Stevia Samen

Stevia stammt aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine Pflanze, die in Europa derzeit nur als Zierpflanze angebaut werden darf. In Südamerika hingegen ist Stevia schon längst ein sehr beliebtes Ersatzmittel für Zucker, da die Pflanze eine starke Süßkraft hat. Insgesamt hat die gleiche Menge Stevia etwa 300 mal mehr Süßkraft als Zucker und ist zudem kalorienfrei. Steviapflanzen sind nicht winterhart, im Freiland kann sie daher nur als einjährige Pflanze kultiviert werden. Grundsätzlich ist die Pflanze jedoch mehrjährig, wird sie auf dem Balkon gehalten, kann sie den Winter im Innenraum überstehen. Die in den Subtropen beheimatete Pflanze erreicht eine Wuchsgröße von bis zu 100 Zentimeter.

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Stevia stammt aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine Pflanze, die in Europa derzeit nur als Zierpflanze angebaut werden darf. In Südamerika hingegen ist Stevia schon längst ein sehr beliebtes Ersatzmittel für Zucker, da die Pflanze eine starke Süßkraft hat. Insgesamt hat die gleiche Menge Stevia etwa 300 mal mehr Süßkraft als Zucker und ist zudem kalorienfrei. Steviapflanzen sind nicht winterhart, im Freiland kann sie daher nur als einjährige Pflanze kultiviert werden. Grundsätzlich ist die Pflanze jedoch mehrjährig, wird sie auf dem Balkon gehalten, kann sie den Winter im Innenraum überstehen. Die in den Subtropen beheimatete Pflanze erreicht eine Wuchsgröße von bis zu 100 Zentimeter.

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Stevia (Stevia rebaudiana) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Der Steviasamen ist etwa drei Millimeter lang und trägt eine Haarkrone.

Anbautipps für Stevia

Stevia muss grundsätzlich im Innenraum vorkultiviert werden, damit die Pflanzen bereits etwas Kraft entwickelt haben, bevor sie ins kühle Freirand umziehen. Ideal geeignet ist eine Pflanzschale, die Sie mit einer Anzuchterde auffüllen. Wichtig ist, dass Sie auf eine Anzuchterde mit geringem Nährstoffanteil zurückgreifen, da die Steviakeimlinge mit einem Nährstoffüberschuss nicht umgehen können. Um das Substrat durchgängig zu machen, sollten Sie es zu einem Viertel mit Sand bereichern. Die einzelnen Steviasamen werden auf dem Substrat verteilt und dann nur leicht festgedrückt. Keinesfalls dürfen die Samen mit Erde bedeckt werden, denn es sind Lichtkeimer. Verwenden Sie eine Sprühflasche und befeuchten Substrat und Samen vorsichtig, anschließend überdecken Sie die Pflanzschalen mit einer Klarsichtfolie oder einer Glasplatte.

Die Anzuchtschale benötigt einen warmen Platz zur Keimung, am besten sollte die Außentemperatur 22 Grad nicht unterschreiten. Es dauert nur rund zehn Tage, bevor sich die ersten Pflänzchen aus der Erde wagen. Einmal täglich sollten Sie die Folie oder Glasplatte kurz von der Schale heben, um Schimmelbildung vorzubeugen. Wenn die Pflanzen eine Höhe von ca. fünf Zentimetern erreicht haben, müssen Sie in Töpfe umgesetzt werden. Diese sollten einen Durchmesser von c.a. 18 cm. haben, damit die Steviapflanze in aller Ruhe gedeihen kann.

Erst Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Steviapflanzen ins Freiland zu bringen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich, Sie können ihre Pflanzen auch auf dem Balkon oder gar in der Wohnung weiterkultivieren. Üppiger wächst die Steviapflanze in einem Beet, allerdings ist sie dann nur einjährig verwendbar, da sie den Winter nicht übersteht. Zwischen zwei Pflanzen im Freiland sollte ein Mindestabstand von 50 cm. nicht unterschritten werden, da die Triebe Platz brauchen, um sich zu entwickeln. Bei der Kübelbepflanzung sollte dieser einen Durchmesser von 40 - 60 cm. haben, im Balkonkasten ist es schwer Stevia zu kultivieren, wenn dieser nicht über ausreichend Platz verfügt.

Der ideale Standort für Stevia

Stevia stammt aus den Subtropen, daher ist ein warmer Standort von existentieller Wichtigkeit. Im Schatten oder Halbschatten kann die Pflanze nicht gedeihen, sie würde verkümmern und keine Ernte bringen. Ein Standort in voller Sonne, der zusätzlich an einer Hauswand oder einer Mauer gelegen ist, bietet die optimalen Bedingungen für Steviapflanzen. Wenn Sie sich für einen Topf entscheiden, sollte dieser nach Möglichkeit ganztags in der Sonne stehen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie einen Standort mit Windschutz auswählen, denn die empfindlichen Pflanzen können leicht abknicken. Als Substrat eignet sich eine handelsübliche Erde, die mit Sand und Bims angereichert wird. So werden der Erde Nährstoffe entzogen, da die Steviapflanze mit einem Überschuss nicht umgehen kann. Bei der Umpflanzung ins Beet kann Kompost in die Erde gemischt werden, da so Humus gebildet wird, den die Steviapflanze benötigt.

Pflanzen, die im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel stehen, können überwintert werden und blühen dann im nächsten Jahr erneut auf. Wichtig ist es, dass Sie auf den richtigen Standort im Winter achten. Ein frostfreier Raum ist erforderlich, die Außentemperatur darf nicht unter zwei Grad sinken. Licht ist während der Überwinterung nicht erforderlich, Sie können daher auch einen Keller als Standort auswählen.

Pflegehinweise für Steviapflanzen

Die Steviapflanze verfügt über Speicherwurzeln, sie kann Flüssigkeit daher abspeichern und bei Bedarf verwerten. Sie müssen diese Pflanzenart daher nicht täglich, aber dennoch regelmäßig gießen. Bei normalen Sommertemperaturen ist es in der Regel ausreichend, wenn Sie alle zwei Tage die Feuchtigkeit des Substrats überprüfen. Eine kurzfristige Trockenzeit macht der Steviapflanze nichts aus, wenn das Substrat allerdings vollkommen austrocknet, leidet der Wuchs darunter. Doch auch das Gegenteil, Staunässe, tut der Steviapflanze nicht gut, es kommt schnell zur Wurzelfäulnis, was dann zum Absterben der Pflanzenteile führt. Bei der Kultivierung im Topf sind eine Drainage und ein Ablaufloch unerlässlich. Am besten eignen sich Tonscherben als Drainage, sie saugen die Flüssigkeit auf und absorbieren sie durch das Ablaufloch.

Bei Stevia im Freiland ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen regelmäßig von Unkraut befreien. Sie müssen aber darauf achten, dass Sie die empfindlichen Speicherwurzeln nicht mit der Harke zerstören. Am besten entfernen Sie das Unkraut mit der Hand und lockern den Boden anschließend mit Handgeräten vorsichtig auf. Verblühte Blätter und Pflanzenteile sollten Sie regelmäßig entfernen, da die Steviapflanze sonst nicht genug Nährstoffe speichern kann. Wenn Sie das Beet vorab mit etwas Kompost auf die Einpflanzung vorbereiten, sind für die ersten vier Wochen genug Nährstoffe vorhanden. Eine Düngung wird dann erst nach einem Monat nötig. Gut geeignet sind Kräuterdünger, da diese für den Verzehr unbedenklich sind und das Wachstum der Pflanze voran treiben.

Ernte und Verwendung von Stevia

Der richtige Erntezeitpunkt ist Anfang September gekommen und kann sich bis zum Ende des Monats hinziehen. Bei der Ernte werden die Blätter einfach nur abgezupft, Sie beginnen mit den alten Blättern, da diese über die meisten Süßkraft verfügen. Sie können Steviablätter auf unterschiedliche Weise verarbeiten, sie aber auch frisch verwenden. Die Blätter vertragen eine Hitze von 200 Grad, daher sind sie ideal geeignet für die Süßung von Tee oder Kaffee. Schon fünf Pflanzenblätter reichen in der Regel aus, um eine Kanne Tee mit einem Liter Flüssigkeit angenehm zu süßen.

Um die Steviablätter länger haltbar zu machen, können Sie diese trocknen. Hierfür fädeln Sie die Blätter auf eine Schnur auf und hängen diese an einen trockenen, sonnenfreien Ort. Es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis die Blätter komplett durchgetrocknet sind. Bewahren Sie die getrockneten Blätter bitte stets in einem Gefäß auf, das vor Sonneneinstrahlung und Licht geschützt wird. Sie können einen Mörser verwenden, um die Blätter zu zerkleinern und dann anstelle von Zucker zu verwenden.

Die Süße aus Stevia, auch Honigkraut genannt, ist ein guter Ersatz für Haushaltszucker, unterscheidet sich geschmacklich jedoch enorm. Doch selbst wenn der Geschmack von Stevia bei Ihnen unbeliebt ist, bereichert die Pflanze ihren Garten mit einer üppigen Blüte.

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Stevia stammt aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine Pflanze, die in Europa derzeit nur als Zierpflanze angebaut werden darf. In Südamerika hingegen ist Stevia schon längst ein sehr beliebtes Ersatzmittel für Zucker, da die Pflanze eine starke Süßkraft hat. Insgesamt hat die gleiche Menge Stevia etwa 300 mal mehr Süßkraft als Zucker und ist zudem kalorienfrei. Steviapflanzen sind nicht winterhart, im Freiland kann sie daher nur als einjährige Pflanze kultiviert werden. Grundsätzlich ist die Pflanze jedoch mehrjährig, wird sie auf dem Balkon gehalten, kann sie den Winter im Innenraum überstehen. Die in den Subtropen beheimatete Pflanze erreicht eine Wuchsgröße von bis zu 100 Zentimeter.

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Stevia (Stevia rebaudiana) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Der Steviasamen ist etwa drei Millimeter lang und trägt eine Haarkrone.

Anbautipps für Stevia

Stevia muss grundsätzlich im Innenraum vorkultiviert werden, damit die Pflanzen bereits etwas Kraft entwickelt haben, bevor sie ins kühle Freirand umziehen. Ideal geeignet ist eine Pflanzschale, die Sie mit einer Anzuchterde auffüllen. Wichtig ist, dass Sie auf eine Anzuchterde mit geringem Nährstoffanteil zurückgreifen, da die Steviakeimlinge mit einem Nährstoffüberschuss nicht umgehen können. Um das Substrat durchgängig zu machen, sollten Sie es zu einem Viertel mit Sand bereichern. Die einzelnen Steviasamen werden auf dem Substrat verteilt und dann nur leicht festgedrückt. Keinesfalls dürfen die Samen mit Erde bedeckt werden, denn es sind Lichtkeimer. Verwenden Sie eine Sprühflasche und befeuchten Substrat und Samen vorsichtig, anschließend überdecken Sie die Pflanzschalen mit einer Klarsichtfolie oder einer Glasplatte.

Die Anzuchtschale benötigt einen warmen Platz zur Keimung, am besten sollte die Außentemperatur 22 Grad nicht unterschreiten. Es dauert nur rund zehn Tage, bevor sich die ersten Pflänzchen aus der Erde wagen. Einmal täglich sollten Sie die Folie oder Glasplatte kurz von der Schale heben, um Schimmelbildung vorzubeugen. Wenn die Pflanzen eine Höhe von ca. fünf Zentimetern erreicht haben, müssen Sie in Töpfe umgesetzt werden. Diese sollten einen Durchmesser von c.a. 18 cm. haben, damit die Steviapflanze in aller Ruhe gedeihen kann.

Erst Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Steviapflanzen ins Freiland zu bringen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich, Sie können ihre Pflanzen auch auf dem Balkon oder gar in der Wohnung weiterkultivieren. Üppiger wächst die Steviapflanze in einem Beet, allerdings ist sie dann nur einjährig verwendbar, da sie den Winter nicht übersteht. Zwischen zwei Pflanzen im Freiland sollte ein Mindestabstand von 50 cm. nicht unterschritten werden, da die Triebe Platz brauchen, um sich zu entwickeln. Bei der Kübelbepflanzung sollte dieser einen Durchmesser von 40 - 60 cm. haben, im Balkonkasten ist es schwer Stevia zu kultivieren, wenn dieser nicht über ausreichend Platz verfügt.

Der ideale Standort für Stevia

Stevia stammt aus den Subtropen, daher ist ein warmer Standort von existentieller Wichtigkeit. Im Schatten oder Halbschatten kann die Pflanze nicht gedeihen, sie würde verkümmern und keine Ernte bringen. Ein Standort in voller Sonne, der zusätzlich an einer Hauswand oder einer Mauer gelegen ist, bietet die optimalen Bedingungen für Steviapflanzen. Wenn Sie sich für einen Topf entscheiden, sollte dieser nach Möglichkeit ganztags in der Sonne stehen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie einen Standort mit Windschutz auswählen, denn die empfindlichen Pflanzen können leicht abknicken. Als Substrat eignet sich eine handelsübliche Erde, die mit Sand und Bims angereichert wird. So werden der Erde Nährstoffe entzogen, da die Steviapflanze mit einem Überschuss nicht umgehen kann. Bei der Umpflanzung ins Beet kann Kompost in die Erde gemischt werden, da so Humus gebildet wird, den die Steviapflanze benötigt.

Pflanzen, die im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel stehen, können überwintert werden und blühen dann im nächsten Jahr erneut auf. Wichtig ist es, dass Sie auf den richtigen Standort im Winter achten. Ein frostfreier Raum ist erforderlich, die Außentemperatur darf nicht unter zwei Grad sinken. Licht ist während der Überwinterung nicht erforderlich, Sie können daher auch einen Keller als Standort auswählen.

Pflegehinweise für Steviapflanzen

Die Steviapflanze verfügt über Speicherwurzeln, sie kann Flüssigkeit daher abspeichern und bei Bedarf verwerten. Sie müssen diese Pflanzenart daher nicht täglich, aber dennoch regelmäßig gießen. Bei normalen Sommertemperaturen ist es in der Regel ausreichend, wenn Sie alle zwei Tage die Feuchtigkeit des Substrats überprüfen. Eine kurzfristige Trockenzeit macht der Steviapflanze nichts aus, wenn das Substrat allerdings vollkommen austrocknet, leidet der Wuchs darunter. Doch auch das Gegenteil, Staunässe, tut der Steviapflanze nicht gut, es kommt schnell zur Wurzelfäulnis, was dann zum Absterben der Pflanzenteile führt. Bei der Kultivierung im Topf sind eine Drainage und ein Ablaufloch unerlässlich. Am besten eignen sich Tonscherben als Drainage, sie saugen die Flüssigkeit auf und absorbieren sie durch das Ablaufloch.

Bei Stevia im Freiland ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen regelmäßig von Unkraut befreien. Sie müssen aber darauf achten, dass Sie die empfindlichen Speicherwurzeln nicht mit der Harke zerstören. Am besten entfernen Sie das Unkraut mit der Hand und lockern den Boden anschließend mit Handgeräten vorsichtig auf. Verblühte Blätter und Pflanzenteile sollten Sie regelmäßig entfernen, da die Steviapflanze sonst nicht genug Nährstoffe speichern kann. Wenn Sie das Beet vorab mit etwas Kompost auf die Einpflanzung vorbereiten, sind für die ersten vier Wochen genug Nährstoffe vorhanden. Eine Düngung wird dann erst nach einem Monat nötig. Gut geeignet sind Kräuterdünger, da diese für den Verzehr unbedenklich sind und das Wachstum der Pflanze voran treiben.

Ernte und Verwendung von Stevia

Der richtige Erntezeitpunkt ist Anfang September gekommen und kann sich bis zum Ende des Monats hinziehen. Bei der Ernte werden die Blätter einfach nur abgezupft, Sie beginnen mit den alten Blättern, da diese über die meisten Süßkraft verfügen. Sie können Steviablätter auf unterschiedliche Weise verarbeiten, sie aber auch frisch verwenden. Die Blätter vertragen eine Hitze von 200 Grad, daher sind sie ideal geeignet für die Süßung von Tee oder Kaffee. Schon fünf Pflanzenblätter reichen in der Regel aus, um eine Kanne Tee mit einem Liter Flüssigkeit angenehm zu süßen.

Um die Steviablätter länger haltbar zu machen, können Sie diese trocknen. Hierfür fädeln Sie die Blätter auf eine Schnur auf und hängen diese an einen trockenen, sonnenfreien Ort. Es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis die Blätter komplett durchgetrocknet sind. Bewahren Sie die getrockneten Blätter bitte stets in einem Gefäß auf, das vor Sonneneinstrahlung und Licht geschützt wird. Sie können einen Mörser verwenden, um die Blätter zu zerkleinern und dann anstelle von Zucker zu verwenden.

Die Süße aus Stevia, auch Honigkraut genannt, ist ein guter Ersatz für Haushaltszucker, unterscheidet sich geschmacklich jedoch enorm. Doch selbst wenn der Geschmack von Stevia bei Ihnen unbeliebt ist, bereichert die Pflanze ihren Garten mit einer üppigen Blüte.

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Stevia (Stevia rebaudiana) wird durch die Aussaat von Samen vermehrt. Der Steviasamen ist etwa drei Millimeter lang und trägt eine Haarkrone.

Anbautipps für Stevia

Stevia muss grundsätzlich im Innenraum vorkultiviert werden, damit die Pflanzen bereits etwas Kraft entwickelt haben, bevor sie ins kühle Freirand umziehen. Ideal geeignet ist eine Pflanzschale, die Sie mit einer Anzuchterde auffüllen. Wichtig ist, dass Sie auf eine Anzuchterde mit geringem Nährstoffanteil zurückgreifen, da die Steviakeimlinge mit einem Nährstoffüberschuss nicht umgehen können. Um das Substrat durchgängig zu machen, sollten Sie es zu einem Viertel mit Sand bereichern. Die einzelnen Steviasamen werden auf dem Substrat verteilt und dann nur leicht festgedrückt. Keinesfalls dürfen die Samen mit Erde bedeckt werden, denn es sind Lichtkeimer. Verwenden Sie eine Sprühflasche und befeuchten Substrat und Samen vorsichtig, anschließend überdecken Sie die Pflanzschalen mit einer Klarsichtfolie oder einer Glasplatte.

Die Anzuchtschale benötigt einen warmen Platz zur Keimung, am besten sollte die Außentemperatur 22 Grad nicht unterschreiten. Es dauert nur rund zehn Tage, bevor sich die ersten Pflänzchen aus der Erde wagen. Einmal täglich sollten Sie die Folie oder Glasplatte kurz von der Schale heben, um Schimmelbildung vorzubeugen. Wenn die Pflanzen eine Höhe von ca. fünf Zentimetern erreicht haben, müssen Sie in Töpfe umgesetzt werden. Diese sollten einen Durchmesser von c.a. 18 cm. haben, damit die Steviapflanze in aller Ruhe gedeihen kann.

Erst Mitte Mai ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Steviapflanzen ins Freiland zu bringen. Dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich, Sie können ihre Pflanzen auch auf dem Balkon oder gar in der Wohnung weiterkultivieren. Üppiger wächst die Steviapflanze in einem Beet, allerdings ist sie dann nur einjährig verwendbar, da sie den Winter nicht übersteht. Zwischen zwei Pflanzen im Freiland sollte ein Mindestabstand von 50 cm. nicht unterschritten werden, da die Triebe Platz brauchen, um sich zu entwickeln. Bei der Kübelbepflanzung sollte dieser einen Durchmesser von 40 - 60 cm. haben, im Balkonkasten ist es schwer Stevia zu kultivieren, wenn dieser nicht über ausreichend Platz verfügt.

Der ideale Standort für Stevia

Stevia stammt aus den Subtropen, daher ist ein warmer Standort von existentieller Wichtigkeit. Im Schatten oder Halbschatten kann die Pflanze nicht gedeihen, sie würde verkümmern und keine Ernte bringen. Ein Standort in voller Sonne, der zusätzlich an einer Hauswand oder einer Mauer gelegen ist, bietet die optimalen Bedingungen für Steviapflanzen. Wenn Sie sich für einen Topf entscheiden, sollte dieser nach Möglichkeit ganztags in der Sonne stehen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie einen Standort mit Windschutz auswählen, denn die empfindlichen Pflanzen können leicht abknicken. Als Substrat eignet sich eine handelsübliche Erde, die mit Sand und Bims angereichert wird. So werden der Erde Nährstoffe entzogen, da die Steviapflanze mit einem Überschuss nicht umgehen kann. Bei der Umpflanzung ins Beet kann Kompost in die Erde gemischt werden, da so Humus gebildet wird, den die Steviapflanze benötigt.

Pflanzen, die im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel stehen, können überwintert werden und blühen dann im nächsten Jahr erneut auf. Wichtig ist es, dass Sie auf den richtigen Standort im Winter achten. Ein frostfreier Raum ist erforderlich, die Außentemperatur darf nicht unter zwei Grad sinken. Licht ist während der Überwinterung nicht erforderlich, Sie können daher auch einen Keller als Standort auswählen.

Pflegehinweise für Steviapflanzen

Die Steviapflanze verfügt über Speicherwurzeln, sie kann Flüssigkeit daher abspeichern und bei Bedarf verwerten. Sie müssen diese Pflanzenart daher nicht täglich, aber dennoch regelmäßig gießen. Bei normalen Sommertemperaturen ist es in der Regel ausreichend, wenn Sie alle zwei Tage die Feuchtigkeit des Substrats überprüfen. Eine kurzfristige Trockenzeit macht der Steviapflanze nichts aus, wenn das Substrat allerdings vollkommen austrocknet, leidet der Wuchs darunter. Doch auch das Gegenteil, Staunässe, tut der Steviapflanze nicht gut, es kommt schnell zur Wurzelfäulnis, was dann zum Absterben der Pflanzenteile führt. Bei der Kultivierung im Topf sind eine Drainage und ein Ablaufloch unerlässlich. Am besten eignen sich Tonscherben als Drainage, sie saugen die Flüssigkeit auf und absorbieren sie durch das Ablaufloch.

Bei Stevia im Freiland ist es wichtig, dass Sie die Pflanzen regelmäßig von Unkraut befreien. Sie müssen aber darauf achten, dass Sie die empfindlichen Speicherwurzeln nicht mit der Harke zerstören. Am besten entfernen Sie das Unkraut mit der Hand und lockern den Boden anschließend mit Handgeräten vorsichtig auf. Verblühte Blätter und Pflanzenteile sollten Sie regelmäßig entfernen, da die Steviapflanze sonst nicht genug Nährstoffe speichern kann. Wenn Sie das Beet vorab mit etwas Kompost auf die Einpflanzung vorbereiten, sind für die ersten vier Wochen genug Nährstoffe vorhanden. Eine Düngung wird dann erst nach einem Monat nötig. Gut geeignet sind Kräuterdünger, da diese für den Verzehr unbedenklich sind und das Wachstum der Pflanze voran treiben.

Ernte und Verwendung von Stevia

Der richtige Erntezeitpunkt ist Anfang September gekommen und kann sich bis zum Ende des Monats hinziehen. Bei der Ernte werden die Blätter einfach nur abgezupft, Sie beginnen mit den alten Blättern, da diese über die meisten Süßkraft verfügen. Sie können Steviablätter auf unterschiedliche Weise verarbeiten, sie aber auch frisch verwenden. Die Blätter vertragen eine Hitze von 200 Grad, daher sind sie ideal geeignet für die Süßung von Tee oder Kaffee. Schon fünf Pflanzenblätter reichen in der Regel aus, um eine Kanne Tee mit einem Liter Flüssigkeit angenehm zu süßen.

Um die Steviablätter länger haltbar zu machen, können Sie diese trocknen. Hierfür fädeln Sie die Blätter auf eine Schnur auf und hängen diese an einen trockenen, sonnenfreien Ort. Es kann bis zu sechs Wochen dauern, bis die Blätter komplett durchgetrocknet sind. Bewahren Sie die getrockneten Blätter bitte stets in einem Gefäß auf, das vor Sonneneinstrahlung und Licht geschützt wird. Sie können einen Mörser verwenden, um die Blätter zu zerkleinern und dann anstelle von Zucker zu verwenden.

Die Süße aus Stevia, auch Honigkraut genannt, ist ein guter Ersatz für Haushaltszucker, unterscheidet sich geschmacklich jedoch enorm. Doch selbst wenn der Geschmack von Stevia bei Ihnen unbeliebt ist, bereichert die Pflanze ihren Garten mit einer üppigen Blüte.

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