Kümmelsamen

Kümmel gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine Bereicherung für jede Küche. Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 30 - 80 Zentimetern erreichen kann. Ursprünglich stammt der Kümmel aus Asien, mittlerweile gehört er jedoch in internationalen Küchen zu den beliebtesten Gewürzen. Zum ersten Mal wurde Kümmel schon im dritten Jahrhundert nach Christus erwähnt, er wurde als Zutat in einem Kochbuch niedergeschrieben. Die weltweit größten Anbauplantagen für Kümmel befinden sich in Ägypten und den Niederlanden, doch auch in Deutschland werden jährlich c.a. 450 Hektar Ackerland für den Kümmelanbau verwendet.

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Kümmel gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine Bereicherung für jede Küche. Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 30 - 80 Zentimetern erreichen kann. Ursprünglich stammt der Kümmel aus Asien, mittlerweile gehört er jedoch in internationalen Küchen zu den beliebtesten Gewürzen. Zum ersten Mal wurde Kümmel schon im dritten Jahrhundert nach Christus erwähnt, er wurde als Zutat in einem Kochbuch niedergeschrieben. Die weltweit größten Anbauplantagen für Kümmel befinden sich in Ägypten und den Niederlanden, doch auch in Deutschland werden jährlich c.a. 450 Hektar Ackerland für den Kümmelanbau verwendet.

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Kümmel (Carum carvi) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Diese haben etwa die Größe eines Reiskorns und sind von dunkelbrauner Farbe.

Pflanztipps für Kümmel

Es handelt sich beim Kümmel um eine sehr pflegeleichte Pflanze, die direkt ins Freiland ausgesät werden kann. Die kleinen Keimlinge wachsen schnell und sind robust, eine Vorkultivierung auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ist daher nicht notwendig. Wachsen kann Kümmel sowohl im Freiland, als auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Bei der Aussaat ins Beet können Sie entweder den Zeitpunkt zwischen März und April wählen oder Sie entscheiden sich für den Zeitraum zwischen Juli und August. Bevor Sie die Kümmelsamen ausbringen, sollten Sie das Beet gründlich vorbereiten. Im Idealfall beginnen Sie damit schon vier Wochen vor der Aussaat. Die Grundarbeit besteht darin, dass Sie das Beet umgraben und von sämtlichem Unkraut befreien. Erst dann sollten Sie eine dicke Schicht Kompost einarbeiten, damit die Erde die notwendigen Nährstoffe aufnehmen kann und ideal für die Kümmelpflanzen vorbereitet ist.

Die Aussaat selbst erfolgt in Reihen, damit die spätere Ernte ohne Probleme funktioniert. Ziehen Sie mit einem Spaten schmale Rillen, die mindestens drei Zentimeter Tiefe haben sollten. Nun streuen Sie die Kümmelsamen gleichmäßig in die Fugen und bedecken sie mit dem Substrat. Zwischen zwei Reihen sollte ein Mindestabstand von 30 Zentimetern nicht unterschritten werden. Wenn alle Samen in der Erde liegen, müssen Sie das Beet gründlich angießen, denn so können Sie die Keimung in Gang setzen. Es vergehen etwa drei Wochen, bis die Pflänzchen durch die Erde ans Tageslicht stoßen.

Welchen Standort benötigt Kümmel?

Kümmel mag es sonnig, allerdings hat er in den Mittagsstunden gern etwas Schatten. Ideal geeignet ist daher ein Standort im Halbschatten. Damit die Pflanzen ihre notwendige Wärme erhalten und vor Wind geschützt werden, ist ein Platz an einer Gartenhecke, einer Mauer oder einem Zaun optimal geeignet. Ansprüche an das Substrat hat der Kümmel nur wenige, ein ganz normaler Gartenboden reicht aus, um die Pflanze zum wachsen zu bringen. Wichtig ist, dass das Substrat in der Lage ist, die benötigte Flüssigkeit zu speichern. Lehmige Böden sind nicht geeignet, sie müssen erst mit Sand präpariert werden, bevor sie als Standort für Kümmel in Frage kommen. Ein zu sandiger Boden ist jedoch auch nicht geeignet, da dieser zu Trockenheit neigt, die der Kümmelpflanze schadet. Einen solchen Boden können Sie durch die Beimischung von Torf weniger durchlässig und somit tauglich machen für die Kümmelpflanze.

Pflegetipps für Kümmelpflanzen

Kümmelpflanzen sind recht anspruchslos, sie brauchen jedoch ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe, damit sie wie gewünscht gedeihen können. Schon vor der Aussaat können Sie vorsorgen, indem Sie das Pflanzsubstrat mit Mist oder Kompost anreichern. Hier können die jungen Kümmelpflanzen ihre Nährstoffe beziehen und wachsen deutlich schneller heran. Die Wasserzufuhr ist bei Kümmel in der Wachstumsphase besonders wichtig, Trockenperioden verträgt er nicht gut und reagiert empfindsam. Gießen Sie in den warmen Monaten mindestens einmal täglich, wenn es sehr warm ist, sollten Sie auch am Abend noch einmal das Substrat überprüfen. Kümmel im Gartenbeet braucht weniger Wasserzufuhr als Pflanzen, die in einem Kübel oder auf einem Balkon kultiviert werden. Ob und wann Sie gießen müssen können Sie ganz leicht feststellen. Wenn das Substrat an der Oberfläche leicht angetrocknet ist, sollten Sie Abhilfe schaffen und dem Kümmel Wasser spendieren. Im Winter brauchen Sie die Kümmelpflanze hingegen kaum noch gießen, denn Schnee und Frost sorgen dafür, dass das Substrat feucht gehalten wird.

Die Kümmelernte ist immer erst im Folgejahr möglich, daher ist im Herbst der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Pflanzen zu Düngen. Hierdurch erhält der Kümmel weitere Nährstoffe und zusätzlich bietet der Dünger Schutz vor der Witterung. Als Düngemittel ist Kompost ideal geeignet, denn dieser enthält Nährstoffe und schützt vor Kälte. Rund um die einzelnen Kümmelpflanzen sollten Sie großzügig Kompost verteilen, gerne dürfen Sie diesen auch anhäufeln, um den Pflanzen den notwendigen Schutz zu geben. Nach jeder Düngung ist es notwendig, dass Sie die Pflanzen kräftig gießen, denn nur so können sich die Nährstoffe im Erdreich verteilen.

Kümmel ist nicht sehr empfindlich bezüglich niedriger Temperaturen, dennoch sollten Sie einige Schutzmaßnahmen ergreifen, damit ihre Kümmelpflanze problemlos überwintern kann. Die Düngung mit Kompost ist der erste Schritt auf dem Weg zum kalten Winter, der zweite Schritt ist ein Gartenvlies, was Sie über das Beet spannen. Sie können die Pflanzen auch einzeln abdecken, allerdings ist dies nur erforderlich, wenn die Temperaturen besonders niedrig sind. Das fehlende Licht unter einer Einzelabdeckung bekommt dem Kümmel nicht, zudem erhält er zu wenig Flüssigkeit, wenn er komplett abgedeckt wird.

Ernte und Verwendung von Kümmel

Im zweiten Wuchsjahr des Kümmels bilden sich rosafarbene und weiße Blüten, mit denen die Fruchtausbildung angezeigt wird. Wenn die Blüten braun werden, ist der erste Schritt der Ernte gekommen. Schneiden Sie jetzt die fruchttragenden Stiele ab und binden Sie sie zu kleinen Bündeln zusammen. Diese werden nun an einen trockenen, warmen Ort gebracht und aufgehängt. Wenn die Bündel durchgetrocknet sind, haben die Früchte die notwendige Reife für die endgültige Ernte erreicht. Reiben Sie die oberen Teile der Bündel über ein Schneidebrett, die Samen fallen nun von selbst hinaus. Die Kümmelsamen können Sie in einfachen Gewürzdosen über einen Zeitraum von mehreren Jahren aufbewahren. Kümmel wird als Gewürz verwendet und ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Besonders beliebt ist Kümmel zur Herstellung von Backwaren, aber auch zur Verfeinerung von Fleisch- und Fischgerichten wird das Gewürz eingesetzt. Kümmel gilt als gesunde Zutat für Lebensmittel und soll eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben. Darmproblemen wird durch den Verzehr von Kümmel vorgesorgt, das Gewürz neutralisiert beispielsweise die blähende Wirkung von Kohl.

Kümmel ist eine gesunde und leicht anzubauende Pflanze, die Hobbygärtnern viel Freude bereitet. Da die Kümmelpflanze einen aromatischen Duft entwickelt und mit üppigen Blüten glänzt, stellt sie gleichzeitig ein optisches Highlight im Garten dar.

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Kümmel gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und ist eine Bereicherung für jede Küche. Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 30 - 80 Zentimetern erreichen kann. Ursprünglich stammt der Kümmel aus Asien, mittlerweile gehört er jedoch in internationalen Küchen zu den beliebtesten Gewürzen. Zum ersten Mal wurde Kümmel schon im dritten Jahrhundert nach Christus erwähnt, er wurde als Zutat in einem Kochbuch niedergeschrieben. Die weltweit größten Anbauplantagen für Kümmel befinden sich in Ägypten und den Niederlanden, doch auch in Deutschland werden jährlich c.a. 450 Hektar Ackerland für den Kümmelanbau verwendet.

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Kümmel (Carum carvi) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Diese haben etwa die Größe eines Reiskorns und sind von dunkelbrauner Farbe.

Pflanztipps für Kümmel

Es handelt sich beim Kümmel um eine sehr pflegeleichte Pflanze, die direkt ins Freiland ausgesät werden kann. Die kleinen Keimlinge wachsen schnell und sind robust, eine Vorkultivierung auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ist daher nicht notwendig. Wachsen kann Kümmel sowohl im Freiland, als auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Bei der Aussaat ins Beet können Sie entweder den Zeitpunkt zwischen März und April wählen oder Sie entscheiden sich für den Zeitraum zwischen Juli und August. Bevor Sie die Kümmelsamen ausbringen, sollten Sie das Beet gründlich vorbereiten. Im Idealfall beginnen Sie damit schon vier Wochen vor der Aussaat. Die Grundarbeit besteht darin, dass Sie das Beet umgraben und von sämtlichem Unkraut befreien. Erst dann sollten Sie eine dicke Schicht Kompost einarbeiten, damit die Erde die notwendigen Nährstoffe aufnehmen kann und ideal für die Kümmelpflanzen vorbereitet ist.

Die Aussaat selbst erfolgt in Reihen, damit die spätere Ernte ohne Probleme funktioniert. Ziehen Sie mit einem Spaten schmale Rillen, die mindestens drei Zentimeter Tiefe haben sollten. Nun streuen Sie die Kümmelsamen gleichmäßig in die Fugen und bedecken sie mit dem Substrat. Zwischen zwei Reihen sollte ein Mindestabstand von 30 Zentimetern nicht unterschritten werden. Wenn alle Samen in der Erde liegen, müssen Sie das Beet gründlich angießen, denn so können Sie die Keimung in Gang setzen. Es vergehen etwa drei Wochen, bis die Pflänzchen durch die Erde ans Tageslicht stoßen.

Welchen Standort benötigt Kümmel?

Kümmel mag es sonnig, allerdings hat er in den Mittagsstunden gern etwas Schatten. Ideal geeignet ist daher ein Standort im Halbschatten. Damit die Pflanzen ihre notwendige Wärme erhalten und vor Wind geschützt werden, ist ein Platz an einer Gartenhecke, einer Mauer oder einem Zaun optimal geeignet. Ansprüche an das Substrat hat der Kümmel nur wenige, ein ganz normaler Gartenboden reicht aus, um die Pflanze zum wachsen zu bringen. Wichtig ist, dass das Substrat in der Lage ist, die benötigte Flüssigkeit zu speichern. Lehmige Böden sind nicht geeignet, sie müssen erst mit Sand präpariert werden, bevor sie als Standort für Kümmel in Frage kommen. Ein zu sandiger Boden ist jedoch auch nicht geeignet, da dieser zu Trockenheit neigt, die der Kümmelpflanze schadet. Einen solchen Boden können Sie durch die Beimischung von Torf weniger durchlässig und somit tauglich machen für die Kümmelpflanze.

Pflegetipps für Kümmelpflanzen

Kümmelpflanzen sind recht anspruchslos, sie brauchen jedoch ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe, damit sie wie gewünscht gedeihen können. Schon vor der Aussaat können Sie vorsorgen, indem Sie das Pflanzsubstrat mit Mist oder Kompost anreichern. Hier können die jungen Kümmelpflanzen ihre Nährstoffe beziehen und wachsen deutlich schneller heran. Die Wasserzufuhr ist bei Kümmel in der Wachstumsphase besonders wichtig, Trockenperioden verträgt er nicht gut und reagiert empfindsam. Gießen Sie in den warmen Monaten mindestens einmal täglich, wenn es sehr warm ist, sollten Sie auch am Abend noch einmal das Substrat überprüfen. Kümmel im Gartenbeet braucht weniger Wasserzufuhr als Pflanzen, die in einem Kübel oder auf einem Balkon kultiviert werden. Ob und wann Sie gießen müssen können Sie ganz leicht feststellen. Wenn das Substrat an der Oberfläche leicht angetrocknet ist, sollten Sie Abhilfe schaffen und dem Kümmel Wasser spendieren. Im Winter brauchen Sie die Kümmelpflanze hingegen kaum noch gießen, denn Schnee und Frost sorgen dafür, dass das Substrat feucht gehalten wird.

Die Kümmelernte ist immer erst im Folgejahr möglich, daher ist im Herbst der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Pflanzen zu Düngen. Hierdurch erhält der Kümmel weitere Nährstoffe und zusätzlich bietet der Dünger Schutz vor der Witterung. Als Düngemittel ist Kompost ideal geeignet, denn dieser enthält Nährstoffe und schützt vor Kälte. Rund um die einzelnen Kümmelpflanzen sollten Sie großzügig Kompost verteilen, gerne dürfen Sie diesen auch anhäufeln, um den Pflanzen den notwendigen Schutz zu geben. Nach jeder Düngung ist es notwendig, dass Sie die Pflanzen kräftig gießen, denn nur so können sich die Nährstoffe im Erdreich verteilen.

Kümmel ist nicht sehr empfindlich bezüglich niedriger Temperaturen, dennoch sollten Sie einige Schutzmaßnahmen ergreifen, damit ihre Kümmelpflanze problemlos überwintern kann. Die Düngung mit Kompost ist der erste Schritt auf dem Weg zum kalten Winter, der zweite Schritt ist ein Gartenvlies, was Sie über das Beet spannen. Sie können die Pflanzen auch einzeln abdecken, allerdings ist dies nur erforderlich, wenn die Temperaturen besonders niedrig sind. Das fehlende Licht unter einer Einzelabdeckung bekommt dem Kümmel nicht, zudem erhält er zu wenig Flüssigkeit, wenn er komplett abgedeckt wird.

Ernte und Verwendung von Kümmel

Im zweiten Wuchsjahr des Kümmels bilden sich rosafarbene und weiße Blüten, mit denen die Fruchtausbildung angezeigt wird. Wenn die Blüten braun werden, ist der erste Schritt der Ernte gekommen. Schneiden Sie jetzt die fruchttragenden Stiele ab und binden Sie sie zu kleinen Bündeln zusammen. Diese werden nun an einen trockenen, warmen Ort gebracht und aufgehängt. Wenn die Bündel durchgetrocknet sind, haben die Früchte die notwendige Reife für die endgültige Ernte erreicht. Reiben Sie die oberen Teile der Bündel über ein Schneidebrett, die Samen fallen nun von selbst hinaus. Die Kümmelsamen können Sie in einfachen Gewürzdosen über einen Zeitraum von mehreren Jahren aufbewahren. Kümmel wird als Gewürz verwendet und ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Besonders beliebt ist Kümmel zur Herstellung von Backwaren, aber auch zur Verfeinerung von Fleisch- und Fischgerichten wird das Gewürz eingesetzt. Kümmel gilt als gesunde Zutat für Lebensmittel und soll eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben. Darmproblemen wird durch den Verzehr von Kümmel vorgesorgt, das Gewürz neutralisiert beispielsweise die blähende Wirkung von Kohl.

Kümmel ist eine gesunde und leicht anzubauende Pflanze, die Hobbygärtnern viel Freude bereitet. Da die Kümmelpflanze einen aromatischen Duft entwickelt und mit üppigen Blüten glänzt, stellt sie gleichzeitig ein optisches Highlight im Garten dar.

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Kümmel (Carum carvi) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Diese haben etwa die Größe eines Reiskorns und sind von dunkelbrauner Farbe.

Pflanztipps für Kümmel

Es handelt sich beim Kümmel um eine sehr pflegeleichte Pflanze, die direkt ins Freiland ausgesät werden kann. Die kleinen Keimlinge wachsen schnell und sind robust, eine Vorkultivierung auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ist daher nicht notwendig. Wachsen kann Kümmel sowohl im Freiland, als auch auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Bei der Aussaat ins Beet können Sie entweder den Zeitpunkt zwischen März und April wählen oder Sie entscheiden sich für den Zeitraum zwischen Juli und August. Bevor Sie die Kümmelsamen ausbringen, sollten Sie das Beet gründlich vorbereiten. Im Idealfall beginnen Sie damit schon vier Wochen vor der Aussaat. Die Grundarbeit besteht darin, dass Sie das Beet umgraben und von sämtlichem Unkraut befreien. Erst dann sollten Sie eine dicke Schicht Kompost einarbeiten, damit die Erde die notwendigen Nährstoffe aufnehmen kann und ideal für die Kümmelpflanzen vorbereitet ist.

Die Aussaat selbst erfolgt in Reihen, damit die spätere Ernte ohne Probleme funktioniert. Ziehen Sie mit einem Spaten schmale Rillen, die mindestens drei Zentimeter Tiefe haben sollten. Nun streuen Sie die Kümmelsamen gleichmäßig in die Fugen und bedecken sie mit dem Substrat. Zwischen zwei Reihen sollte ein Mindestabstand von 30 Zentimetern nicht unterschritten werden. Wenn alle Samen in der Erde liegen, müssen Sie das Beet gründlich angießen, denn so können Sie die Keimung in Gang setzen. Es vergehen etwa drei Wochen, bis die Pflänzchen durch die Erde ans Tageslicht stoßen.

Welchen Standort benötigt Kümmel?

Kümmel mag es sonnig, allerdings hat er in den Mittagsstunden gern etwas Schatten. Ideal geeignet ist daher ein Standort im Halbschatten. Damit die Pflanzen ihre notwendige Wärme erhalten und vor Wind geschützt werden, ist ein Platz an einer Gartenhecke, einer Mauer oder einem Zaun optimal geeignet. Ansprüche an das Substrat hat der Kümmel nur wenige, ein ganz normaler Gartenboden reicht aus, um die Pflanze zum wachsen zu bringen. Wichtig ist, dass das Substrat in der Lage ist, die benötigte Flüssigkeit zu speichern. Lehmige Böden sind nicht geeignet, sie müssen erst mit Sand präpariert werden, bevor sie als Standort für Kümmel in Frage kommen. Ein zu sandiger Boden ist jedoch auch nicht geeignet, da dieser zu Trockenheit neigt, die der Kümmelpflanze schadet. Einen solchen Boden können Sie durch die Beimischung von Torf weniger durchlässig und somit tauglich machen für die Kümmelpflanze.

Pflegetipps für Kümmelpflanzen

Kümmelpflanzen sind recht anspruchslos, sie brauchen jedoch ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe, damit sie wie gewünscht gedeihen können. Schon vor der Aussaat können Sie vorsorgen, indem Sie das Pflanzsubstrat mit Mist oder Kompost anreichern. Hier können die jungen Kümmelpflanzen ihre Nährstoffe beziehen und wachsen deutlich schneller heran. Die Wasserzufuhr ist bei Kümmel in der Wachstumsphase besonders wichtig, Trockenperioden verträgt er nicht gut und reagiert empfindsam. Gießen Sie in den warmen Monaten mindestens einmal täglich, wenn es sehr warm ist, sollten Sie auch am Abend noch einmal das Substrat überprüfen. Kümmel im Gartenbeet braucht weniger Wasserzufuhr als Pflanzen, die in einem Kübel oder auf einem Balkon kultiviert werden. Ob und wann Sie gießen müssen können Sie ganz leicht feststellen. Wenn das Substrat an der Oberfläche leicht angetrocknet ist, sollten Sie Abhilfe schaffen und dem Kümmel Wasser spendieren. Im Winter brauchen Sie die Kümmelpflanze hingegen kaum noch gießen, denn Schnee und Frost sorgen dafür, dass das Substrat feucht gehalten wird.

Die Kümmelernte ist immer erst im Folgejahr möglich, daher ist im Herbst der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Pflanzen zu Düngen. Hierdurch erhält der Kümmel weitere Nährstoffe und zusätzlich bietet der Dünger Schutz vor der Witterung. Als Düngemittel ist Kompost ideal geeignet, denn dieser enthält Nährstoffe und schützt vor Kälte. Rund um die einzelnen Kümmelpflanzen sollten Sie großzügig Kompost verteilen, gerne dürfen Sie diesen auch anhäufeln, um den Pflanzen den notwendigen Schutz zu geben. Nach jeder Düngung ist es notwendig, dass Sie die Pflanzen kräftig gießen, denn nur so können sich die Nährstoffe im Erdreich verteilen.

Kümmel ist nicht sehr empfindlich bezüglich niedriger Temperaturen, dennoch sollten Sie einige Schutzmaßnahmen ergreifen, damit ihre Kümmelpflanze problemlos überwintern kann. Die Düngung mit Kompost ist der erste Schritt auf dem Weg zum kalten Winter, der zweite Schritt ist ein Gartenvlies, was Sie über das Beet spannen. Sie können die Pflanzen auch einzeln abdecken, allerdings ist dies nur erforderlich, wenn die Temperaturen besonders niedrig sind. Das fehlende Licht unter einer Einzelabdeckung bekommt dem Kümmel nicht, zudem erhält er zu wenig Flüssigkeit, wenn er komplett abgedeckt wird.

Ernte und Verwendung von Kümmel

Im zweiten Wuchsjahr des Kümmels bilden sich rosafarbene und weiße Blüten, mit denen die Fruchtausbildung angezeigt wird. Wenn die Blüten braun werden, ist der erste Schritt der Ernte gekommen. Schneiden Sie jetzt die fruchttragenden Stiele ab und binden Sie sie zu kleinen Bündeln zusammen. Diese werden nun an einen trockenen, warmen Ort gebracht und aufgehängt. Wenn die Bündel durchgetrocknet sind, haben die Früchte die notwendige Reife für die endgültige Ernte erreicht. Reiben Sie die oberen Teile der Bündel über ein Schneidebrett, die Samen fallen nun von selbst hinaus. Die Kümmelsamen können Sie in einfachen Gewürzdosen über einen Zeitraum von mehreren Jahren aufbewahren. Kümmel wird als Gewürz verwendet und ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Besonders beliebt ist Kümmel zur Herstellung von Backwaren, aber auch zur Verfeinerung von Fleisch- und Fischgerichten wird das Gewürz eingesetzt. Kümmel gilt als gesunde Zutat für Lebensmittel und soll eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben. Darmproblemen wird durch den Verzehr von Kümmel vorgesorgt, das Gewürz neutralisiert beispielsweise die blähende Wirkung von Kohl.

Kümmel ist eine gesunde und leicht anzubauende Pflanze, die Hobbygärtnern viel Freude bereitet. Da die Kümmelpflanze einen aromatischen Duft entwickelt und mit üppigen Blüten glänzt, stellt sie gleichzeitig ein optisches Highlight im Garten dar.

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