Bärlauch Samen

Bärlauch stammt aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und wird im Volksmund auch wilder Knoblauch genannt. Es handelt sich um eine Würzpflanze, die in enger Verwandtschaft zu Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln steht. Erstaunlicherweise ist Bärlauch jedoch auch mit Lilien und Narzissen eng verwandt. Geschmacklich ähnelt der Bärlauch dem Knoblauch ungemein, oft können Laien beide Würzsorten nicht auseinander halten. Auch der Geruch von Bärlauch kommt dem des Knoblauchs sehr nahe. Anders als beim Knoblauch werden beim Bärlauch jedoch nur die Blätter zur Würzung verwendet. In der freien Natur wächst die Pflanze nur sehr selten, obwohl sie als Wildknoblauch bezeichnet wird. Um den eigenen Bedarf an Bärlauch zu decken, eignet sich daher der Anbau im Garten optimal. Die Bärlauchpflanze ist mehrjährig und kann eine Wuchshöhe zwischen 20 und 50 Zentimetern erreichen.

Die richtige Bärlauch Samen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Bärlauch stammt aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und wird im Volksmund auch wilder Knoblauch genannt. Es handelt sich um eine Würzpflanze, die in enger Verwandtschaft zu Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln steht. Erstaunlicherweise ist Bärlauch jedoch auch mit Lilien und Narzissen eng verwandt. Geschmacklich ähnelt der Bärlauch dem Knoblauch ungemein, oft können Laien beide Würzsorten nicht auseinander halten. Auch der Geruch von Bärlauch kommt dem des Knoblauchs sehr nahe. Anders als beim Knoblauch werden beim Bärlauch jedoch nur die Blätter zur Würzung verwendet. In der freien Natur wächst die Pflanze nur sehr selten, obwohl sie als Wildknoblauch bezeichnet wird. Um den eigenen Bedarf an Bärlauch zu decken, eignet sich daher der Anbau im Garten optimal. Die Bärlauchpflanze ist mehrjährig und kann eine Wuchshöhe zwischen 20 und 50 Zentimetern erreichen.

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Bärlauch (Allium ursinum) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Es handelt sich um winzige (wenige Millimeter), kugelförmige Samen, die eine dunkelrote, bis schwarze Färbung aufweisen.

Wie wird Bärlauch angebaut?

Bärlauch kann entweder über Steckzwiebeln oder durch die Aussaat von Samen angebaut werden. Die Aussaat ist etwas komplizierter als bei anderen Alliumsorten, doch wenn die Pflanze einmal gewachsen ist, belohnt sie Sie viele Jahre mit schmackhaften Blättern. Der Bärlauch ist ein Kaltkeimer, er braucht daher Frost, damit er sich entwickeln und wachsen kann. Wenn Sie sich für die Aussaat direkt im Freiland entscheiden, ist daher im Herbst der richtige Zeitpunkt gekommen, damit sich der Bärlauch durch den Winterfrost entwickeln kann. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, eine Frostperiode zu Hause zu simulieren und den Bärlauch somit für die Auspflanzung im Frühjahr vorzubereiten.

Hierfür benötigen Sie Sand, den Sie im Verhältnis 1 zu 3 mit den Samen vermischen. Feuchten Sie nun das Sand-Samen-Gemisch gut an und bewahren es in einem Gefrierbeutel auf. Für vier Wochen sollten Sie ihr Saatgut nun Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad aussetzen, anschließend legen sie den Beutel in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Die Temperaturen sollten zwischen -4 und +4 Grad liegen. In der Kühlung verbleibt ihr Saatgut für vier Wochen, anschließend ist es bereit in Anzuchtschalen ausgesät zu werden. Eine Vorkultur des Bärlauchs im Innenraum ist jedoch immer ein Risiko, da die Samen oftmals nicht aufgehen oder es eine Wartezeit von ein bis zwei Jahren braucht. Es ist daher immer von Vorteil, wenn Sie den Bärlauch direkt ins Freiland aussäen.

Im Freiland müssen Sie die Fläche vorbehandeln, da keinerlei Gras oder Unkraut vorhanden sein darf. Wenn das Beet vorbereitet ist, geben Sie die Samen im Abstand von c.a. zwei Zentimetern in die Erde und bedecken sie zwei bis drei Zentimeter hoch. Sie müssen kräftig angießen und sollten das Beet dann über den Winter mit Laub abdecken, was durch den natürlichen Regenfall für Feuchtigkeit sorgt. Wenn das Frühjahr beginnt (Anfang März) entfernen Sie bitte die Laubdecke, damit sich die Pflanzen aus der Erde wagen können.

Welcher Standort ist für Bärlauch geeignet?

Bärlauch wächst in der freien Natur fast ausschließlich im Wald, tritt dort aber in großen Massen auf. Demzufolge hat es die Pflanze gern dunkel und benötigt einen halbschattigen bis schattigen Platz. Der Boden sollte säuerlich sein und darf alkalische Züge haben. Am besten eignet sich ein schweres Substrat, was einen hohen Kalkgehalt und viel Humus enthält. Stark saurer Boden ist absolut ungeeignet und führt dazu, dass die Pflanze nicht keimt. Wenngleich Unkraut für Wachstumsstörungen beim Bärlauch sorgt, sind Laub und moderige Blätter bei der Pflanze sehr begehrt. Sie können die Beete gern damit bedecken, insbesondere wenn sich der Bärlauch nach der Blüte wieder in die Erde zurückzieht.

Welche Pflege benötigt Bärlauch?

Der wichtigste Punkt bei der Bärlauchpflege ist, dass Sie das Unkraut regelmäßig entfernen. Dies sollten Sie schon bei der Beetvorbereitung beachten, dieses muss vollkommen frei von wildem Wuchs sein. Wenn sich der Bärlauch erst einmal entwickelt hat, nimmt er Unkraut jegliche Wachstumschancen und Sie haben keinen Pflegeaufwand mehr. Im Frühjahr ist es erforderlich, dass Sie die Bärlauchpflanzen regelmäßig gießen, im Sommer hingegen können Sie meist darauf verzichten. Lediglich wenn Sie bemerken, dass die Erde deutlich zu trocken wird, müssen Sie eingreifen und Wasser geben. Wenn der Standort nicht sonnenfrei gewählt werden konnte, kann sich der Wasserbedarf des Bärlauchs vermehren und Sie müssen nachgießen.

Bärlauch gehört zu den Pflanzen mit besonders geringem Pflegeaufwand. Sie brauchen ihn weder zu düngen, noch müssen Sie einen Rückschnitt vornehmen. Lediglich bei der Keimung ist etwas Glück notwendig, denn nicht alle Bärlauchpflanzen entwickeln sich wirklich vorbildlich. Häufig wird darauf zurückgegriffen, den Bärlauch gleich als fertige Pflanze zu kaufen, doch wenn Sie die Pflege- und Anbautipps beachten, können Sie die leckere Würzpflanze auch problemlos aus Samen ziehen. Der Bärlauch ist zudem winterfest und kann im Freien verbleiben, Sie müssen also keine Überwinterungsmaßnahmen ergreifen. Im Herbst sollten Sie das Beet mit Laub überdecken, darin sammelt sich Feuchtigkeit und der Bärlauch kann getrost seine Winterperiode überleben.

Ernte und Verwendung von Bärlauch

Bis Sie die Bärlauchpflanzen tatsächlich reich beernten können, vergehen im Schnitt drei bis vier Jahre. Sie können zwar auch in den ersten Jahren nach der Aussaat schon ernten, doch das Blattwerk ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein und die Ernte ist nicht besonders reichhaltig. Der Erntezeitpunkt ist gekommen, wenn sich die Blätter nach der Austreibung entwickeln. Warten Sie bitte nicht ab, bis die Blätter vergilbt sind, denn dann ist der Bärlauch nicht mehr genießbar. Sie sollten die Blätter mit einem Messer von der Pflanze abtrennen und darauf achten, die Stiele nicht zu verletzen. Entfernen Sie keinesfalls alle Blätter, denn die Pflanze benötigt diese zur Photosynthese.

Sie können die geernteten Blätter zwischenlagern, indem Sie sie in einen Gefrierbeutel geben und diesen aufblasen. Der Beutel wird fest zugebunden und im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert. Hier hält sich der Bärlauch etwa eine Woche, daher sollten die Blätter nach der Ernte möglichst zeitig verzehrt werden. Der Bärlauch wird zur Würzung von Speisen genutzt, sollte aber anders als der Knoblauch immer roh verzehrt werden. Erwärmter Bärlauch verliert seine Nährstoffe und büßt seinen guten Geschmack ein. Im Idealfall wird er nach dem Kochvorgang zu den Speisen gegeben.

Dem Bärlauch wird eine positive Wirkung für die Gesundheit nachgesagt, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Beschwerden ist der Verzehr günstig. Er gilt als Adernputzer, beugt der Entstehung von Arteriosklerose vor und kann somit als Prävention vor Schlaganfällen und Herzinfarkten verstanden werden. Bärlauch soll eine blutdrucksenkende Wirkung haben, der Verzehr ersetzt natürlich trotzdem keinen Arztbesuch. Die positive Auswirkung auf die Gesundheit macht den Bärlauch zu einem wertvollen Gemüse, dass in keinem Garten fehlen sollte.

Bärlauch wurde im Vergleich zum Knoblauch erst verhältnismäßig spät entdeckt, ist mittlerweile aber in vielen Produkten aus dem Handel enthalten. Ob Bärlauchbratwürste oder Bärlauchpesto, der Geschmack der Würzpflanze ist sehr beliebt bei Verbrauchern.

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Bärlauch stammt aus der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) und wird im Volksmund auch wilder Knoblauch genannt. Es handelt sich um eine Würzpflanze, die in enger Verwandtschaft zu Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln steht. Erstaunlicherweise ist Bärlauch jedoch auch mit Lilien und Narzissen eng verwandt. Geschmacklich ähnelt der Bärlauch dem Knoblauch ungemein, oft können Laien beide Würzsorten nicht auseinander halten. Auch der Geruch von Bärlauch kommt dem des Knoblauchs sehr nahe. Anders als beim Knoblauch werden beim Bärlauch jedoch nur die Blätter zur Würzung verwendet. In der freien Natur wächst die Pflanze nur sehr selten, obwohl sie als Wildknoblauch bezeichnet wird. Um den eigenen Bedarf an Bärlauch zu decken, eignet sich daher der Anbau im Garten optimal. Die Bärlauchpflanze ist mehrjährig und kann eine Wuchshöhe zwischen 20 und 50 Zentimetern erreichen.

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Bärlauch (Allium ursinum) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Es handelt sich um winzige (wenige Millimeter), kugelförmige Samen, die eine dunkelrote, bis schwarze Färbung aufweisen.

Wie wird Bärlauch angebaut?

Bärlauch kann entweder über Steckzwiebeln oder durch die Aussaat von Samen angebaut werden. Die Aussaat ist etwas komplizierter als bei anderen Alliumsorten, doch wenn die Pflanze einmal gewachsen ist, belohnt sie Sie viele Jahre mit schmackhaften Blättern. Der Bärlauch ist ein Kaltkeimer, er braucht daher Frost, damit er sich entwickeln und wachsen kann. Wenn Sie sich für die Aussaat direkt im Freiland entscheiden, ist daher im Herbst der richtige Zeitpunkt gekommen, damit sich der Bärlauch durch den Winterfrost entwickeln kann. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, eine Frostperiode zu Hause zu simulieren und den Bärlauch somit für die Auspflanzung im Frühjahr vorzubereiten.

Hierfür benötigen Sie Sand, den Sie im Verhältnis 1 zu 3 mit den Samen vermischen. Feuchten Sie nun das Sand-Samen-Gemisch gut an und bewahren es in einem Gefrierbeutel auf. Für vier Wochen sollten Sie ihr Saatgut nun Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad aussetzen, anschließend legen sie den Beutel in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Die Temperaturen sollten zwischen -4 und +4 Grad liegen. In der Kühlung verbleibt ihr Saatgut für vier Wochen, anschließend ist es bereit in Anzuchtschalen ausgesät zu werden. Eine Vorkultur des Bärlauchs im Innenraum ist jedoch immer ein Risiko, da die Samen oftmals nicht aufgehen oder es eine Wartezeit von ein bis zwei Jahren braucht. Es ist daher immer von Vorteil, wenn Sie den Bärlauch direkt ins Freiland aussäen.

Im Freiland müssen Sie die Fläche vorbehandeln, da keinerlei Gras oder Unkraut vorhanden sein darf. Wenn das Beet vorbereitet ist, geben Sie die Samen im Abstand von c.a. zwei Zentimetern in die Erde und bedecken sie zwei bis drei Zentimeter hoch. Sie müssen kräftig angießen und sollten das Beet dann über den Winter mit Laub abdecken, was durch den natürlichen Regenfall für Feuchtigkeit sorgt. Wenn das Frühjahr beginnt (Anfang März) entfernen Sie bitte die Laubdecke, damit sich die Pflanzen aus der Erde wagen können.

Welcher Standort ist für Bärlauch geeignet?

Bärlauch wächst in der freien Natur fast ausschließlich im Wald, tritt dort aber in großen Massen auf. Demzufolge hat es die Pflanze gern dunkel und benötigt einen halbschattigen bis schattigen Platz. Der Boden sollte säuerlich sein und darf alkalische Züge haben. Am besten eignet sich ein schweres Substrat, was einen hohen Kalkgehalt und viel Humus enthält. Stark saurer Boden ist absolut ungeeignet und führt dazu, dass die Pflanze nicht keimt. Wenngleich Unkraut für Wachstumsstörungen beim Bärlauch sorgt, sind Laub und moderige Blätter bei der Pflanze sehr begehrt. Sie können die Beete gern damit bedecken, insbesondere wenn sich der Bärlauch nach der Blüte wieder in die Erde zurückzieht.

Welche Pflege benötigt Bärlauch?

Der wichtigste Punkt bei der Bärlauchpflege ist, dass Sie das Unkraut regelmäßig entfernen. Dies sollten Sie schon bei der Beetvorbereitung beachten, dieses muss vollkommen frei von wildem Wuchs sein. Wenn sich der Bärlauch erst einmal entwickelt hat, nimmt er Unkraut jegliche Wachstumschancen und Sie haben keinen Pflegeaufwand mehr. Im Frühjahr ist es erforderlich, dass Sie die Bärlauchpflanzen regelmäßig gießen, im Sommer hingegen können Sie meist darauf verzichten. Lediglich wenn Sie bemerken, dass die Erde deutlich zu trocken wird, müssen Sie eingreifen und Wasser geben. Wenn der Standort nicht sonnenfrei gewählt werden konnte, kann sich der Wasserbedarf des Bärlauchs vermehren und Sie müssen nachgießen.

Bärlauch gehört zu den Pflanzen mit besonders geringem Pflegeaufwand. Sie brauchen ihn weder zu düngen, noch müssen Sie einen Rückschnitt vornehmen. Lediglich bei der Keimung ist etwas Glück notwendig, denn nicht alle Bärlauchpflanzen entwickeln sich wirklich vorbildlich. Häufig wird darauf zurückgegriffen, den Bärlauch gleich als fertige Pflanze zu kaufen, doch wenn Sie die Pflege- und Anbautipps beachten, können Sie die leckere Würzpflanze auch problemlos aus Samen ziehen. Der Bärlauch ist zudem winterfest und kann im Freien verbleiben, Sie müssen also keine Überwinterungsmaßnahmen ergreifen. Im Herbst sollten Sie das Beet mit Laub überdecken, darin sammelt sich Feuchtigkeit und der Bärlauch kann getrost seine Winterperiode überleben.

Ernte und Verwendung von Bärlauch

Bis Sie die Bärlauchpflanzen tatsächlich reich beernten können, vergehen im Schnitt drei bis vier Jahre. Sie können zwar auch in den ersten Jahren nach der Aussaat schon ernten, doch das Blattwerk ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein und die Ernte ist nicht besonders reichhaltig. Der Erntezeitpunkt ist gekommen, wenn sich die Blätter nach der Austreibung entwickeln. Warten Sie bitte nicht ab, bis die Blätter vergilbt sind, denn dann ist der Bärlauch nicht mehr genießbar. Sie sollten die Blätter mit einem Messer von der Pflanze abtrennen und darauf achten, die Stiele nicht zu verletzen. Entfernen Sie keinesfalls alle Blätter, denn die Pflanze benötigt diese zur Photosynthese.

Sie können die geernteten Blätter zwischenlagern, indem Sie sie in einen Gefrierbeutel geben und diesen aufblasen. Der Beutel wird fest zugebunden und im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert. Hier hält sich der Bärlauch etwa eine Woche, daher sollten die Blätter nach der Ernte möglichst zeitig verzehrt werden. Der Bärlauch wird zur Würzung von Speisen genutzt, sollte aber anders als der Knoblauch immer roh verzehrt werden. Erwärmter Bärlauch verliert seine Nährstoffe und büßt seinen guten Geschmack ein. Im Idealfall wird er nach dem Kochvorgang zu den Speisen gegeben.

Dem Bärlauch wird eine positive Wirkung für die Gesundheit nachgesagt, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Beschwerden ist der Verzehr günstig. Er gilt als Adernputzer, beugt der Entstehung von Arteriosklerose vor und kann somit als Prävention vor Schlaganfällen und Herzinfarkten verstanden werden. Bärlauch soll eine blutdrucksenkende Wirkung haben, der Verzehr ersetzt natürlich trotzdem keinen Arztbesuch. Die positive Auswirkung auf die Gesundheit macht den Bärlauch zu einem wertvollen Gemüse, dass in keinem Garten fehlen sollte.

Bärlauch wurde im Vergleich zum Knoblauch erst verhältnismäßig spät entdeckt, ist mittlerweile aber in vielen Produkten aus dem Handel enthalten. Ob Bärlauchbratwürste oder Bärlauchpesto, der Geschmack der Würzpflanze ist sehr beliebt bei Verbrauchern.

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Bärlauch (Allium ursinum) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Es handelt sich um winzige (wenige Millimeter), kugelförmige Samen, die eine dunkelrote, bis schwarze Färbung aufweisen.

Wie wird Bärlauch angebaut?

Bärlauch kann entweder über Steckzwiebeln oder durch die Aussaat von Samen angebaut werden. Die Aussaat ist etwas komplizierter als bei anderen Alliumsorten, doch wenn die Pflanze einmal gewachsen ist, belohnt sie Sie viele Jahre mit schmackhaften Blättern. Der Bärlauch ist ein Kaltkeimer, er braucht daher Frost, damit er sich entwickeln und wachsen kann. Wenn Sie sich für die Aussaat direkt im Freiland entscheiden, ist daher im Herbst der richtige Zeitpunkt gekommen, damit sich der Bärlauch durch den Winterfrost entwickeln kann. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, eine Frostperiode zu Hause zu simulieren und den Bärlauch somit für die Auspflanzung im Frühjahr vorzubereiten.

Hierfür benötigen Sie Sand, den Sie im Verhältnis 1 zu 3 mit den Samen vermischen. Feuchten Sie nun das Sand-Samen-Gemisch gut an und bewahren es in einem Gefrierbeutel auf. Für vier Wochen sollten Sie ihr Saatgut nun Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad aussetzen, anschließend legen sie den Beutel in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach. Die Temperaturen sollten zwischen -4 und +4 Grad liegen. In der Kühlung verbleibt ihr Saatgut für vier Wochen, anschließend ist es bereit in Anzuchtschalen ausgesät zu werden. Eine Vorkultur des Bärlauchs im Innenraum ist jedoch immer ein Risiko, da die Samen oftmals nicht aufgehen oder es eine Wartezeit von ein bis zwei Jahren braucht. Es ist daher immer von Vorteil, wenn Sie den Bärlauch direkt ins Freiland aussäen.

Im Freiland müssen Sie die Fläche vorbehandeln, da keinerlei Gras oder Unkraut vorhanden sein darf. Wenn das Beet vorbereitet ist, geben Sie die Samen im Abstand von c.a. zwei Zentimetern in die Erde und bedecken sie zwei bis drei Zentimeter hoch. Sie müssen kräftig angießen und sollten das Beet dann über den Winter mit Laub abdecken, was durch den natürlichen Regenfall für Feuchtigkeit sorgt. Wenn das Frühjahr beginnt (Anfang März) entfernen Sie bitte die Laubdecke, damit sich die Pflanzen aus der Erde wagen können.

Welcher Standort ist für Bärlauch geeignet?

Bärlauch wächst in der freien Natur fast ausschließlich im Wald, tritt dort aber in großen Massen auf. Demzufolge hat es die Pflanze gern dunkel und benötigt einen halbschattigen bis schattigen Platz. Der Boden sollte säuerlich sein und darf alkalische Züge haben. Am besten eignet sich ein schweres Substrat, was einen hohen Kalkgehalt und viel Humus enthält. Stark saurer Boden ist absolut ungeeignet und führt dazu, dass die Pflanze nicht keimt. Wenngleich Unkraut für Wachstumsstörungen beim Bärlauch sorgt, sind Laub und moderige Blätter bei der Pflanze sehr begehrt. Sie können die Beete gern damit bedecken, insbesondere wenn sich der Bärlauch nach der Blüte wieder in die Erde zurückzieht.

Welche Pflege benötigt Bärlauch?

Der wichtigste Punkt bei der Bärlauchpflege ist, dass Sie das Unkraut regelmäßig entfernen. Dies sollten Sie schon bei der Beetvorbereitung beachten, dieses muss vollkommen frei von wildem Wuchs sein. Wenn sich der Bärlauch erst einmal entwickelt hat, nimmt er Unkraut jegliche Wachstumschancen und Sie haben keinen Pflegeaufwand mehr. Im Frühjahr ist es erforderlich, dass Sie die Bärlauchpflanzen regelmäßig gießen, im Sommer hingegen können Sie meist darauf verzichten. Lediglich wenn Sie bemerken, dass die Erde deutlich zu trocken wird, müssen Sie eingreifen und Wasser geben. Wenn der Standort nicht sonnenfrei gewählt werden konnte, kann sich der Wasserbedarf des Bärlauchs vermehren und Sie müssen nachgießen.

Bärlauch gehört zu den Pflanzen mit besonders geringem Pflegeaufwand. Sie brauchen ihn weder zu düngen, noch müssen Sie einen Rückschnitt vornehmen. Lediglich bei der Keimung ist etwas Glück notwendig, denn nicht alle Bärlauchpflanzen entwickeln sich wirklich vorbildlich. Häufig wird darauf zurückgegriffen, den Bärlauch gleich als fertige Pflanze zu kaufen, doch wenn Sie die Pflege- und Anbautipps beachten, können Sie die leckere Würzpflanze auch problemlos aus Samen ziehen. Der Bärlauch ist zudem winterfest und kann im Freien verbleiben, Sie müssen also keine Überwinterungsmaßnahmen ergreifen. Im Herbst sollten Sie das Beet mit Laub überdecken, darin sammelt sich Feuchtigkeit und der Bärlauch kann getrost seine Winterperiode überleben.

Ernte und Verwendung von Bärlauch

Bis Sie die Bärlauchpflanzen tatsächlich reich beernten können, vergehen im Schnitt drei bis vier Jahre. Sie können zwar auch in den ersten Jahren nach der Aussaat schon ernten, doch das Blattwerk ist zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein und die Ernte ist nicht besonders reichhaltig. Der Erntezeitpunkt ist gekommen, wenn sich die Blätter nach der Austreibung entwickeln. Warten Sie bitte nicht ab, bis die Blätter vergilbt sind, denn dann ist der Bärlauch nicht mehr genießbar. Sie sollten die Blätter mit einem Messer von der Pflanze abtrennen und darauf achten, die Stiele nicht zu verletzen. Entfernen Sie keinesfalls alle Blätter, denn die Pflanze benötigt diese zur Photosynthese.

Sie können die geernteten Blätter zwischenlagern, indem Sie sie in einen Gefrierbeutel geben und diesen aufblasen. Der Beutel wird fest zugebunden und im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert. Hier hält sich der Bärlauch etwa eine Woche, daher sollten die Blätter nach der Ernte möglichst zeitig verzehrt werden. Der Bärlauch wird zur Würzung von Speisen genutzt, sollte aber anders als der Knoblauch immer roh verzehrt werden. Erwärmter Bärlauch verliert seine Nährstoffe und büßt seinen guten Geschmack ein. Im Idealfall wird er nach dem Kochvorgang zu den Speisen gegeben.

Dem Bärlauch wird eine positive Wirkung für die Gesundheit nachgesagt, insbesondere bei Herz-Kreislauf-Beschwerden ist der Verzehr günstig. Er gilt als Adernputzer, beugt der Entstehung von Arteriosklerose vor und kann somit als Prävention vor Schlaganfällen und Herzinfarkten verstanden werden. Bärlauch soll eine blutdrucksenkende Wirkung haben, der Verzehr ersetzt natürlich trotzdem keinen Arztbesuch. Die positive Auswirkung auf die Gesundheit macht den Bärlauch zu einem wertvollen Gemüse, dass in keinem Garten fehlen sollte.

Bärlauch wurde im Vergleich zum Knoblauch erst verhältnismäßig spät entdeckt, ist mittlerweile aber in vielen Produkten aus dem Handel enthalten. Ob Bärlauchbratwürste oder Bärlauchpesto, der Geschmack der Würzpflanze ist sehr beliebt bei Verbrauchern.

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