Koriandersamen

Der Koriander stammt aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und dient als Nutzpflanze. Es gibt verschiedene Korianderarten, am häufigsten wird jedoch der echte Koriander verwendet. Die Samen der Pflanze sind essbar, doch auch die Blätter können als Würzmittel verwendet werden. Es handelt sich beim Koriander um eine krautige, einjährige Pflanze die äußerst pflegeleicht ist und daher in keinem Hobbygarten fehlen sollte. Die Wachstumshöhe einer Korianderpflanze kann zwischen 30 und 90 cm. betragen, die Blütezeit findet zwischen Juni und Juli statt. Koriander zieht während seiner Blütezeit zahlreiche Bienen an, da er einen intensiven Duft ausstrahlt und üppige, weiße Blüten präsentiert. Es ist ein interessantes Schauspiel dabei zuzusehen, wie zahlreiche Bienen ihrer natürlichen Produktionsarbeit im heimischen Garten nachgehen.

Die richtige Koriandersamen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Der Koriander stammt aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und dient als Nutzpflanze. Es gibt verschiedene Korianderarten, am häufigsten wird jedoch der echte Koriander verwendet. Die Samen der Pflanze sind essbar, doch auch die Blätter können als Würzmittel verwendet werden. Es handelt sich beim Koriander um eine krautige, einjährige Pflanze die äußerst pflegeleicht ist und daher in keinem Hobbygarten fehlen sollte. Die Wachstumshöhe einer Korianderpflanze kann zwischen 30 und 90 cm. betragen, die Blütezeit findet zwischen Juni und Juli statt. Koriander zieht während seiner Blütezeit zahlreiche Bienen an, da er einen intensiven Duft ausstrahlt und üppige, weiße Blüten präsentiert. Es ist ein interessantes Schauspiel dabei zuzusehen, wie zahlreiche Bienen ihrer natürlichen Produktionsarbeit im heimischen Garten nachgehen.

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Der Koriander (Coriandrum) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Diese sind kugelig geformt, haben eine helle Färbung und sind nicht größer als ein bis zwei Zentimeter.

Wie wird Koriander angebaut?

Grundsätzlich kann Koriander sowohl im Freien, als auch auf dem Balkon, der Terrasse oder der Fensterbank angebaut werden. Wenn eine frühe Ernte gewünscht ist, sollte der Anbau in einem Gewächshaus (auch Minigewächshaus auf der Fensterbank möglich) durchgeführt werden. Je nach Art des Gewächshauses wird die Aussaat in einem Topf oder direkt in der Erde durchgeführt. Bei der Topfbepflanzung sollte ein Topf mit einem Durchmesser von 12 cm. gewählt werden. Hier können Sie 25 Samen einpflanzen, die später entweder ins Freiland oder in den Balkonkasten gepflanzt werden. Zur Anpflanzung füllen Sie den Topf mit Erde auf und drücken die Samen schließlich tief hinein. Achten Sie darauf, dass kein Samen mehr zu sehen ist, sondern alle 25 Stück mit Erde überdeckt sind. Anschließend wässern Sie die Erde ausreichend und stellen die Töpfe ins Gewächshaus.

Der Anbau von Koriander ist auch im Freiland möglich, hier ist Mitte März der beste Zeitpunkt gekommen. Korianderpflanzen können mit leichtem Frost, der zu dieser Jahreszeit noch zu erwarten ist, problemlos umgehen. Ausgepflanzt wird Koriander in Reihen, die einen Mindestabstand von 25 cm. zueinander haben sollten. Es handelt sich bei den Samen um Dunkelkeimer, daher müssen sie mindestens zwei Zentimeter tief in die Erde gedrückt und anschließend mit Erde überdeckt werden. Wenn die Pflanzen gekeimt sind, müssen Sie diese auf einen Abstand von c.a. 20 Zentimetern ausdünnen.

Der richtige Standort für Koriander

Korianderpflanzen haben nur wenige Ansprüche an den Standort, sie können selbst in einem lehmigen Boden wachsen. Die beste Temperatur für die Auspflanzung und Keimung liegt zwischen fünf und 25 Grad, selbst wenn es kurzfristig etwas kälter wird, treiben die Pflanzen in der Regel zuverlässig aus. Sie können ein Korianderbeet mehrmals hintereinander für den Anbau verwenden, hinsichtlich der Fruchtfolge gibt es keine Schwierigkeiten. Wenn der Koriander auch an den Boden keine große Ansprüche stellt, so hat er doch den Wunsch, in voller Sonne heranwachsen zu dürfen. Je wärmer der Standort ist, umso früher können Sie sich an einer reichhaltigen Ernte erfreuen. Auf der Terrasse ist es nach Möglichkeit sinnvoll, wenn Kübelkoriander nah an einer Wand aufgestellt wird, da hier die Wärme abgespeichert und so auf die Pflanzen übertragen wird. Keinesfalls mag es der Koriander jedoch zu nass haben, ein Standort direkt am Ufer eines Sees oder Teiches ist absolut ungeeignet.

Welche Pflege braucht Koriander?

Bei der Wahl des Standorts brauchen Sie nur wenig zu beachten, ein bisschen Pflege ist jedoch notwendig, damit aus den Koriandersamen große, stattliche Pflanzen wachsen. Besonders in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Aussaat ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen täglich gießen. In der Wachstumsphase braucht Koriander sehr viel Flüssigkeit, ausgewachsene Pflanzen hingegen kommen mit weniger Wasser aus. Keinesfalls darf es zu Staunässe kommen, die empfindlichen Wurzeln würden dann verfaulen. Ein Beet in leichter Hanglage ist super geeignet um Staunässe vorzubeugen. Wenn Sie sich für einen lehmigen Untergrund entschieden haben, können Sie entweder eine Drainage einlegen oder den Boden mit Sand vermischen, um ihn durchgängiger zu machen.

Bevor Sie den Koriander aussäen, müssen Sie das Beet gut vorbereiten. Lockern Sie den Boden tief auf und entfernen Sie restlos alles Unkraut, denn sonst kann es zu Schwierigkeiten bei der Keimung kommen. Auch während der Wachstumsphase ist es notwendig, dass Sie täglich Unkraut jäten, denn ungewollte Nachbarn machen es dem Koriander schwer. Zur Beetvorbereitung ist es empfehlenswert, wenn Sie die Erde mit Kompost vermischen, damit die Keimung der Pflanzen beschleunigt wird. Auch später ist eine Düngung mit Kompost jederzeit möglich. Zwischen zwei Düngungen sollte ein Mindestabstand von vier Wochen eingehalten werden.

Neben der Düngung mit Kompost, sollten Sie bei der Beetvorbereitung etwas Algenkalk ins Erdreich bringen. Um das Wachstum der bereits gekeimten Pflanzen zu unterstützen ist ein Flüssigdünger besonders geeignet. Dieser kann im Verhältnis 1/10 dem Gießwasser zugefügt werden. Nachdem die Pflänzchen gekeimt sind ist es maßgeblich entscheidend, dass Sie die Ausdünnung sorgfältig vornehmen. Zwischen zwei einzelnen Korianderpflanzen sollte ein Abstand von 20 Zentimetern nicht unterschritten werden. Schwache Keimlinge, die deutlich kleiner sind als andere Exemplare, sollten Sie prinzipiell sofort entfernen.

Ernte und Verwendung von Koriander

Es vergehen rund 24 Wochen ab Zeitpunkt der Aussaat, bevor Sie zum ersten Mal Koriander ernten können. Im Gewächshaus reduziert sich die Zeit meist um acht Wochen und mehr. Der reguläre Erntezeitpunkt liegt zwischen den Monaten Juli und August. Achten Sie bei der Ernte darauf, dass Sie immer nur die unteren Blätter an einem Zweig ernten, sonst treibt ihre Pflanze nicht mehr aus. Begehrt sind jedoch auch die Körner der Pflanze, daher müssen Sie die Samenstände ernten, bevor die Vollreife eintritt. Am besten ernten Sie in den frühen Morgenstunden und trocknen nach erfolgreicher Ernte die Samenstände auf Küchenpapier. Wenn sich die kleinen Kugeln allein von den Dolden gelöst haben, können Sie sie in einem Baumwollbeutel packen und dort einige Wochen ausreifen lassen.

Koriander wird seit mehr als 5000 Jahren als Heil- und Gewürzpflanze angebaut. Der Pflanze wird nachgesagt, dass sie sich positiv aufs Allgemeinbefinden, insbesondere aber auch auf das Befinden des Magen-Darm-Trakts auswirkt. Gleicherzeit wird Koriander aber sowohl gewerblich, als auch privat zur Verwendung als Gewürz angebaut. Sowohl die Samen, als auch die würzigen Blätter geben einen tollen Beigeschmack zu Saucen, Suppen und anderen Speisen.

Der Koriander gehört zu den einfachen Kräutergewächsen, für die in nahezu jedem Garten ein wenig Platz gefunden werden kann. Die Ernte ist reichhaltig und die getrockneten Samen können lange aufbewahrt werden.

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Der Koriander stammt aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und dient als Nutzpflanze. Es gibt verschiedene Korianderarten, am häufigsten wird jedoch der echte Koriander verwendet. Die Samen der Pflanze sind essbar, doch auch die Blätter können als Würzmittel verwendet werden. Es handelt sich beim Koriander um eine krautige, einjährige Pflanze die äußerst pflegeleicht ist und daher in keinem Hobbygarten fehlen sollte. Die Wachstumshöhe einer Korianderpflanze kann zwischen 30 und 90 cm. betragen, die Blütezeit findet zwischen Juni und Juli statt. Koriander zieht während seiner Blütezeit zahlreiche Bienen an, da er einen intensiven Duft ausstrahlt und üppige, weiße Blüten präsentiert. Es ist ein interessantes Schauspiel dabei zuzusehen, wie zahlreiche Bienen ihrer natürlichen Produktionsarbeit im heimischen Garten nachgehen.

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Der Koriander (Coriandrum) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Diese sind kugelig geformt, haben eine helle Färbung und sind nicht größer als ein bis zwei Zentimeter.

Wie wird Koriander angebaut?

Grundsätzlich kann Koriander sowohl im Freien, als auch auf dem Balkon, der Terrasse oder der Fensterbank angebaut werden. Wenn eine frühe Ernte gewünscht ist, sollte der Anbau in einem Gewächshaus (auch Minigewächshaus auf der Fensterbank möglich) durchgeführt werden. Je nach Art des Gewächshauses wird die Aussaat in einem Topf oder direkt in der Erde durchgeführt. Bei der Topfbepflanzung sollte ein Topf mit einem Durchmesser von 12 cm. gewählt werden. Hier können Sie 25 Samen einpflanzen, die später entweder ins Freiland oder in den Balkonkasten gepflanzt werden. Zur Anpflanzung füllen Sie den Topf mit Erde auf und drücken die Samen schließlich tief hinein. Achten Sie darauf, dass kein Samen mehr zu sehen ist, sondern alle 25 Stück mit Erde überdeckt sind. Anschließend wässern Sie die Erde ausreichend und stellen die Töpfe ins Gewächshaus.

Der Anbau von Koriander ist auch im Freiland möglich, hier ist Mitte März der beste Zeitpunkt gekommen. Korianderpflanzen können mit leichtem Frost, der zu dieser Jahreszeit noch zu erwarten ist, problemlos umgehen. Ausgepflanzt wird Koriander in Reihen, die einen Mindestabstand von 25 cm. zueinander haben sollten. Es handelt sich bei den Samen um Dunkelkeimer, daher müssen sie mindestens zwei Zentimeter tief in die Erde gedrückt und anschließend mit Erde überdeckt werden. Wenn die Pflanzen gekeimt sind, müssen Sie diese auf einen Abstand von c.a. 20 Zentimetern ausdünnen.

Der richtige Standort für Koriander

Korianderpflanzen haben nur wenige Ansprüche an den Standort, sie können selbst in einem lehmigen Boden wachsen. Die beste Temperatur für die Auspflanzung und Keimung liegt zwischen fünf und 25 Grad, selbst wenn es kurzfristig etwas kälter wird, treiben die Pflanzen in der Regel zuverlässig aus. Sie können ein Korianderbeet mehrmals hintereinander für den Anbau verwenden, hinsichtlich der Fruchtfolge gibt es keine Schwierigkeiten. Wenn der Koriander auch an den Boden keine große Ansprüche stellt, so hat er doch den Wunsch, in voller Sonne heranwachsen zu dürfen. Je wärmer der Standort ist, umso früher können Sie sich an einer reichhaltigen Ernte erfreuen. Auf der Terrasse ist es nach Möglichkeit sinnvoll, wenn Kübelkoriander nah an einer Wand aufgestellt wird, da hier die Wärme abgespeichert und so auf die Pflanzen übertragen wird. Keinesfalls mag es der Koriander jedoch zu nass haben, ein Standort direkt am Ufer eines Sees oder Teiches ist absolut ungeeignet.

Welche Pflege braucht Koriander?

Bei der Wahl des Standorts brauchen Sie nur wenig zu beachten, ein bisschen Pflege ist jedoch notwendig, damit aus den Koriandersamen große, stattliche Pflanzen wachsen. Besonders in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Aussaat ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen täglich gießen. In der Wachstumsphase braucht Koriander sehr viel Flüssigkeit, ausgewachsene Pflanzen hingegen kommen mit weniger Wasser aus. Keinesfalls darf es zu Staunässe kommen, die empfindlichen Wurzeln würden dann verfaulen. Ein Beet in leichter Hanglage ist super geeignet um Staunässe vorzubeugen. Wenn Sie sich für einen lehmigen Untergrund entschieden haben, können Sie entweder eine Drainage einlegen oder den Boden mit Sand vermischen, um ihn durchgängiger zu machen.

Bevor Sie den Koriander aussäen, müssen Sie das Beet gut vorbereiten. Lockern Sie den Boden tief auf und entfernen Sie restlos alles Unkraut, denn sonst kann es zu Schwierigkeiten bei der Keimung kommen. Auch während der Wachstumsphase ist es notwendig, dass Sie täglich Unkraut jäten, denn ungewollte Nachbarn machen es dem Koriander schwer. Zur Beetvorbereitung ist es empfehlenswert, wenn Sie die Erde mit Kompost vermischen, damit die Keimung der Pflanzen beschleunigt wird. Auch später ist eine Düngung mit Kompost jederzeit möglich. Zwischen zwei Düngungen sollte ein Mindestabstand von vier Wochen eingehalten werden.

Neben der Düngung mit Kompost, sollten Sie bei der Beetvorbereitung etwas Algenkalk ins Erdreich bringen. Um das Wachstum der bereits gekeimten Pflanzen zu unterstützen ist ein Flüssigdünger besonders geeignet. Dieser kann im Verhältnis 1/10 dem Gießwasser zugefügt werden. Nachdem die Pflänzchen gekeimt sind ist es maßgeblich entscheidend, dass Sie die Ausdünnung sorgfältig vornehmen. Zwischen zwei einzelnen Korianderpflanzen sollte ein Abstand von 20 Zentimetern nicht unterschritten werden. Schwache Keimlinge, die deutlich kleiner sind als andere Exemplare, sollten Sie prinzipiell sofort entfernen.

Ernte und Verwendung von Koriander

Es vergehen rund 24 Wochen ab Zeitpunkt der Aussaat, bevor Sie zum ersten Mal Koriander ernten können. Im Gewächshaus reduziert sich die Zeit meist um acht Wochen und mehr. Der reguläre Erntezeitpunkt liegt zwischen den Monaten Juli und August. Achten Sie bei der Ernte darauf, dass Sie immer nur die unteren Blätter an einem Zweig ernten, sonst treibt ihre Pflanze nicht mehr aus. Begehrt sind jedoch auch die Körner der Pflanze, daher müssen Sie die Samenstände ernten, bevor die Vollreife eintritt. Am besten ernten Sie in den frühen Morgenstunden und trocknen nach erfolgreicher Ernte die Samenstände auf Küchenpapier. Wenn sich die kleinen Kugeln allein von den Dolden gelöst haben, können Sie sie in einem Baumwollbeutel packen und dort einige Wochen ausreifen lassen.

Koriander wird seit mehr als 5000 Jahren als Heil- und Gewürzpflanze angebaut. Der Pflanze wird nachgesagt, dass sie sich positiv aufs Allgemeinbefinden, insbesondere aber auch auf das Befinden des Magen-Darm-Trakts auswirkt. Gleicherzeit wird Koriander aber sowohl gewerblich, als auch privat zur Verwendung als Gewürz angebaut. Sowohl die Samen, als auch die würzigen Blätter geben einen tollen Beigeschmack zu Saucen, Suppen und anderen Speisen.

Der Koriander gehört zu den einfachen Kräutergewächsen, für die in nahezu jedem Garten ein wenig Platz gefunden werden kann. Die Ernte ist reichhaltig und die getrockneten Samen können lange aufbewahrt werden.

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Der Koriander (Coriandrum) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Diese sind kugelig geformt, haben eine helle Färbung und sind nicht größer als ein bis zwei Zentimeter.

Wie wird Koriander angebaut?

Grundsätzlich kann Koriander sowohl im Freien, als auch auf dem Balkon, der Terrasse oder der Fensterbank angebaut werden. Wenn eine frühe Ernte gewünscht ist, sollte der Anbau in einem Gewächshaus (auch Minigewächshaus auf der Fensterbank möglich) durchgeführt werden. Je nach Art des Gewächshauses wird die Aussaat in einem Topf oder direkt in der Erde durchgeführt. Bei der Topfbepflanzung sollte ein Topf mit einem Durchmesser von 12 cm. gewählt werden. Hier können Sie 25 Samen einpflanzen, die später entweder ins Freiland oder in den Balkonkasten gepflanzt werden. Zur Anpflanzung füllen Sie den Topf mit Erde auf und drücken die Samen schließlich tief hinein. Achten Sie darauf, dass kein Samen mehr zu sehen ist, sondern alle 25 Stück mit Erde überdeckt sind. Anschließend wässern Sie die Erde ausreichend und stellen die Töpfe ins Gewächshaus.

Der Anbau von Koriander ist auch im Freiland möglich, hier ist Mitte März der beste Zeitpunkt gekommen. Korianderpflanzen können mit leichtem Frost, der zu dieser Jahreszeit noch zu erwarten ist, problemlos umgehen. Ausgepflanzt wird Koriander in Reihen, die einen Mindestabstand von 25 cm. zueinander haben sollten. Es handelt sich bei den Samen um Dunkelkeimer, daher müssen sie mindestens zwei Zentimeter tief in die Erde gedrückt und anschließend mit Erde überdeckt werden. Wenn die Pflanzen gekeimt sind, müssen Sie diese auf einen Abstand von c.a. 20 Zentimetern ausdünnen.

Der richtige Standort für Koriander

Korianderpflanzen haben nur wenige Ansprüche an den Standort, sie können selbst in einem lehmigen Boden wachsen. Die beste Temperatur für die Auspflanzung und Keimung liegt zwischen fünf und 25 Grad, selbst wenn es kurzfristig etwas kälter wird, treiben die Pflanzen in der Regel zuverlässig aus. Sie können ein Korianderbeet mehrmals hintereinander für den Anbau verwenden, hinsichtlich der Fruchtfolge gibt es keine Schwierigkeiten. Wenn der Koriander auch an den Boden keine große Ansprüche stellt, so hat er doch den Wunsch, in voller Sonne heranwachsen zu dürfen. Je wärmer der Standort ist, umso früher können Sie sich an einer reichhaltigen Ernte erfreuen. Auf der Terrasse ist es nach Möglichkeit sinnvoll, wenn Kübelkoriander nah an einer Wand aufgestellt wird, da hier die Wärme abgespeichert und so auf die Pflanzen übertragen wird. Keinesfalls mag es der Koriander jedoch zu nass haben, ein Standort direkt am Ufer eines Sees oder Teiches ist absolut ungeeignet.

Welche Pflege braucht Koriander?

Bei der Wahl des Standorts brauchen Sie nur wenig zu beachten, ein bisschen Pflege ist jedoch notwendig, damit aus den Koriandersamen große, stattliche Pflanzen wachsen. Besonders in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Aussaat ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen täglich gießen. In der Wachstumsphase braucht Koriander sehr viel Flüssigkeit, ausgewachsene Pflanzen hingegen kommen mit weniger Wasser aus. Keinesfalls darf es zu Staunässe kommen, die empfindlichen Wurzeln würden dann verfaulen. Ein Beet in leichter Hanglage ist super geeignet um Staunässe vorzubeugen. Wenn Sie sich für einen lehmigen Untergrund entschieden haben, können Sie entweder eine Drainage einlegen oder den Boden mit Sand vermischen, um ihn durchgängiger zu machen.

Bevor Sie den Koriander aussäen, müssen Sie das Beet gut vorbereiten. Lockern Sie den Boden tief auf und entfernen Sie restlos alles Unkraut, denn sonst kann es zu Schwierigkeiten bei der Keimung kommen. Auch während der Wachstumsphase ist es notwendig, dass Sie täglich Unkraut jäten, denn ungewollte Nachbarn machen es dem Koriander schwer. Zur Beetvorbereitung ist es empfehlenswert, wenn Sie die Erde mit Kompost vermischen, damit die Keimung der Pflanzen beschleunigt wird. Auch später ist eine Düngung mit Kompost jederzeit möglich. Zwischen zwei Düngungen sollte ein Mindestabstand von vier Wochen eingehalten werden.

Neben der Düngung mit Kompost, sollten Sie bei der Beetvorbereitung etwas Algenkalk ins Erdreich bringen. Um das Wachstum der bereits gekeimten Pflanzen zu unterstützen ist ein Flüssigdünger besonders geeignet. Dieser kann im Verhältnis 1/10 dem Gießwasser zugefügt werden. Nachdem die Pflänzchen gekeimt sind ist es maßgeblich entscheidend, dass Sie die Ausdünnung sorgfältig vornehmen. Zwischen zwei einzelnen Korianderpflanzen sollte ein Abstand von 20 Zentimetern nicht unterschritten werden. Schwache Keimlinge, die deutlich kleiner sind als andere Exemplare, sollten Sie prinzipiell sofort entfernen.

Ernte und Verwendung von Koriander

Es vergehen rund 24 Wochen ab Zeitpunkt der Aussaat, bevor Sie zum ersten Mal Koriander ernten können. Im Gewächshaus reduziert sich die Zeit meist um acht Wochen und mehr. Der reguläre Erntezeitpunkt liegt zwischen den Monaten Juli und August. Achten Sie bei der Ernte darauf, dass Sie immer nur die unteren Blätter an einem Zweig ernten, sonst treibt ihre Pflanze nicht mehr aus. Begehrt sind jedoch auch die Körner der Pflanze, daher müssen Sie die Samenstände ernten, bevor die Vollreife eintritt. Am besten ernten Sie in den frühen Morgenstunden und trocknen nach erfolgreicher Ernte die Samenstände auf Küchenpapier. Wenn sich die kleinen Kugeln allein von den Dolden gelöst haben, können Sie sie in einem Baumwollbeutel packen und dort einige Wochen ausreifen lassen.

Koriander wird seit mehr als 5000 Jahren als Heil- und Gewürzpflanze angebaut. Der Pflanze wird nachgesagt, dass sie sich positiv aufs Allgemeinbefinden, insbesondere aber auch auf das Befinden des Magen-Darm-Trakts auswirkt. Gleicherzeit wird Koriander aber sowohl gewerblich, als auch privat zur Verwendung als Gewürz angebaut. Sowohl die Samen, als auch die würzigen Blätter geben einen tollen Beigeschmack zu Saucen, Suppen und anderen Speisen.

Der Koriander gehört zu den einfachen Kräutergewächsen, für die in nahezu jedem Garten ein wenig Platz gefunden werden kann. Die Ernte ist reichhaltig und die getrockneten Samen können lange aufbewahrt werden.

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