Tomaten selbst ausäen

Es gibt im Sommer nichts schöneres als im Garten, oder auf dem Balkon zu sitzen und ab und zu eine reife Tomate aus dem eigenen Anbau zu naschen. Das Besondere am Eigenen Anbau ist, das die geernteten Tomaten mit einem gewissen Stolz genossen und nicht einfach gegessen werden. Tomaten kaufen kann jeder, aber das zu ernten, was man selber gehegt und gepflegt hat, ist ein ganz besonderer Genuss.

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Es gibt im Sommer nichts schöneres als im Garten, oder auf dem Balkon zu sitzen und ab und zu eine reife Tomate aus dem eigenen Anbau zu naschen. Das Besondere am Eigenen Anbau ist, das die geernteten Tomaten mit einem gewissen Stolz genossen und nicht einfach gegessen werden. Tomaten kaufen kann jeder, aber das zu ernten, was man selber gehegt und gepflegt hat, ist ein ganz besonderer Genuss.

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1. Wie werden Tomaten im Freiland richtig angebaut?

Es gibt nur wenige Gemüsesorten, die nicht jedes Jahr umgepflanzt werden müssen, aber die Tomaten gehört zu ihnen. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass die Pflanzen gesund sind. Für den Anbau gibt es einige Punkte, die es gilt zu beachten.

2. Wann kann ich Tomaten pflanzen?

Bei dem Pflanzen von Tomaten im Freiland ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Es gilt vor dem Anpflanzen bzw. Auspflanzen unbedingt die Eisheiligen abzuwarten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte eine Bodentemperatur von mindestens 15 °Celsius gewährleistet sein.

Mit dem Vorziehen der Tomaten kann ab März begonnen werden. Sollten Tomaten vorgezogen werden, ist es wichtig, die jungen Pflanzen abzuhärten. Dazu einfach die pikierten Pflanzen unter Folie oder im Frühbeet einsetzen

3. Bei welchen Temperaturen wachsen Tomaten am besten?

Die Keimlinge einer Tomatenpflanze lieben Einen Wärmegrad zwischen 20-24 °Celsius. Nach der Keimung kann die Temperatur der Umgebung ein wenig gesenkt werden. An einem Standort mit hohen Wärmezuständen sollte unbedingt, auf die Bewässerung geachtet werden, damit die Pflanzen nicht ausdörren.

4. Wo genau im Garten sollte ich Tomaten pflanzen?

Tomaten sind die reinsten Sonnenanbeter, daher am besten einen sehr sonnigen und warmen aber geschützten Platz suchen. Eine ideale Stelle ist zum Beispiel auch die Tomaten vor weißen Wänden anzubauen. Die Wände reflektiert die Wärme und gibt auch nachts an die Tomaten die gespeicherte Energie ab.

Bei dem Anbau der Tomaten ist es ganz wichtig, auf die Nachbarschaft zu achten. Denn Tomaten vertragen weder die direkte Anwesenheit von Kartoffeln noch von Fenchel.

Des Weiteren ist zu beachten, dass die Tomaten nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite wachsen. Daher ist es wichtig, ein Entsprechend großzügiges Beet zu suchen. Eine Faustregel besagt, dass zwischen den Pflanzen ungefähr 50 bis 80 Zentimeter Abstand sein sollte. Dies gilt genauso für die Reihen, hier ist ein Abstand von 80 bis 100 Zentimetern angeraten

5. Wie pflege ich meine Tomaten?

Die Pflege der Tomatenpflanzen beginnt bereits vor dem Einpflanzen. Eine Freilandtomate liebt es in ein Pflanzloch zu kommen, welcher mit reifem Kompost ausgelegt ist. Nun möchte sie darin gebettet werden. Die Tomatenpflanze leicht schräg und ganz tief in das präparierte Loch setzen. Die Tiefe hängt damit zusammen, dass sich Seitenwurzeln bilden können. Ausgebildete Seitenwurzeln versorgen die Pflanze mit zusätzlich Nahrung. Die gerade beschriebene Vorgehensweise gilt allerdings nicht für veredelte Tomatenpflanzen. Hier ist es wichtig zu beachten, dass die Veredelungsstelle oberhalb der Erde liegt und nicht bedeckt wird.

Wenn sich die Pflanzen nun in der Erde befinden, ist es empfehlenswert einen Stützstab direkt neben die Pflanze in die Erde zu stecken. Ganz zum Schluss die Tomatenpflanzen wässern, die Pflänzchen lieben es, abgesehen von Wasser, mit verdünnter Brennnesseljauche gegossen zu werden.

Bei dem Bewässern der Pflanzen macht es keinen Unterschied, ob sie sich im Garten oder auf dem Balkon befinden. Tomatenpflanzen fühlen sich besonders bei gleichbleibenden Bodenfeuchtigkeitsbedingungen wohl. Gerade bei steter, wetterbedingter Trockenheit, müssen die Pflanzen besonders gründlich gewässert werden. Die Pflanzen lieben warmes und abgestandenes Wasser bzw. die erwähnte Brennnesseljauche. Was die Pflanzen allerdings nicht vertragen ist es auf den Blättern gegossen zu werden, also immer nur im Wurzelbereich.

Ein Tipp zur Bewässerung:

Die Feuchtigkeit bleibt am besten im Boden, wenn die Erde zusätzlich mit einer Mulch Schicht bedeckt ist.

Zwischen Juli bis September, in der sogenannten Hauptwurzelzeit, ist es überaus wichtig, die Pflanzen auch mit genügend Nähstoffen zu versorgen. Hierfür sind im Handel spezielle Düngeprodukte erhältlich, die genau auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sind. Neben dem Düngen ist aber auch weiterhin die Gabe von Brennnesseljauche angeraten.

Ein jeder freut sich über das reichhaltige Ernten, hierfür müssen die Pflanzen regelmäßig ausgegeizt werden. Ab dem Spätsommer, ungefähr ab Ende August, spätestens jedoch Anfang September, müssen die obersten Blütentriebe abgebrochen werden. Durch das regelmäßige Brechen der Triebe werden die vorhandenen Fruchtansätze der Tomatenpflanzen, durch die neu gewonnene Kraft gestärkt.

6. Wann können Tomaten geerntet werden?

Das Ernten der Tomaten hängt von den jeweiligen Wetterverhältnissen ab. Bei guten Bedingungen können die ersten Früchte bereits ab Juli geerntet werden. Mit der letzten Ernte kann im Oktober gerechtet werden. Oftmals hängen im Oktober noch unreife Früchte an den Pflanzen, dies ist aber nicht schlimm. Die unreifen, grünen Tomaten, können bedenkenlos geerntet werden. Die Früchte brauchen dann nur einen warmen und lichtarmen Platz, um in aller Ruhe nachreifen zu können

7. Wie sähe ich Tomaten aus?

Tomaten werden nicht vor Ende Februar ausgesät, da sie extrem lichtbedürftig sind. Bei der Aufzucht auf der Fensterbank sollte sogar bis Mitte März gewartet werden. Am besten eignen sich zum Aussäen sogenannte Aussaatschalen mit einem transparenten Deckel. Es können Alternativ auch Samenkörner in einzelne Töpfchen oder Multitopfplatten ausgesät werden. Für dieses Vorhaben sind spezielle Aussaaterden im Handel erhältlich. Bei den Töpfchen und der Platte besteht der Vorteil, dass sich die Keimlinge später einfacher pikieren lassen.

Pikiert werden müssen die Keimlinge ab dem Moment wo sich die ersten Tomatenblättchen zeigen. Nun wird die Wurzel vorsichtig in einen Neuner-Topf mit ganz normaler Pflanzenerde umgesetzt.

Nun können die Pflänzchen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus weiterkultiviert werden. Wenn die Pflanzen eine Höhe von ungefähr 30 Zentimetern erreicht haben und die Eisheiligen vorüber sind, können die Tomaten ins Beet gesetzt werden.

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Es gibt im Sommer nichts schöneres als im Garten, oder auf dem Balkon zu sitzen und ab und zu eine reife Tomate aus dem eigenen Anbau zu naschen. Das Besondere am Eigenen Anbau ist, das die geernteten Tomaten mit einem gewissen Stolz genossen und nicht einfach gegessen werden. Tomaten kaufen kann jeder, aber das zu ernten, was man selber gehegt und gepflegt hat, ist ein ganz besonderer Genuss.

XXXXX

1. Wie werden Tomaten im Freiland richtig angebaut?

Es gibt nur wenige Gemüsesorten, die nicht jedes Jahr umgepflanzt werden müssen, aber die Tomaten gehört zu ihnen. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass die Pflanzen gesund sind. Für den Anbau gibt es einige Punkte, die es gilt zu beachten.

2. Wann kann ich Tomaten pflanzen?

Bei dem Pflanzen von Tomaten im Freiland ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Es gilt vor dem Anpflanzen bzw. Auspflanzen unbedingt die Eisheiligen abzuwarten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte eine Bodentemperatur von mindestens 15 °Celsius gewährleistet sein.

Mit dem Vorziehen der Tomaten kann ab März begonnen werden. Sollten Tomaten vorgezogen werden, ist es wichtig, die jungen Pflanzen abzuhärten. Dazu einfach die pikierten Pflanzen unter Folie oder im Frühbeet einsetzen

3. Bei welchen Temperaturen wachsen Tomaten am besten?

Die Keimlinge einer Tomatenpflanze lieben Einen Wärmegrad zwischen 20-24 °Celsius. Nach der Keimung kann die Temperatur der Umgebung ein wenig gesenkt werden. An einem Standort mit hohen Wärmezuständen sollte unbedingt, auf die Bewässerung geachtet werden, damit die Pflanzen nicht ausdörren.

4. Wo genau im Garten sollte ich Tomaten pflanzen?

Tomaten sind die reinsten Sonnenanbeter, daher am besten einen sehr sonnigen und warmen aber geschützten Platz suchen. Eine ideale Stelle ist zum Beispiel auch die Tomaten vor weißen Wänden anzubauen. Die Wände reflektiert die Wärme und gibt auch nachts an die Tomaten die gespeicherte Energie ab.

Bei dem Anbau der Tomaten ist es ganz wichtig, auf die Nachbarschaft zu achten. Denn Tomaten vertragen weder die direkte Anwesenheit von Kartoffeln noch von Fenchel.

Des Weiteren ist zu beachten, dass die Tomaten nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite wachsen. Daher ist es wichtig, ein Entsprechend großzügiges Beet zu suchen. Eine Faustregel besagt, dass zwischen den Pflanzen ungefähr 50 bis 80 Zentimeter Abstand sein sollte. Dies gilt genauso für die Reihen, hier ist ein Abstand von 80 bis 100 Zentimetern angeraten

5. Wie pflege ich meine Tomaten?

Die Pflege der Tomatenpflanzen beginnt bereits vor dem Einpflanzen. Eine Freilandtomate liebt es in ein Pflanzloch zu kommen, welcher mit reifem Kompost ausgelegt ist. Nun möchte sie darin gebettet werden. Die Tomatenpflanze leicht schräg und ganz tief in das präparierte Loch setzen. Die Tiefe hängt damit zusammen, dass sich Seitenwurzeln bilden können. Ausgebildete Seitenwurzeln versorgen die Pflanze mit zusätzlich Nahrung. Die gerade beschriebene Vorgehensweise gilt allerdings nicht für veredelte Tomatenpflanzen. Hier ist es wichtig zu beachten, dass die Veredelungsstelle oberhalb der Erde liegt und nicht bedeckt wird.

Wenn sich die Pflanzen nun in der Erde befinden, ist es empfehlenswert einen Stützstab direkt neben die Pflanze in die Erde zu stecken. Ganz zum Schluss die Tomatenpflanzen wässern, die Pflänzchen lieben es, abgesehen von Wasser, mit verdünnter Brennnesseljauche gegossen zu werden.

Bei dem Bewässern der Pflanzen macht es keinen Unterschied, ob sie sich im Garten oder auf dem Balkon befinden. Tomatenpflanzen fühlen sich besonders bei gleichbleibenden Bodenfeuchtigkeitsbedingungen wohl. Gerade bei steter, wetterbedingter Trockenheit, müssen die Pflanzen besonders gründlich gewässert werden. Die Pflanzen lieben warmes und abgestandenes Wasser bzw. die erwähnte Brennnesseljauche. Was die Pflanzen allerdings nicht vertragen ist es auf den Blättern gegossen zu werden, also immer nur im Wurzelbereich.

Ein Tipp zur Bewässerung:

Die Feuchtigkeit bleibt am besten im Boden, wenn die Erde zusätzlich mit einer Mulch Schicht bedeckt ist.

Zwischen Juli bis September, in der sogenannten Hauptwurzelzeit, ist es überaus wichtig, die Pflanzen auch mit genügend Nähstoffen zu versorgen. Hierfür sind im Handel spezielle Düngeprodukte erhältlich, die genau auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sind. Neben dem Düngen ist aber auch weiterhin die Gabe von Brennnesseljauche angeraten.

Ein jeder freut sich über das reichhaltige Ernten, hierfür müssen die Pflanzen regelmäßig ausgegeizt werden. Ab dem Spätsommer, ungefähr ab Ende August, spätestens jedoch Anfang September, müssen die obersten Blütentriebe abgebrochen werden. Durch das regelmäßige Brechen der Triebe werden die vorhandenen Fruchtansätze der Tomatenpflanzen, durch die neu gewonnene Kraft gestärkt.

6. Wann können Tomaten geerntet werden?

Das Ernten der Tomaten hängt von den jeweiligen Wetterverhältnissen ab. Bei guten Bedingungen können die ersten Früchte bereits ab Juli geerntet werden. Mit der letzten Ernte kann im Oktober gerechtet werden. Oftmals hängen im Oktober noch unreife Früchte an den Pflanzen, dies ist aber nicht schlimm. Die unreifen, grünen Tomaten, können bedenkenlos geerntet werden. Die Früchte brauchen dann nur einen warmen und lichtarmen Platz, um in aller Ruhe nachreifen zu können

7. Wie sähe ich Tomaten aus?

Tomaten werden nicht vor Ende Februar ausgesät, da sie extrem lichtbedürftig sind. Bei der Aufzucht auf der Fensterbank sollte sogar bis Mitte März gewartet werden. Am besten eignen sich zum Aussäen sogenannte Aussaatschalen mit einem transparenten Deckel. Es können Alternativ auch Samenkörner in einzelne Töpfchen oder Multitopfplatten ausgesät werden. Für dieses Vorhaben sind spezielle Aussaaterden im Handel erhältlich. Bei den Töpfchen und der Platte besteht der Vorteil, dass sich die Keimlinge später einfacher pikieren lassen.

Pikiert werden müssen die Keimlinge ab dem Moment wo sich die ersten Tomatenblättchen zeigen. Nun wird die Wurzel vorsichtig in einen Neuner-Topf mit ganz normaler Pflanzenerde umgesetzt.

Nun können die Pflänzchen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus weiterkultiviert werden. Wenn die Pflanzen eine Höhe von ungefähr 30 Zentimetern erreicht haben und die Eisheiligen vorüber sind, können die Tomaten ins Beet gesetzt werden.

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1. Wie werden Tomaten im Freiland richtig angebaut?

Es gibt nur wenige Gemüsesorten, die nicht jedes Jahr umgepflanzt werden müssen, aber die Tomaten gehört zu ihnen. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich, dass die Pflanzen gesund sind. Für den Anbau gibt es einige Punkte, die es gilt zu beachten.

2. Wann kann ich Tomaten pflanzen?

Bei dem Pflanzen von Tomaten im Freiland ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Es gilt vor dem Anpflanzen bzw. Auspflanzen unbedingt die Eisheiligen abzuwarten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte eine Bodentemperatur von mindestens 15 °Celsius gewährleistet sein.

Mit dem Vorziehen der Tomaten kann ab März begonnen werden. Sollten Tomaten vorgezogen werden, ist es wichtig, die jungen Pflanzen abzuhärten. Dazu einfach die pikierten Pflanzen unter Folie oder im Frühbeet einsetzen

3. Bei welchen Temperaturen wachsen Tomaten am besten?

Die Keimlinge einer Tomatenpflanze lieben Einen Wärmegrad zwischen 20-24 °Celsius. Nach der Keimung kann die Temperatur der Umgebung ein wenig gesenkt werden. An einem Standort mit hohen Wärmezuständen sollte unbedingt, auf die Bewässerung geachtet werden, damit die Pflanzen nicht ausdörren.

4. Wo genau im Garten sollte ich Tomaten pflanzen?

Tomaten sind die reinsten Sonnenanbeter, daher am besten einen sehr sonnigen und warmen aber geschützten Platz suchen. Eine ideale Stelle ist zum Beispiel auch die Tomaten vor weißen Wänden anzubauen. Die Wände reflektiert die Wärme und gibt auch nachts an die Tomaten die gespeicherte Energie ab.

Bei dem Anbau der Tomaten ist es ganz wichtig, auf die Nachbarschaft zu achten. Denn Tomaten vertragen weder die direkte Anwesenheit von Kartoffeln noch von Fenchel.

Des Weiteren ist zu beachten, dass die Tomaten nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite wachsen. Daher ist es wichtig, ein Entsprechend großzügiges Beet zu suchen. Eine Faustregel besagt, dass zwischen den Pflanzen ungefähr 50 bis 80 Zentimeter Abstand sein sollte. Dies gilt genauso für die Reihen, hier ist ein Abstand von 80 bis 100 Zentimetern angeraten

5. Wie pflege ich meine Tomaten?

Die Pflege der Tomatenpflanzen beginnt bereits vor dem Einpflanzen. Eine Freilandtomate liebt es in ein Pflanzloch zu kommen, welcher mit reifem Kompost ausgelegt ist. Nun möchte sie darin gebettet werden. Die Tomatenpflanze leicht schräg und ganz tief in das präparierte Loch setzen. Die Tiefe hängt damit zusammen, dass sich Seitenwurzeln bilden können. Ausgebildete Seitenwurzeln versorgen die Pflanze mit zusätzlich Nahrung. Die gerade beschriebene Vorgehensweise gilt allerdings nicht für veredelte Tomatenpflanzen. Hier ist es wichtig zu beachten, dass die Veredelungsstelle oberhalb der Erde liegt und nicht bedeckt wird.

Wenn sich die Pflanzen nun in der Erde befinden, ist es empfehlenswert einen Stützstab direkt neben die Pflanze in die Erde zu stecken. Ganz zum Schluss die Tomatenpflanzen wässern, die Pflänzchen lieben es, abgesehen von Wasser, mit verdünnter Brennnesseljauche gegossen zu werden.

Bei dem Bewässern der Pflanzen macht es keinen Unterschied, ob sie sich im Garten oder auf dem Balkon befinden. Tomatenpflanzen fühlen sich besonders bei gleichbleibenden Bodenfeuchtigkeitsbedingungen wohl. Gerade bei steter, wetterbedingter Trockenheit, müssen die Pflanzen besonders gründlich gewässert werden. Die Pflanzen lieben warmes und abgestandenes Wasser bzw. die erwähnte Brennnesseljauche. Was die Pflanzen allerdings nicht vertragen ist es auf den Blättern gegossen zu werden, also immer nur im Wurzelbereich.

Ein Tipp zur Bewässerung:

Die Feuchtigkeit bleibt am besten im Boden, wenn die Erde zusätzlich mit einer Mulch Schicht bedeckt ist.

Zwischen Juli bis September, in der sogenannten Hauptwurzelzeit, ist es überaus wichtig, die Pflanzen auch mit genügend Nähstoffen zu versorgen. Hierfür sind im Handel spezielle Düngeprodukte erhältlich, die genau auf die Bedürfnisse der Pflanzen abgestimmt sind. Neben dem Düngen ist aber auch weiterhin die Gabe von Brennnesseljauche angeraten.

Ein jeder freut sich über das reichhaltige Ernten, hierfür müssen die Pflanzen regelmäßig ausgegeizt werden. Ab dem Spätsommer, ungefähr ab Ende August, spätestens jedoch Anfang September, müssen die obersten Blütentriebe abgebrochen werden. Durch das regelmäßige Brechen der Triebe werden die vorhandenen Fruchtansätze der Tomatenpflanzen, durch die neu gewonnene Kraft gestärkt.

6. Wann können Tomaten geerntet werden?

Das Ernten der Tomaten hängt von den jeweiligen Wetterverhältnissen ab. Bei guten Bedingungen können die ersten Früchte bereits ab Juli geerntet werden. Mit der letzten Ernte kann im Oktober gerechtet werden. Oftmals hängen im Oktober noch unreife Früchte an den Pflanzen, dies ist aber nicht schlimm. Die unreifen, grünen Tomaten, können bedenkenlos geerntet werden. Die Früchte brauchen dann nur einen warmen und lichtarmen Platz, um in aller Ruhe nachreifen zu können

7. Wie sähe ich Tomaten aus?

Tomaten werden nicht vor Ende Februar ausgesät, da sie extrem lichtbedürftig sind. Bei der Aufzucht auf der Fensterbank sollte sogar bis Mitte März gewartet werden. Am besten eignen sich zum Aussäen sogenannte Aussaatschalen mit einem transparenten Deckel. Es können Alternativ auch Samenkörner in einzelne Töpfchen oder Multitopfplatten ausgesät werden. Für dieses Vorhaben sind spezielle Aussaaterden im Handel erhältlich. Bei den Töpfchen und der Platte besteht der Vorteil, dass sich die Keimlinge später einfacher pikieren lassen.

Pikiert werden müssen die Keimlinge ab dem Moment wo sich die ersten Tomatenblättchen zeigen. Nun wird die Wurzel vorsichtig in einen Neuner-Topf mit ganz normaler Pflanzenerde umgesetzt.

Nun können die Pflänzchen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus weiterkultiviert werden. Wenn die Pflanzen eine Höhe von ungefähr 30 Zentimetern erreicht haben und die Eisheiligen vorüber sind, können die Tomaten ins Beet gesetzt werden.

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