keine Probleme bei der Nährstoffversorgung bekommt. Anis muss nicht gedüngt werden, wenn Sie die Beete vorab mit Kompost angereichert haben. Bei Aniskultivierung im Kübel können Sie einmal monatlich mit einem Kräuterdünger für ein gutes Wachstum sorgen.

Ernte und Verwendung von Anis

Die Erntezeit von Anis beginnt Ende August bis Anfang September. Geerntet werden die Dolden der Pflanze und hierfür müssen Sie tatsächlich früh aufstehen. Sobald die Dolden braun werden, beginnen die Pflanzen die Samen abzuwerfen und dann sind sie verdorben. Der richtige Erntezeitpunkt ist daher in den frühen Morgenstunden. Hierfür schneiden Sie die Stiele der Pflanze recht bodennah ab und legen sie auf Küchenkrepp aus. Die abfallenden Samen können Sie dann auf ein Blech mit Backpapier legen und am besten in der Sonne mindestens eine Woche trocknen lassen. Anissamen können in einem Schraubglas aufbewahrt werden und sind mehrere Monate haltbar. Verfärben sie sich dunkel sind sie nicht mehr genießbar und müssen entsorgt werden. Anis wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet, besonders Weihnachtsgebäck wird damit gewürzt. Hierfür werden die Samen vor der Verwendung frisch gemahlen, damit sie ihr Aroma behalten. Die Zubereitung von Anistee ist ratsam, wenn Sie unter Magen-Darm-Beschwerden leiden. Anis wird eine lindernde Wirkung für Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen nachgesagt.

Anis ist eine lange kultivierte Gewürzpflanze, die viel zu selten im heimischen Garten angebaut wird. Im Fachhandel werden zwar auch fertig herangezogene Pflanzen verkauft, es empfiehlt sich aber die eigene Aussaat, da Sie so quasi die Geburt der Keimlinge miterleben können.

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Anis (Pimpinella anisum) wird durch Samen vermehrt. Die Samen sind von heller Farbe und erinnern optisch an einen kleinen Stern.

Pflanzhinweise für Anis

Anis ist eine sehr frostempfindliche Pflanze, daher darf eine Aussaat ins Freiland keinesfalls vor Mitte Mai erfolgen. Grundsätzlich können Anispflanzen sowohl im Kübel, als auch auf dem Balkon und im Beet kultiviert werden. Sie müssen vorab entscheiden, ob Sie die Pflänzen bereits im Innenraum anzüchten und später auspflanzen wollen oder ob Sie abwarten und die Aussaat direkt ins Freiland wählen. Wenn Sie die Pflanzen vorkultivieren möchten, sollten Sie Mitte März damit beginnen. Geeignet ist eine flache Pflanzschale, die Sie mit einem gut durchlässigen Anzuchtsubstrat füllen. Streuen Sie die Anissamen gleichmäßig auf die Fläche und geben mit einem Sieb etwa einen Zentimeter dick Erde darüber. Anschließend nutzen Sie eine Sprühflasche und bewässern die frisch ausgesäten Samen. Keinesfalls sollten Sie mit der Gießkanne gießen, denn dadurch werden die kleinen Samen aus dem Boden geschwemmt.

Wenn die Pflanzen eine Höhe von c.a. fünf Zentimetern erreicht haben, wird es Zeit sie zu pikieren. Setzen Sie die kräftigsten Jungpflanzen in kleine Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von fünf Zentimetern. Mitte Mai sind die Keimlinge robust genug, um ins Freiland umgesetzt zu werden. Am besten ist die Pflanzung in Reihen geeignet, zwischen zwei einzelnen Anispflanzen sollte ein Abstand von 20 cm. keinesfalls unterschritten werden. Auch zwischen zwei Reihen sollte ein etwa gleicher Abstand eingehalten werden. Wenn Sie die Jungpflanzen ins Beet gesetzt haben, drücken Sie die Erde über den Wurzeln gut an und gießen anschließend ordentlich. Achten Sie darauf, die Blätter der Pflanze nicht mit Wasser zu benetzen, sondern wurzelnah zu gießen.

Haben Sie sich für die direkte Aussaat ins Freiland entschieden, sollten Sie das Beet c.a. einen Monat vorher vorbereiten. Entfernen Sie sämtliches Unkraut und düngen dann ausreichend mit Kompost. Die Erde ist so voller wichtiger Nährstoffe, wenn Sie die Samen schließlich einbringen. Für die Aussaat werden einzelne Reihen gezogen und locker mit Saatgut befüllt. Es ist am Anfang noch nicht wichtig auf die Pflanzabstände zu achten, denn Sie müssen die jungen Keimlinge nach c.a. einem Monat sowieso ausdünnen. Hierfür ist die Zeit gekommen, wenn die Wuchshöhe rund fünf Zentimeter beträgt. Behalten Sie nur die stärksten Pflanzen, schwache Keimlinge können Sie entsorgen.

Der richtige Standort für Anis

Da Anis aus den warmen Mittelmeergebieten kommt braucht er viel Sonne, um sich in voller Pracht zu zeigen. Ein Standort in voller Sonne ist ideal, doch auch im Halbschatten kann die Pflanze gedeihen. Ein Standort im Vollschatten würde dazu führen, dass der Anis aufhört zu wachsen. Anispflanzen schätzen ein durchlässiges, lockeres Substrat, was mit den nötigen Nährstoffen ausgestattet ist. Vor der Pflanzung ist daher eine Vorbereitung mit Kompost sinnvoll. Lehmige Böden eignen sich nur bedingt für die Anpflanzung von Anis, da die Wasserdurchlässigkeit hier nicht gegeben ist. Falls nur ein solcher Standort vorhanden ist, hilft die Durchmischung des Bodens mit Sand.

Pflegehinweise für Anis

Anis ist recht pflegeaufwendig, wenn Sie eine gute Ernte erzielen möchten, sollten Sie ihre Pflanzen stets im Auge haben. Während der Wachstumsphase brauchen Anispflanzen sehr viel Wasser, insbesondere wenn die Temperaturen bereits hoch sind. Überprüfen Sie das Substrat mindestens einmal, besser zweimal am Tag und gießen Sie unbedingt, bevor die Erde zu trocken wird. Sowohl auf Trockenheit, als auch auf Staunässe reagiert die Pflanze mit Wachstumsschwierigkeiten. Wenn Sie ihre Anispflanze im Kübel kultivieren, sollten Sie mit einer Drainage dafür sorgen, dass es nicht zu Staunässe kommen kann. Hierfür sind Tonscherben bestens geeignet, die Sie auf den Boden des Kübels legen, bevor Sie das Substrat einfüllen.

Anis braucht recht viele Nährstoffe, daher ist Unkraut ein großes Problem für die Pflanze. Überprüfen Sie im Freiland die Beete spätestens alle drei Tage, um Unkraut möglichst rasch zu entfernen. Bitte verwenden Sie keine Harke, da Sie damit die empfindliche Wurzel der Anispflanze schädigen können. Unkraut sollte immer mit der Hand entfernt werden. Zudem sollten Sie ihre Pflanzen auf Schädlingsbefall und Blätterschäden kontrollieren. Welk gewordene Pflanzteile müssen entfernt werden, damit der Rest der Pflanze keine Probleme bei der Nährstoffversorgung bekommt. Anis muss nicht gedüngt werden, wenn Sie die Beete vorab mit Kompost angereichert haben. Bei Aniskultivierung im Kübel können Sie einmal monatlich mit einem Kräuterdünger für ein gutes Wachstum sorgen.

Ernte und Verwendung von Anis

Die Erntezeit von Anis beginnt Ende August bis Anfang September. Geerntet werden die Dolden der Pflanze und hierfür müssen Sie tatsächlich früh aufstehen. Sobald die Dolden braun werden, beginnen die Pflanzen die Samen abzuwerfen und dann sind sie verdorben. Der richtige Erntezeitpunkt ist daher in den frühen Morgenstunden. Hierfür schneiden Sie die Stiele der Pflanze recht bodennah ab und legen sie auf Küchenkrepp aus. Die abfallenden Samen können Sie dann auf ein Blech mit Backpapier legen und am besten in der Sonne mindestens eine Woche trocknen lassen. Anissamen können in einem Schraubglas aufbewahrt werden und sind mehrere Monate haltbar. Verfärben sie sich dunkel sind sie nicht mehr genießbar und müssen entsorgt werden. Anis wird als Gewürz- und Heilpflanze verwendet, besonders Weihnachtsgebäck wird damit gewürzt. Hierfür werden die Samen vor der Verwendung frisch gemahlen, damit sie ihr Aroma behalten. Die Zubereitung von Anistee ist ratsam, wenn Sie unter Magen-Darm-Beschwerden leiden. Anis wird eine lindernde Wirkung für Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen nachgesagt.

Anis ist eine lange kultivierte Gewürzpflanze, die viel zu selten im heimischen Garten angebaut wird. Im Fachhandel werden zwar auch fertig herangezogene Pflanzen verkauft, es empfiehlt sich aber die eigene Aussaat, da Sie so quasi die Geburt der Keimlinge miterleben können.

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