Lavendel Samen

Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und begeistert nicht nur aufgrund seiner attraktiven Blüten, sondern auch aufgrund seines Duftes. Meist wird nicht nur eine einzelne Lavendelpflanze gesetzt, sondern eine Gruppe, so dass sich am Ende ein Meer aus violetten Blüten ergibt. Es gibt jedoch nicht nur die violette Sorte, sondern auch Exemplare mit weißen oder rosanen Blüten. Die Heimat des Lavendels liegt an der Küste des Mittelmeeres, doch mittlerweile finden sich die duftenden Pflanzen in vielen, deutschen Gärten. War Lavendel ursprünglich eine Zierpflanze, wird er mittlerweile auch in der Kosmetikindustrie häufig verwendet. Das besondere an Lavendelpflanzen ist, dass sie ein hohes Alter von 20 - 30 Jahren erreichen können. Für eine Nutz- und Zierpflanze ist das eine enorme Zeit.

Die richtige Lavendel Samen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und begeistert nicht nur aufgrund seiner attraktiven Blüten, sondern auch aufgrund seines Duftes. Meist wird nicht nur eine einzelne Lavendelpflanze gesetzt, sondern eine Gruppe, so dass sich am Ende ein Meer aus violetten Blüten ergibt. Es gibt jedoch nicht nur die violette Sorte, sondern auch Exemplare mit weißen oder rosanen Blüten. Die Heimat des Lavendels liegt an der Küste des Mittelmeeres, doch mittlerweile finden sich die duftenden Pflanzen in vielen, deutschen Gärten. War Lavendel ursprünglich eine Zierpflanze, wird er mittlerweile auch in der Kosmetikindustrie häufig verwendet. Das besondere an Lavendelpflanzen ist, dass sie ein hohes Alter von 20 - 30 Jahren erreichen können. Für eine Nutz- und Zierpflanze ist das eine enorme Zeit.

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Der Lavendel (Lavandula) wird über Samen vermehrt, die eine Größe von c.a 0,5 cm. haben und dunkel gefärbt sind. Lavendelsamen sind länglich geformt und sehr sensibel, daher müssen sie vorsichtig behandelt werden.

Wie wird Lavendel angepflanzt?

Lavendel kann auf dem Balkon ebenso wachsen wie auf der Terrasse oder im Garten, die Aussaat sollte aber im Innenraum stattfinden. Der richtige Zeitpunkt ist Mitte Februar gekommen, Sie benötigen Aussaatschalen und Anzuchterde. Alternativ können Sie auch eine normale Blumenerde verwenden, diese müssen Sie aber mit etwas Sand durchlässiger machen. Im Mai ist dann der richtige Zeitpunkt für die Auspflanzung gekommen. Füllen Sie die Anzuchtschalen mit dem Substrat auf und stecken Sie die Samen etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Die Samen sollten aufrecht in die Erde gesteckt werden, da sie so am besten austreiben können. Nach der Aussaat muss das Substrat gut befeuchtet werden, am besten ist eine Blumenspritze geeignet, da beim Gießen die Gefahr von Staunässe entsteht.

Sie können die Lavendelpflanzen ab Mai ins Freiland bringen, haben jedoch auch die Möglichkeit die Pflanze dauerhaft im Topf zu kultivieren. Entscheiden Sie sich für einen Topf als Dauerstandort, müssen Sie eine Tonscherbe auf den Boden legen, der als Drainage dient. Dies ist wichtig, damit das Gießwasser aufgesogen wird und keine Staunässe entsteht. Wenn Sie den Lavendel ins Freiland bringen, sollte zwischen zwei einzelnen Pflanzen ein Mindestabstand von 30 bis 40 cm. eingehalten werden. Bei der Pflanzung in Reihen sollten Sie 40 cm. zwischen zwei Reihen frei lassen. Lavendel ist nicht nur schön anzusehen, wenn sich seine violetten Blüten im Wind wiegen, er hat auch nutzvolle Eigenschaften. Sein Geruch hält beispielsweise Blattläuse fern, so dass er gern als Beipflanze zu Rosen gesetzt wird, die auf diese Schädlinge sehr empfindlich reagieren.

Welchen Standort braucht Lavendel?

Nur wenn der richtige Standort ausgewählt wird, kann der Lavendel wunschgemäß wachsen. Sehr wichtig ist ein Standort in voller Sonne, Schatten kann Lavendel nicht vertragen. Es ist darüber hinaus wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit am Standort nicht zu hoch ist, daher ist eine Aufzucht im Gewächshaus nicht empfehlenswert. Der perfekte Standort für Lavendelpflanzen ist nahe einer Mauer oder einer Hauswand, denn dort wird Wärme gespeichert, die an die Pflanzen abgegeben wird. Darüber hinaus bietet ein solcher Platz den Vorteil, dass die Pflanzen vor zu starkem Wind geschützt werden und nicht abknicken. Damit es nicht zu Staunässe kommen kann, sollte ein lockerer Boden gewählt werden, ungeeignet sind schlammige, lehmige Untergründe. Im Idealfall pflanzen Sie ihren Lavendel an einem Hang, denn hier können Regen und Gießwasser optimal ablaufen. Wenn dies nicht möglich ist, können Sie mit einer Drainage im Beet vorsorgen.

Der Lavendel schätzt ein kalkhaltiges Substrat, was mit Steinen versetzt ist am meisten. Auch ein kiesiger Boden ist perfekt für diese Pflanzen geeignet. Wenn Sie neue Erde kaufen müssen, ist Kräutererde die richtige Wahl, wenn sie mit Sand versetzt wird. Lavendel braucht ein Substrat mit wenigen Nährstoffen, ohne Sand wäre die Kräutererde zu intensiv. Auf keinen Fall eignet sich ein saurer Boden für den Anbau von Lavendel. Bei der dauerhaften Haltung im Topf ist ebenfalls Kräutererde die beste Wahl, die mit Tonscherben für den Flüssigkeitsablauf unterlegt wird. Auch hier wird im Verhältnis 1/3 mit Sand gemischt.

Welche Pflege braucht Lavendel?

Der Lavendel stammt ursprünglich aus Regionen, in denen meist trockene Zustände herrschen. Gießen ist daher nur in ganz besonderen Ausnahmefällen notwendig. Fast immer reichen witterungsbedingte Regenfälle aus, um den Flüssigkeitsbedarf der Pflanzen zu decken. Im Zweifel sollten Sie lieber einmal aufs Gießen verzichten, denn Trockenheit schadet dem Lavendel weniger, zu viel Nässe hingegen schon. Wenn es sechs Wochen oder länger nicht regnet, müssen Sie einmal nachgießen, doch auch hier sollten Sie mit dem Wasser sparsam umgehen. Wenn Sie ihre Lavendelpflanzen zur Gewinnung von Lavendelöl angebaut haben, dürfen Sie während der Blütezeit keinesfalls gießen, denn dann stockt die Ölbildung.

Anders sieht es bei Lavendel aus, der in Töpfen kultiviert wird. Hier müssen Sie alle zwei Tage überprüfen, ob die Pflanze noch Feuchtigkeit zur Verfügung hat und gegebenenfalls nachgießen. Achten Sie darauf, dass die Erde keinesfalls zu nass wird, leichte Feuchtigkeit ist aber in Ordnung. Einmal im Jahr können Sie ihre Lavendelpflanzen mit einem Kaliumdünger düngen, keinesfalls häufiger. Zu häufige Düngungen schaden der Pflanze und ihrer Blüte, im Zweifel verzichten Sie lieber darauf. Fürs Gießen des Zimmerlavendels sollten Sie ein möglichst kalkhaltiges Wasser verwenden, ideal ist Leitungswasser mit einem Härtegrad von drei oder vier.

Damit die Pflanzen nicht verholzen oder ihre Form verändern, muss der Lavendel regelmäßig geschnitten werden. Es gibt zwei Zeitpunkte im Jahr, an denen ein Schnitt notwendig ist. Wenn der letzte Frost vorüber ist, werden 2/3 der Pflanze gekürzt. Sie müssen darauf achten, dass Sie nicht in die alten Holzteile der Pflanze schneiden, dann treibt er nicht wieder aus. Mitte Juli erfolgt ein weiterer Schnitt, hier wird allerdings nur 1/3 der Pflanzteile weggenommen. Der Schnitt ist wichtig, damit die Qualität des Lavendels erhalten bleibt und er seine Wuchsform beibehält.

Ernte und Verwendung von Lavendel

Der richtige Erntezeitpunkt ist kurz vor der vollen Blüte (Mitte Juli - Anfang August) gekommen. Zu diesem Zeitpunkt duften die Pflanzen am stärksten und eignen sich prima zur Herstellung von ätherischen Ölen oder Kräuterkissen. Bei der Ernte wird nicht die komplette Pflanze beschnitten, Sie müssen lediglich die bald blühenden Spitzen mit einer scharfen Schere abtrennen. Lavendel spielt in der Kosmetikindustrie ebenso eine Rolle wie in der Naturheilkunde. Kosmetisch wird er zur Herstellung diverser Cremes und Salben verwendet, oftmals wird er auch als Basis von Duftstoffen eingesetzt. In der Naturheilkunde wird dem Lavendel eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Duftkissen mit Lavendelöl sollen beruhigend und einschlaffördernd wirken, daher ist Lavendelduft im Schlafzimmer sehr beliebt.

Der Lavendel kann mit der richtigen Pflege viele Jahre lang Freude und reichhaltige Ernteergebnisse in den eigenen Garten bringen. Nach dem 6. Lebensjahr der Pflanze wird die Ernte weniger üppig, dennoch hält sich die Pflanze noch einige Jahre.

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Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und begeistert nicht nur aufgrund seiner attraktiven Blüten, sondern auch aufgrund seines Duftes. Meist wird nicht nur eine einzelne Lavendelpflanze gesetzt, sondern eine Gruppe, so dass sich am Ende ein Meer aus violetten Blüten ergibt. Es gibt jedoch nicht nur die violette Sorte, sondern auch Exemplare mit weißen oder rosanen Blüten. Die Heimat des Lavendels liegt an der Küste des Mittelmeeres, doch mittlerweile finden sich die duftenden Pflanzen in vielen, deutschen Gärten. War Lavendel ursprünglich eine Zierpflanze, wird er mittlerweile auch in der Kosmetikindustrie häufig verwendet. Das besondere an Lavendelpflanzen ist, dass sie ein hohes Alter von 20 - 30 Jahren erreichen können. Für eine Nutz- und Zierpflanze ist das eine enorme Zeit.

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Der Lavendel (Lavandula) wird über Samen vermehrt, die eine Größe von c.a 0,5 cm. haben und dunkel gefärbt sind. Lavendelsamen sind länglich geformt und sehr sensibel, daher müssen sie vorsichtig behandelt werden.

Wie wird Lavendel angepflanzt?

Lavendel kann auf dem Balkon ebenso wachsen wie auf der Terrasse oder im Garten, die Aussaat sollte aber im Innenraum stattfinden. Der richtige Zeitpunkt ist Mitte Februar gekommen, Sie benötigen Aussaatschalen und Anzuchterde. Alternativ können Sie auch eine normale Blumenerde verwenden, diese müssen Sie aber mit etwas Sand durchlässiger machen. Im Mai ist dann der richtige Zeitpunkt für die Auspflanzung gekommen. Füllen Sie die Anzuchtschalen mit dem Substrat auf und stecken Sie die Samen etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Die Samen sollten aufrecht in die Erde gesteckt werden, da sie so am besten austreiben können. Nach der Aussaat muss das Substrat gut befeuchtet werden, am besten ist eine Blumenspritze geeignet, da beim Gießen die Gefahr von Staunässe entsteht.

Sie können die Lavendelpflanzen ab Mai ins Freiland bringen, haben jedoch auch die Möglichkeit die Pflanze dauerhaft im Topf zu kultivieren. Entscheiden Sie sich für einen Topf als Dauerstandort, müssen Sie eine Tonscherbe auf den Boden legen, der als Drainage dient. Dies ist wichtig, damit das Gießwasser aufgesogen wird und keine Staunässe entsteht. Wenn Sie den Lavendel ins Freiland bringen, sollte zwischen zwei einzelnen Pflanzen ein Mindestabstand von 30 bis 40 cm. eingehalten werden. Bei der Pflanzung in Reihen sollten Sie 40 cm. zwischen zwei Reihen frei lassen. Lavendel ist nicht nur schön anzusehen, wenn sich seine violetten Blüten im Wind wiegen, er hat auch nutzvolle Eigenschaften. Sein Geruch hält beispielsweise Blattläuse fern, so dass er gern als Beipflanze zu Rosen gesetzt wird, die auf diese Schädlinge sehr empfindlich reagieren.

Welchen Standort braucht Lavendel?

Nur wenn der richtige Standort ausgewählt wird, kann der Lavendel wunschgemäß wachsen. Sehr wichtig ist ein Standort in voller Sonne, Schatten kann Lavendel nicht vertragen. Es ist darüber hinaus wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit am Standort nicht zu hoch ist, daher ist eine Aufzucht im Gewächshaus nicht empfehlenswert. Der perfekte Standort für Lavendelpflanzen ist nahe einer Mauer oder einer Hauswand, denn dort wird Wärme gespeichert, die an die Pflanzen abgegeben wird. Darüber hinaus bietet ein solcher Platz den Vorteil, dass die Pflanzen vor zu starkem Wind geschützt werden und nicht abknicken. Damit es nicht zu Staunässe kommen kann, sollte ein lockerer Boden gewählt werden, ungeeignet sind schlammige, lehmige Untergründe. Im Idealfall pflanzen Sie ihren Lavendel an einem Hang, denn hier können Regen und Gießwasser optimal ablaufen. Wenn dies nicht möglich ist, können Sie mit einer Drainage im Beet vorsorgen.

Der Lavendel schätzt ein kalkhaltiges Substrat, was mit Steinen versetzt ist am meisten. Auch ein kiesiger Boden ist perfekt für diese Pflanzen geeignet. Wenn Sie neue Erde kaufen müssen, ist Kräutererde die richtige Wahl, wenn sie mit Sand versetzt wird. Lavendel braucht ein Substrat mit wenigen Nährstoffen, ohne Sand wäre die Kräutererde zu intensiv. Auf keinen Fall eignet sich ein saurer Boden für den Anbau von Lavendel. Bei der dauerhaften Haltung im Topf ist ebenfalls Kräutererde die beste Wahl, die mit Tonscherben für den Flüssigkeitsablauf unterlegt wird. Auch hier wird im Verhältnis 1/3 mit Sand gemischt.

Welche Pflege braucht Lavendel?

Der Lavendel stammt ursprünglich aus Regionen, in denen meist trockene Zustände herrschen. Gießen ist daher nur in ganz besonderen Ausnahmefällen notwendig. Fast immer reichen witterungsbedingte Regenfälle aus, um den Flüssigkeitsbedarf der Pflanzen zu decken. Im Zweifel sollten Sie lieber einmal aufs Gießen verzichten, denn Trockenheit schadet dem Lavendel weniger, zu viel Nässe hingegen schon. Wenn es sechs Wochen oder länger nicht regnet, müssen Sie einmal nachgießen, doch auch hier sollten Sie mit dem Wasser sparsam umgehen. Wenn Sie ihre Lavendelpflanzen zur Gewinnung von Lavendelöl angebaut haben, dürfen Sie während der Blütezeit keinesfalls gießen, denn dann stockt die Ölbildung.

Anders sieht es bei Lavendel aus, der in Töpfen kultiviert wird. Hier müssen Sie alle zwei Tage überprüfen, ob die Pflanze noch Feuchtigkeit zur Verfügung hat und gegebenenfalls nachgießen. Achten Sie darauf, dass die Erde keinesfalls zu nass wird, leichte Feuchtigkeit ist aber in Ordnung. Einmal im Jahr können Sie ihre Lavendelpflanzen mit einem Kaliumdünger düngen, keinesfalls häufiger. Zu häufige Düngungen schaden der Pflanze und ihrer Blüte, im Zweifel verzichten Sie lieber darauf. Fürs Gießen des Zimmerlavendels sollten Sie ein möglichst kalkhaltiges Wasser verwenden, ideal ist Leitungswasser mit einem Härtegrad von drei oder vier.

Damit die Pflanzen nicht verholzen oder ihre Form verändern, muss der Lavendel regelmäßig geschnitten werden. Es gibt zwei Zeitpunkte im Jahr, an denen ein Schnitt notwendig ist. Wenn der letzte Frost vorüber ist, werden 2/3 der Pflanze gekürzt. Sie müssen darauf achten, dass Sie nicht in die alten Holzteile der Pflanze schneiden, dann treibt er nicht wieder aus. Mitte Juli erfolgt ein weiterer Schnitt, hier wird allerdings nur 1/3 der Pflanzteile weggenommen. Der Schnitt ist wichtig, damit die Qualität des Lavendels erhalten bleibt und er seine Wuchsform beibehält.

Ernte und Verwendung von Lavendel

Der richtige Erntezeitpunkt ist kurz vor der vollen Blüte (Mitte Juli - Anfang August) gekommen. Zu diesem Zeitpunkt duften die Pflanzen am stärksten und eignen sich prima zur Herstellung von ätherischen Ölen oder Kräuterkissen. Bei der Ernte wird nicht die komplette Pflanze beschnitten, Sie müssen lediglich die bald blühenden Spitzen mit einer scharfen Schere abtrennen. Lavendel spielt in der Kosmetikindustrie ebenso eine Rolle wie in der Naturheilkunde. Kosmetisch wird er zur Herstellung diverser Cremes und Salben verwendet, oftmals wird er auch als Basis von Duftstoffen eingesetzt. In der Naturheilkunde wird dem Lavendel eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Duftkissen mit Lavendelöl sollen beruhigend und einschlaffördernd wirken, daher ist Lavendelduft im Schlafzimmer sehr beliebt.

Der Lavendel kann mit der richtigen Pflege viele Jahre lang Freude und reichhaltige Ernteergebnisse in den eigenen Garten bringen. Nach dem 6. Lebensjahr der Pflanze wird die Ernte weniger üppig, dennoch hält sich die Pflanze noch einige Jahre.

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Der Lavendel (Lavandula) wird über Samen vermehrt, die eine Größe von c.a 0,5 cm. haben und dunkel gefärbt sind. Lavendelsamen sind länglich geformt und sehr sensibel, daher müssen sie vorsichtig behandelt werden.

Wie wird Lavendel angepflanzt?

Lavendel kann auf dem Balkon ebenso wachsen wie auf der Terrasse oder im Garten, die Aussaat sollte aber im Innenraum stattfinden. Der richtige Zeitpunkt ist Mitte Februar gekommen, Sie benötigen Aussaatschalen und Anzuchterde. Alternativ können Sie auch eine normale Blumenerde verwenden, diese müssen Sie aber mit etwas Sand durchlässiger machen. Im Mai ist dann der richtige Zeitpunkt für die Auspflanzung gekommen. Füllen Sie die Anzuchtschalen mit dem Substrat auf und stecken Sie die Samen etwa einen Zentimeter tief in die Erde. Die Samen sollten aufrecht in die Erde gesteckt werden, da sie so am besten austreiben können. Nach der Aussaat muss das Substrat gut befeuchtet werden, am besten ist eine Blumenspritze geeignet, da beim Gießen die Gefahr von Staunässe entsteht.

Sie können die Lavendelpflanzen ab Mai ins Freiland bringen, haben jedoch auch die Möglichkeit die Pflanze dauerhaft im Topf zu kultivieren. Entscheiden Sie sich für einen Topf als Dauerstandort, müssen Sie eine Tonscherbe auf den Boden legen, der als Drainage dient. Dies ist wichtig, damit das Gießwasser aufgesogen wird und keine Staunässe entsteht. Wenn Sie den Lavendel ins Freiland bringen, sollte zwischen zwei einzelnen Pflanzen ein Mindestabstand von 30 bis 40 cm. eingehalten werden. Bei der Pflanzung in Reihen sollten Sie 40 cm. zwischen zwei Reihen frei lassen. Lavendel ist nicht nur schön anzusehen, wenn sich seine violetten Blüten im Wind wiegen, er hat auch nutzvolle Eigenschaften. Sein Geruch hält beispielsweise Blattläuse fern, so dass er gern als Beipflanze zu Rosen gesetzt wird, die auf diese Schädlinge sehr empfindlich reagieren.

Welchen Standort braucht Lavendel?

Nur wenn der richtige Standort ausgewählt wird, kann der Lavendel wunschgemäß wachsen. Sehr wichtig ist ein Standort in voller Sonne, Schatten kann Lavendel nicht vertragen. Es ist darüber hinaus wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit am Standort nicht zu hoch ist, daher ist eine Aufzucht im Gewächshaus nicht empfehlenswert. Der perfekte Standort für Lavendelpflanzen ist nahe einer Mauer oder einer Hauswand, denn dort wird Wärme gespeichert, die an die Pflanzen abgegeben wird. Darüber hinaus bietet ein solcher Platz den Vorteil, dass die Pflanzen vor zu starkem Wind geschützt werden und nicht abknicken. Damit es nicht zu Staunässe kommen kann, sollte ein lockerer Boden gewählt werden, ungeeignet sind schlammige, lehmige Untergründe. Im Idealfall pflanzen Sie ihren Lavendel an einem Hang, denn hier können Regen und Gießwasser optimal ablaufen. Wenn dies nicht möglich ist, können Sie mit einer Drainage im Beet vorsorgen.

Der Lavendel schätzt ein kalkhaltiges Substrat, was mit Steinen versetzt ist am meisten. Auch ein kiesiger Boden ist perfekt für diese Pflanzen geeignet. Wenn Sie neue Erde kaufen müssen, ist Kräutererde die richtige Wahl, wenn sie mit Sand versetzt wird. Lavendel braucht ein Substrat mit wenigen Nährstoffen, ohne Sand wäre die Kräutererde zu intensiv. Auf keinen Fall eignet sich ein saurer Boden für den Anbau von Lavendel. Bei der dauerhaften Haltung im Topf ist ebenfalls Kräutererde die beste Wahl, die mit Tonscherben für den Flüssigkeitsablauf unterlegt wird. Auch hier wird im Verhältnis 1/3 mit Sand gemischt.

Welche Pflege braucht Lavendel?

Der Lavendel stammt ursprünglich aus Regionen, in denen meist trockene Zustände herrschen. Gießen ist daher nur in ganz besonderen Ausnahmefällen notwendig. Fast immer reichen witterungsbedingte Regenfälle aus, um den Flüssigkeitsbedarf der Pflanzen zu decken. Im Zweifel sollten Sie lieber einmal aufs Gießen verzichten, denn Trockenheit schadet dem Lavendel weniger, zu viel Nässe hingegen schon. Wenn es sechs Wochen oder länger nicht regnet, müssen Sie einmal nachgießen, doch auch hier sollten Sie mit dem Wasser sparsam umgehen. Wenn Sie ihre Lavendelpflanzen zur Gewinnung von Lavendelöl angebaut haben, dürfen Sie während der Blütezeit keinesfalls gießen, denn dann stockt die Ölbildung.

Anders sieht es bei Lavendel aus, der in Töpfen kultiviert wird. Hier müssen Sie alle zwei Tage überprüfen, ob die Pflanze noch Feuchtigkeit zur Verfügung hat und gegebenenfalls nachgießen. Achten Sie darauf, dass die Erde keinesfalls zu nass wird, leichte Feuchtigkeit ist aber in Ordnung. Einmal im Jahr können Sie ihre Lavendelpflanzen mit einem Kaliumdünger düngen, keinesfalls häufiger. Zu häufige Düngungen schaden der Pflanze und ihrer Blüte, im Zweifel verzichten Sie lieber darauf. Fürs Gießen des Zimmerlavendels sollten Sie ein möglichst kalkhaltiges Wasser verwenden, ideal ist Leitungswasser mit einem Härtegrad von drei oder vier.

Damit die Pflanzen nicht verholzen oder ihre Form verändern, muss der Lavendel regelmäßig geschnitten werden. Es gibt zwei Zeitpunkte im Jahr, an denen ein Schnitt notwendig ist. Wenn der letzte Frost vorüber ist, werden 2/3 der Pflanze gekürzt. Sie müssen darauf achten, dass Sie nicht in die alten Holzteile der Pflanze schneiden, dann treibt er nicht wieder aus. Mitte Juli erfolgt ein weiterer Schnitt, hier wird allerdings nur 1/3 der Pflanzteile weggenommen. Der Schnitt ist wichtig, damit die Qualität des Lavendels erhalten bleibt und er seine Wuchsform beibehält.

Ernte und Verwendung von Lavendel

Der richtige Erntezeitpunkt ist kurz vor der vollen Blüte (Mitte Juli - Anfang August) gekommen. Zu diesem Zeitpunkt duften die Pflanzen am stärksten und eignen sich prima zur Herstellung von ätherischen Ölen oder Kräuterkissen. Bei der Ernte wird nicht die komplette Pflanze beschnitten, Sie müssen lediglich die bald blühenden Spitzen mit einer scharfen Schere abtrennen. Lavendel spielt in der Kosmetikindustrie ebenso eine Rolle wie in der Naturheilkunde. Kosmetisch wird er zur Herstellung diverser Cremes und Salben verwendet, oftmals wird er auch als Basis von Duftstoffen eingesetzt. In der Naturheilkunde wird dem Lavendel eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Duftkissen mit Lavendelöl sollen beruhigend und einschlaffördernd wirken, daher ist Lavendelduft im Schlafzimmer sehr beliebt.

Der Lavendel kann mit der richtigen Pflege viele Jahre lang Freude und reichhaltige Ernteergebnisse in den eigenen Garten bringen. Nach dem 6. Lebensjahr der Pflanze wird die Ernte weniger üppig, dennoch hält sich die Pflanze noch einige Jahre.

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