Minze Samen

Die Minze stammt aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist ursprünglich auf der Nordhalbkugel beheimatet. Es gibt mehr als 30 verschiedene Minzearten, am bekanntesten ist die Pfefferminze, die aufgrund ihres Aromas ein beliebtes Gewürz ist. Schon seit Jahrhunderten wird Minze in Gärten angebaut, bereits Karl dem Großen waren vier Minzesorten bekannt, die in seinem Garten gepflanzt wurden. Da sich die würzige Pflanze leicht kultivieren lässt, ist sie auch in heimischen Kräutergärten sehr beliebt. Leider wird heute häufig dazu übergegangen, Minze nur noch als Hybridpflanze anzubauen, dabei ist die Aussaat besonders einfach.

Die richtige Minze Samen können Sie direkt bei uns online kaufen

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Die Minze stammt aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist ursprünglich auf der Nordhalbkugel beheimatet. Es gibt mehr als 30 verschiedene Minzearten, am bekanntesten ist die Pfefferminze, die aufgrund ihres Aromas ein beliebtes Gewürz ist. Schon seit Jahrhunderten wird Minze in Gärten angebaut, bereits Karl dem Großen waren vier Minzesorten bekannt, die in seinem Garten gepflanzt wurden. Da sich die würzige Pflanze leicht kultivieren lässt, ist sie auch in heimischen Kräutergärten sehr beliebt. Leider wird heute häufig dazu übergegangen, Minze nur noch als Hybridpflanze anzubauen, dabei ist die Aussaat besonders einfach.

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Minze (Mentha) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Es handelt sich um kleine, schwarze Samenkörner, die aufgrund ihrer geringen Größe kaum einzeln eingepflanzt werden können.

Pflanzhinweise für Minze

Da Minze am besten in einer warmen Umgebung keimt, sollten die Pflänzchen vorgezogen werden, bevor Sie im Mai ins Freiland gesetzt werden. Der beste Zeitpunkt für die Innenaussaat ist Ende Februar gekommen. Eine Anzuchtschale ist das beste Gefäß für die Aussaat von Minze, alternativ können aber auch einzelne Töpfchen verwendet werden. Füllen Sie die Pflanzgefäße mit Anzuchterde auf und besprühen diese bereits leicht mit Wasser. Nun streuen Sie die Minzesamen gleichmäßig darüber und drücken sie leicht an. Es sollte eine etwa ein Zentimeter hohe Schicht Erde darüber gestreut werden, die dann mit der Blumenspritze gut befeuchtet wird. Eine Abdeckung der Pflanzschale ist nicht notwendig, allerdings brauchen die Keimlinge Wärme, daher sollten Sie einen Platz an der Sonne bekommen. Wenn Sie zu spät mit der Aussaat dran sind, können Sie die Pflanzen bis Anfang April im Gewächshaus vorkultivieren und sie dann Ende Mai ins Freiland bringen. Die Aussaat funktioniert genauso wie im Innenbereich, die Temperatur im Gewächshaus sollte konstant bei 20 Grad liegen.

Nach etwa drei Wochen sind die Setzlinge groß genug um pikiert zu werden. Verwenden Sie nun Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von zehn Zentimetern und pflanzen Sie die stärksten Keimlinge um. Kümmerliche Pflanzen sollten Sie aussortieren, da die Minze in freier Natur Kraft braucht, um sich gegen Schädlinge zu wehren. Wenn der letzte Frost vorüber ist kann die Minze ins Freiland gesetzt werden. Sie sollten jedoch beachten, dass sich Minze ohne Kontrolle verbreitet, wenn sie direkt in die Erde gepflanzt wird. Wenn ihnen das nichts ausmacht, können Sie die Minzepflanzen vorsichtig aus den Töpfen heben und dann ins Beet setzen. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln vollkommen von Substrat überdeckt sind, damit die Ausbreitung nicht zu unkontrolliert stattfindet. Wenn Sie eine Vermehrung vollkommen vermeiden möchten, können Sie die Minzepflanzen auch mit dem Topf in die Erde pflanzen. Hierfür sind die kleinen Anzuchttöpfe allerdings nicht geeignet, der Topf muss einen Mindestdurchmesser von 25 Zentimetern haben. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Minze sich nicht ausbreitet oder anderen Pflanzen ihre Nährstoffe entzieht.

Standorthinweise für Minze

Minze ist relativ sonnenempfindlich, ein Standort in voller Sonne ist daher ungeeignet. Empfehlenswert ist ein Platz im Halbschatten, doch selbst im Schatten kann die Minze problemlos gedeihen. Wenn keinerlei Sonneneinstrahlung vorhanden ist kann es allerdings passieren, dass die Pflanze nicht ihre gesamte Wuchshöhe von bis zu 60 cm. erreicht, sondern etwas kleiner bleibt. Am besten für das tägliche Sonnenbad sind Abend- und Morgensonne geeignet, in der Mittagssonne besteht die Gefahr, dass die Minze austrocknet und ihr gutes Aroma verliert. Durch Witterungseinflüsse passiert es immer wieder, dass die empfindlichen Minzblätter nass werden. Die Gefahr eines Pilzbefalls ist dann hoch, daher sollte Minze grundsätzlich an einen luftigen Standort gepflanzt werden. Der Wind sorgt dafür, dass die Blätter schnell abtrocknen und der Pilzentstehung wird vorgebeugt.

Pflegehinweise für Minze

Minze mag absolut keine Trockenheit, daher müssen Sie mindestens einmal am Tag gießen. Besonders bei Minze die nicht im freien Beet wächst ist es wichtig, dass Sie für andauernde Feuchtigkeit sorgen. Im Hochsommer ist es manchmal erforderlich, dass Sie zweimal täglich frisches Wasser geben, dies ist von den Witterungsbedingungen abhängig. Sie können bei genauer Beobachtung ihrer Pflanzen erkennen ob ihnen Wasser fehlt denn Minze lässt automatisch die Blätter hängen und die Stängel verbiegen sich. Dies ist der späteste Zeitpunkt um zu gießen, wenn Sie in diesem Stadium noch einen halben Tag warten würden, könnten einzelne Blätter bereits verkümmert sein. Hängende Blätter sind jedoch kein Problem, diese richten sich wieder auf, wenn die Minze ausreichend gewässert werden. Da die Minze generell gern Feuchtigkeit hat schadet es nichts, wenn sie einen Standort in der Nähe eines Sees bekommt.

Düngen ist bei Minze nicht unbedingt notwendig, außer sie wächst nur sehr wenig. Verwenden Sie keine handelsüblichen Dünger, selbst wenn diese organisch unbedenklich sind. Die empfindlichen Blätter nehmen schnell den Geschmack des Düngemittels an und zerstören die Ernte. Geeignet für die Düngung sind Kuhmist und Kompost, beides kann leicht in die Erde eingearbeitet werden. Sie können das Beet für die Minze bereits einige Monate vor der Auspflanzung vorbereiten, dies hilft allerdings nicht, wenn Sie die Pflanzen in Töpfen einsetzen. Minze hat einen sehr starken Wuchs, daher müssen Sie die Pflanzen mehrmals im Jahr zurückschneiden. Der erste Schnittzeitpunkt ist im Frühjahr, wenn die Pflanzen mit dem Austrieb beginnen (März), der zweite Schnittzeitpunkt ist nach der Blüte. Schneiden Sie die Pflanzen ruhig bis zum Boden herunter, sie treiben schnell wieder aus und bis zur Ernte sind reichlich frische Blätter da.

Ernte und Verwendung von Minze

Der Erntezeitpunkt für Minze ist zwischen August und September gekommen, einige Exemplare können bereits sogar Ende Juli beerntet werden. Für die Ernte schneiden Sie die Stiele der Pflanze bodennah ab und legen Sie für für 24 Stunden ausgebreitet auf ein Küchenkrepp. Anschließend bündeln Sie die Minze zusammen und hängen sie an einem schattigen Platz zum trocknen auf. Verwendet wird Minze überwiegend als Gewürz, Pfefferminze wird zur Herstellung von Tee benutzt. Auch im Gesundheitsbereich ist Minze sehr beliebt, besonders Pfefferminze gilt als hilfreich bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.

Die aromatisch duftenden Minzepflanzen sollten in keinem Hobbygarten fehlen, sie ist einfach anzubauen und bringt jedes Jahr eine reichhaltige Ernte mit.

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Die Minze stammt aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist ursprünglich auf der Nordhalbkugel beheimatet. Es gibt mehr als 30 verschiedene Minzearten, am bekanntesten ist die Pfefferminze, die aufgrund ihres Aromas ein beliebtes Gewürz ist. Schon seit Jahrhunderten wird Minze in Gärten angebaut, bereits Karl dem Großen waren vier Minzesorten bekannt, die in seinem Garten gepflanzt wurden. Da sich die würzige Pflanze leicht kultivieren lässt, ist sie auch in heimischen Kräutergärten sehr beliebt. Leider wird heute häufig dazu übergegangen, Minze nur noch als Hybridpflanze anzubauen, dabei ist die Aussaat besonders einfach.

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Minze (Mentha) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Es handelt sich um kleine, schwarze Samenkörner, die aufgrund ihrer geringen Größe kaum einzeln eingepflanzt werden können.

Pflanzhinweise für Minze

Da Minze am besten in einer warmen Umgebung keimt, sollten die Pflänzchen vorgezogen werden, bevor Sie im Mai ins Freiland gesetzt werden. Der beste Zeitpunkt für die Innenaussaat ist Ende Februar gekommen. Eine Anzuchtschale ist das beste Gefäß für die Aussaat von Minze, alternativ können aber auch einzelne Töpfchen verwendet werden. Füllen Sie die Pflanzgefäße mit Anzuchterde auf und besprühen diese bereits leicht mit Wasser. Nun streuen Sie die Minzesamen gleichmäßig darüber und drücken sie leicht an. Es sollte eine etwa ein Zentimeter hohe Schicht Erde darüber gestreut werden, die dann mit der Blumenspritze gut befeuchtet wird. Eine Abdeckung der Pflanzschale ist nicht notwendig, allerdings brauchen die Keimlinge Wärme, daher sollten Sie einen Platz an der Sonne bekommen. Wenn Sie zu spät mit der Aussaat dran sind, können Sie die Pflanzen bis Anfang April im Gewächshaus vorkultivieren und sie dann Ende Mai ins Freiland bringen. Die Aussaat funktioniert genauso wie im Innenbereich, die Temperatur im Gewächshaus sollte konstant bei 20 Grad liegen.

Nach etwa drei Wochen sind die Setzlinge groß genug um pikiert zu werden. Verwenden Sie nun Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von zehn Zentimetern und pflanzen Sie die stärksten Keimlinge um. Kümmerliche Pflanzen sollten Sie aussortieren, da die Minze in freier Natur Kraft braucht, um sich gegen Schädlinge zu wehren. Wenn der letzte Frost vorüber ist kann die Minze ins Freiland gesetzt werden. Sie sollten jedoch beachten, dass sich Minze ohne Kontrolle verbreitet, wenn sie direkt in die Erde gepflanzt wird. Wenn ihnen das nichts ausmacht, können Sie die Minzepflanzen vorsichtig aus den Töpfen heben und dann ins Beet setzen. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln vollkommen von Substrat überdeckt sind, damit die Ausbreitung nicht zu unkontrolliert stattfindet. Wenn Sie eine Vermehrung vollkommen vermeiden möchten, können Sie die Minzepflanzen auch mit dem Topf in die Erde pflanzen. Hierfür sind die kleinen Anzuchttöpfe allerdings nicht geeignet, der Topf muss einen Mindestdurchmesser von 25 Zentimetern haben. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Minze sich nicht ausbreitet oder anderen Pflanzen ihre Nährstoffe entzieht.

Standorthinweise für Minze

Minze ist relativ sonnenempfindlich, ein Standort in voller Sonne ist daher ungeeignet. Empfehlenswert ist ein Platz im Halbschatten, doch selbst im Schatten kann die Minze problemlos gedeihen. Wenn keinerlei Sonneneinstrahlung vorhanden ist kann es allerdings passieren, dass die Pflanze nicht ihre gesamte Wuchshöhe von bis zu 60 cm. erreicht, sondern etwas kleiner bleibt. Am besten für das tägliche Sonnenbad sind Abend- und Morgensonne geeignet, in der Mittagssonne besteht die Gefahr, dass die Minze austrocknet und ihr gutes Aroma verliert. Durch Witterungseinflüsse passiert es immer wieder, dass die empfindlichen Minzblätter nass werden. Die Gefahr eines Pilzbefalls ist dann hoch, daher sollte Minze grundsätzlich an einen luftigen Standort gepflanzt werden. Der Wind sorgt dafür, dass die Blätter schnell abtrocknen und der Pilzentstehung wird vorgebeugt.

Pflegehinweise für Minze

Minze mag absolut keine Trockenheit, daher müssen Sie mindestens einmal am Tag gießen. Besonders bei Minze die nicht im freien Beet wächst ist es wichtig, dass Sie für andauernde Feuchtigkeit sorgen. Im Hochsommer ist es manchmal erforderlich, dass Sie zweimal täglich frisches Wasser geben, dies ist von den Witterungsbedingungen abhängig. Sie können bei genauer Beobachtung ihrer Pflanzen erkennen ob ihnen Wasser fehlt denn Minze lässt automatisch die Blätter hängen und die Stängel verbiegen sich. Dies ist der späteste Zeitpunkt um zu gießen, wenn Sie in diesem Stadium noch einen halben Tag warten würden, könnten einzelne Blätter bereits verkümmert sein. Hängende Blätter sind jedoch kein Problem, diese richten sich wieder auf, wenn die Minze ausreichend gewässert werden. Da die Minze generell gern Feuchtigkeit hat schadet es nichts, wenn sie einen Standort in der Nähe eines Sees bekommt.

Düngen ist bei Minze nicht unbedingt notwendig, außer sie wächst nur sehr wenig. Verwenden Sie keine handelsüblichen Dünger, selbst wenn diese organisch unbedenklich sind. Die empfindlichen Blätter nehmen schnell den Geschmack des Düngemittels an und zerstören die Ernte. Geeignet für die Düngung sind Kuhmist und Kompost, beides kann leicht in die Erde eingearbeitet werden. Sie können das Beet für die Minze bereits einige Monate vor der Auspflanzung vorbereiten, dies hilft allerdings nicht, wenn Sie die Pflanzen in Töpfen einsetzen. Minze hat einen sehr starken Wuchs, daher müssen Sie die Pflanzen mehrmals im Jahr zurückschneiden. Der erste Schnittzeitpunkt ist im Frühjahr, wenn die Pflanzen mit dem Austrieb beginnen (März), der zweite Schnittzeitpunkt ist nach der Blüte. Schneiden Sie die Pflanzen ruhig bis zum Boden herunter, sie treiben schnell wieder aus und bis zur Ernte sind reichlich frische Blätter da.

Ernte und Verwendung von Minze

Der Erntezeitpunkt für Minze ist zwischen August und September gekommen, einige Exemplare können bereits sogar Ende Juli beerntet werden. Für die Ernte schneiden Sie die Stiele der Pflanze bodennah ab und legen Sie für für 24 Stunden ausgebreitet auf ein Küchenkrepp. Anschließend bündeln Sie die Minze zusammen und hängen sie an einem schattigen Platz zum trocknen auf. Verwendet wird Minze überwiegend als Gewürz, Pfefferminze wird zur Herstellung von Tee benutzt. Auch im Gesundheitsbereich ist Minze sehr beliebt, besonders Pfefferminze gilt als hilfreich bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.

Die aromatisch duftenden Minzepflanzen sollten in keinem Hobbygarten fehlen, sie ist einfach anzubauen und bringt jedes Jahr eine reichhaltige Ernte mit.

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Minze (Mentha) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Es handelt sich um kleine, schwarze Samenkörner, die aufgrund ihrer geringen Größe kaum einzeln eingepflanzt werden können.

Pflanzhinweise für Minze

Da Minze am besten in einer warmen Umgebung keimt, sollten die Pflänzchen vorgezogen werden, bevor Sie im Mai ins Freiland gesetzt werden. Der beste Zeitpunkt für die Innenaussaat ist Ende Februar gekommen. Eine Anzuchtschale ist das beste Gefäß für die Aussaat von Minze, alternativ können aber auch einzelne Töpfchen verwendet werden. Füllen Sie die Pflanzgefäße mit Anzuchterde auf und besprühen diese bereits leicht mit Wasser. Nun streuen Sie die Minzesamen gleichmäßig darüber und drücken sie leicht an. Es sollte eine etwa ein Zentimeter hohe Schicht Erde darüber gestreut werden, die dann mit der Blumenspritze gut befeuchtet wird. Eine Abdeckung der Pflanzschale ist nicht notwendig, allerdings brauchen die Keimlinge Wärme, daher sollten Sie einen Platz an der Sonne bekommen. Wenn Sie zu spät mit der Aussaat dran sind, können Sie die Pflanzen bis Anfang April im Gewächshaus vorkultivieren und sie dann Ende Mai ins Freiland bringen. Die Aussaat funktioniert genauso wie im Innenbereich, die Temperatur im Gewächshaus sollte konstant bei 20 Grad liegen.

Nach etwa drei Wochen sind die Setzlinge groß genug um pikiert zu werden. Verwenden Sie nun Töpfe mit einem Mindestdurchmesser von zehn Zentimetern und pflanzen Sie die stärksten Keimlinge um. Kümmerliche Pflanzen sollten Sie aussortieren, da die Minze in freier Natur Kraft braucht, um sich gegen Schädlinge zu wehren. Wenn der letzte Frost vorüber ist kann die Minze ins Freiland gesetzt werden. Sie sollten jedoch beachten, dass sich Minze ohne Kontrolle verbreitet, wenn sie direkt in die Erde gepflanzt wird. Wenn ihnen das nichts ausmacht, können Sie die Minzepflanzen vorsichtig aus den Töpfen heben und dann ins Beet setzen. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln vollkommen von Substrat überdeckt sind, damit die Ausbreitung nicht zu unkontrolliert stattfindet. Wenn Sie eine Vermehrung vollkommen vermeiden möchten, können Sie die Minzepflanzen auch mit dem Topf in die Erde pflanzen. Hierfür sind die kleinen Anzuchttöpfe allerdings nicht geeignet, der Topf muss einen Mindestdurchmesser von 25 Zentimetern haben. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Minze sich nicht ausbreitet oder anderen Pflanzen ihre Nährstoffe entzieht.

Standorthinweise für Minze

Minze ist relativ sonnenempfindlich, ein Standort in voller Sonne ist daher ungeeignet. Empfehlenswert ist ein Platz im Halbschatten, doch selbst im Schatten kann die Minze problemlos gedeihen. Wenn keinerlei Sonneneinstrahlung vorhanden ist kann es allerdings passieren, dass die Pflanze nicht ihre gesamte Wuchshöhe von bis zu 60 cm. erreicht, sondern etwas kleiner bleibt. Am besten für das tägliche Sonnenbad sind Abend- und Morgensonne geeignet, in der Mittagssonne besteht die Gefahr, dass die Minze austrocknet und ihr gutes Aroma verliert. Durch Witterungseinflüsse passiert es immer wieder, dass die empfindlichen Minzblätter nass werden. Die Gefahr eines Pilzbefalls ist dann hoch, daher sollte Minze grundsätzlich an einen luftigen Standort gepflanzt werden. Der Wind sorgt dafür, dass die Blätter schnell abtrocknen und der Pilzentstehung wird vorgebeugt.

Pflegehinweise für Minze

Minze mag absolut keine Trockenheit, daher müssen Sie mindestens einmal am Tag gießen. Besonders bei Minze die nicht im freien Beet wächst ist es wichtig, dass Sie für andauernde Feuchtigkeit sorgen. Im Hochsommer ist es manchmal erforderlich, dass Sie zweimal täglich frisches Wasser geben, dies ist von den Witterungsbedingungen abhängig. Sie können bei genauer Beobachtung ihrer Pflanzen erkennen ob ihnen Wasser fehlt denn Minze lässt automatisch die Blätter hängen und die Stängel verbiegen sich. Dies ist der späteste Zeitpunkt um zu gießen, wenn Sie in diesem Stadium noch einen halben Tag warten würden, könnten einzelne Blätter bereits verkümmert sein. Hängende Blätter sind jedoch kein Problem, diese richten sich wieder auf, wenn die Minze ausreichend gewässert werden. Da die Minze generell gern Feuchtigkeit hat schadet es nichts, wenn sie einen Standort in der Nähe eines Sees bekommt.

Düngen ist bei Minze nicht unbedingt notwendig, außer sie wächst nur sehr wenig. Verwenden Sie keine handelsüblichen Dünger, selbst wenn diese organisch unbedenklich sind. Die empfindlichen Blätter nehmen schnell den Geschmack des Düngemittels an und zerstören die Ernte. Geeignet für die Düngung sind Kuhmist und Kompost, beides kann leicht in die Erde eingearbeitet werden. Sie können das Beet für die Minze bereits einige Monate vor der Auspflanzung vorbereiten, dies hilft allerdings nicht, wenn Sie die Pflanzen in Töpfen einsetzen. Minze hat einen sehr starken Wuchs, daher müssen Sie die Pflanzen mehrmals im Jahr zurückschneiden. Der erste Schnittzeitpunkt ist im Frühjahr, wenn die Pflanzen mit dem Austrieb beginnen (März), der zweite Schnittzeitpunkt ist nach der Blüte. Schneiden Sie die Pflanzen ruhig bis zum Boden herunter, sie treiben schnell wieder aus und bis zur Ernte sind reichlich frische Blätter da.

Ernte und Verwendung von Minze

Der Erntezeitpunkt für Minze ist zwischen August und September gekommen, einige Exemplare können bereits sogar Ende Juli beerntet werden. Für die Ernte schneiden Sie die Stiele der Pflanze bodennah ab und legen Sie für für 24 Stunden ausgebreitet auf ein Küchenkrepp. Anschließend bündeln Sie die Minze zusammen und hängen sie an einem schattigen Platz zum trocknen auf. Verwendet wird Minze überwiegend als Gewürz, Pfefferminze wird zur Herstellung von Tee benutzt. Auch im Gesundheitsbereich ist Minze sehr beliebt, besonders Pfefferminze gilt als hilfreich bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.

Die aromatisch duftenden Minzepflanzen sollten in keinem Hobbygarten fehlen, sie ist einfach anzubauen und bringt jedes Jahr eine reichhaltige Ernte mit.

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